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Jost Seyfried. Zweiter Band

Cäsar Flaischlen: Jost Seyfried. Zweiter Band - Kapitel 103
Quellenangabe
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typefiction
authorCäsar Flaischlen
titleJost Seyfried. Zweiter Band
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
year1922
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20120512
projectid75027f19
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Jost Seyfried

Fünftes Buch

»Tor auf!«

Was ich vermag: es ist nicht mehr:
als euch in stiller Feierabendstunde
zu zeigen:
wie es mir, gleich tausend andern ging:
...
wie ich jede Zuversicht verlor
und wie ich plötzlich trotzig wurde:
was andere zwingen, das zwingst du auch!
es gibt kein Schicksal! Verlust und Gewinn
ist nur, was ich selber will und bin!

Und wie ich die Arme dann frei mir rang
und wie ich den Kopf wieder hoch bekam
und wie ich mich zu mir selber fand
und wie sich langsam, immer klarer,
immer freier, voller und wahrer
aus der verschütteten Tiefe hob,
alles, was ich seit Knabentagen
glühend in der Seele getragen!«

I

Es ist immer noch Sommer ...
und immer noch grün!
und in den Gärten draußen blühn
immer noch ein paar letzte Rosen ...
und ein paar Schwalben sind auch noch da
trotz allem Regen
und dann und wann ein ängstlich Ding
von einem verspäteten Schmetterling ...

Und wenn der Himmel auch tagelang grau,
zwischen den Wolken hin und wieder
leuchtet doch ein Stückchen Blau ...

tief in ungebrochener Ruh ...
...
O du! o du!

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