Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Cäsar Flaischlen >

Jost Seyfried. Zweiter Band

Cäsar Flaischlen: Jost Seyfried. Zweiter Band - Kapitel 134
Quellenangabe
pfad/flaischl/seyfrie2/seyfrie2.xml
typefiction
authorCäsar Flaischlen
titleJost Seyfried. Zweiter Band
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
year1922
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20120512
projectid75027f19
Schließen

Navigation:

XXXII

Aber ... die Menschen können nicht! Sie nehmen die Dinge der Kunst immer noch und immer als etwas Entbehrliches und Überflüssiges!
anstatt zu verstehen endlich, daß sie der letzte Sinn sind ihres ganzen Daseins! vom Niedrigsten an bis zum Höchsten!

Sie reden von Kunst wie von etwas, das ein eigenes Leben für sich lebt, außerhalb des ihren!
wie sie auch von Körper und Seele reden, wie von etwas Getrenntem!
wie sie alles auf allen Gebieten loslösen aus seinen Zusammenhängen und es nur für sich begreifen,
anstatt es als Eines zu erfassen und sich selber eins mit ihm zu fühlen!

 

Kunst ist für alle immer noch und immer nur etwas, das an den Wänden hängt als Schmuck,
oder als kostbarer Schrein in ihren Zimmern steht
oder als schön gebundenes Buch auf einem Tische liegt ...
statt daß sie es still für sich in ihren Seelen wirksam werden lassen und zu Tat in ihren Händen und zu festem Boden unter ihren Füßen und zu Haus und Heimat!

 

Kunst ist entweder alles oder nichts!

 << Kapitel 133  Kapitel 135 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.