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Jost Seyfried. Zweiter Band

Cäsar Flaischlen: Jost Seyfried. Zweiter Band - Kapitel 115
Quellenangabe
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typefiction
authorCäsar Flaischlen
titleJost Seyfried. Zweiter Band
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
year1922
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20120512
projectid75027f19
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XIII

Ein Werk der Kunst ist wie ein Mensch und braucht so lang auch wie ein Mensch, um an den Punkt zu kommen, da es nicht mehr zu kämpfen braucht!

Je mehr es Eigenes will, je tiefer seine Wurzeln und je höher seine Sehnsucht, um so schwerer wird es ringen müssen!

*

Wer später kommt, muß immer den ganzen Weg durchlaufen, den, was vor ihm war und mit ihm ist, gegangen ist, und desto länger wird es dauern, bis er zu sich selber findet!

 

Was Frühere in Jünglingsjahren hatten, reift uns von heute auf der Schwelle erst zum Mann
und Späteren vielleicht noch später!

*

Mache dich, du Künstler!
nicht irgend ein Gedicht oder einen Roman oder ein Theaterstück oder ein Musikspiel oder ein Bild oder ein Denkmal oder ein Landhaus oder einen Teppich oder einen Stuhl oder Weingläser oder Bierkrüge ...

Bierkrüge und Weingläser und Stühle und Teppiche und Landhäuser und Denkmäler und Bilder und Musikspiele und Theaterstücke und Romane und Gedichte
hat die Welt genug!
übergenug!
aber keine Menschen hat sie!
schaffe einen Menschen!
schaffe dich!
doch nicht für eine Potemkin-Welt aus Pappe, sondern für die Welt lebendigen Lebens auf der Höhe!

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