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Jost Seyfried. Zweiter Band

Cäsar Flaischlen: Jost Seyfried. Zweiter Band - Kapitel 122
Quellenangabe
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typefiction
authorCäsar Flaischlen
titleJost Seyfried. Zweiter Band
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
year1922
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20120512
projectid75027f19
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XX

Zufall, Mandolinchen?
Zufall gibt es nur für unsere kargen Sinne!

 

Aller Zufall, sieh, ist nur ein langes heimliches Suchen, das sich ganz plötzlich dann dir irgendwie entgegenfindet!
und wenn wir weniger grobe Taster hätten und schärfere Augen ...
würden wir die Fäden sich verspinnen sehn!

*

Die Nähe endlich lern verstehn
und dich in ihr!
von ihr aus begreife weiter!
die Nähe ist unser Leben!
die Sterne haben Zeit!

*

Die Sterne haben Zeit!
ich weiß, was du meinst, Mandolinchen! gewiß, ich habe das einmal gesagt und ich sag es immer noch ...
aber ...
der Blick in die Ferne muß da sein ...
sonst wird man traurig!

 

Und dann ... ich glaube fast:
unsere Träume sind schöner und wahrer als das Leben! und größer!

Sie bleiben! Wir ... sterben!

*

Nicht die äußeren Erlebnisse sind das Bestimmende und Richtung-gebende! es sind nur Türen, durch die wir kommen oder gehen!
nicht was wir tun, sind unsere Taten!

Was wir äußerlich leben, sind nur äußerliche Bestätigungen vorausgegangener innerer Entscheidungen ... gewollter oder gesollter ...
was wir träumen, ist unser Leben!
und in wie weit es glückt, ihm Erfüllung und Gestalt zu geben!

*

Was wir träumen, ist die Blüte!
was wir leben, sei die Frucht!

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