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Jean von Kerdren

Jeanne Schultz: Jean von Kerdren - Kapitel 5
Quellenangabe
authorJeanne Schultz
titleJean von Kerdren
publisherVerlag von J. Engelhorn
year1894
printrunNatalie Rümelin
translator
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20181226
projectid1ce29a36
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Viertes Kapitel

Die Gesellschaft hatte den Speisesaal verlassen und nahm in dem großen Salon der Gräfin den Kaffee ein.

Die von ihr bewohnte wundervoll gelegene Villa stand in einem üppigen Palmenhain, nach dem sie auch genannt wurde. Der Salon führte durch den Wintergarten auf eine offene Veranda, von der aus man über einige Terrassen in den eigentlichen Garten hinabstieg.

Auch hier, wie überall, machte sich der Einfluß des Tages geltend – man mochte blicken, wohin man wollte, überall sah man Blumen, Blumen und noch einmal Blumen. Die Gesellschaft stand in Gruppen verteilt herum und plauderte, während die Gräfin sich anmutig von einer zur andern bewegte.

»Es ist wirklich eine beachtenswerte Thatsache,« sagte sie plötzlich, indem sie zu den Offizieren trat, »daß alles einen ballmäßigen Anstrich bekommt, sobald Uniformen und Lichter vorhanden sind.«

»Man sollte sich welche mieten, wie andre Dekorationsstücke auch, nicht wahr, gnädige Frau?« erwiderte Jean heiter. »Das wäre ein vortreffliches Mittel, düstere Gesellschaften aufzuheitern – was ich übrigens nicht für hier gesagt haben will.«

»Das wäre auch schwer zu glauben, angesichts dessen, was hier kommt. Das erfreut die Augen noch mehr als die Lichter und – nichts für ungut! – sogar als die Uniformen!«

Damit schritt die Gräfin eilig nach der Thüre zu, auf deren Schwelle ein Bedienter mit lauter Stimme meldete: »Herr Graf von Valvieux und Fräulein Tochter.« Frau von Sémiane hatte nicht übertrieben: die Neuangekommene Dame war so lieblich anzuschauen, als man nur immer wünschen konnte.

Ihre mehr als mittelgroße, außerordentlich schmale und schlanke Gestalt erinnerte an eine junge Pappel, der man eben erst den schützenden Pfahl entzogen hat und die noch nicht weiß, ob sie sich allein aufrecht zu halten vermag. Auch ihre Schultern waren schmal – der einzige Einwand, den man gegen ihre Schönheit erheben konnte – doch verlieh ihr dies eine kindliche Anmut.

Alles übrige war geradezu vollkommen, und noch reizender als ihre Schönheit selbst war, daß sie sich deren gar nicht bewußt zu sein schien.

Ihr feines ovales Gesicht war von blendend frischer Farbe und von so eigenartiger Durchsichtigkeit, daß man es nur mit den innersten Blütenblättern der bengalischen Rose vergleichen konnte, deren Farbe sich vom Rand bis in den Kelch hinein vom köstlichsten Rot zum reinsten Weiß abstuft.

Das feine Antlitz wurde gleich dem einer griechischen Statue von welligem Haar umrahmt, dessen Aschblond in seiner Seidenweichheit den Eindruck machte, als hätte man auf die goldene Grundfarbe feinen Silberstaub gestreut. Der Mund mit seinen etwas vollen Lippen sah aus wie eine reife Erdbeere und wurde von den schönsten Perlenzähnen geschmückt. Das Eigenartigste in diesem Gesicht waren aber die samtweichen, braunen Augen, deren Brauen durch eine überaus anmutige Laune der Natur über den Augenwinkeln leicht aufwärts gebogen waren; und da auch die Augen dieser Richtung folgten, hatte ihr Blick immer etwas Erstauntes und Naives, was angenehm berührte, denn so viel Schönheit pflegt sonst von größerer Sicherheit begleitet zu sein.

Ihr Kleid bildete den passenden Rahmen für ihre Jugend und Anmut; es bestand aus einem leichten, mit unzähligen frischen Moosrosenknospen übersäten Stoff; der Vorderteil des Rockes und der Taille war in der nämlichen Weise mit Maiblumen bedeckt, und die gleichen Blumen schmückten das Haar. Alle Schwierigkeiten der heutigen Toilette waren so glücklich umgangen, daß sie der Mode zum Trotz anmutig blieb und ihre Trägerin aussah, wie der verkörperte Frühling.

Leises, aber ausdrucksvolles Gemurmel begrüßte den Eintritt der jungen Dame, die durch die vielen auf sie gerichteten Blicke verwirrt, durch die Fülle von Licht geblendet wurde, so daß sie ihre Fassung verlor und den großen Strauß aus Moosrosen und Maiblumen, den sie in der Hand hielt, der Gräfin stammelnd überreichte, gleich einem Schulmädchen, das eine mühsam eingelernte Ansprache in dem Augenblick vergißt, wo es sie aufsagen soll.

»Die Blumen sind wunderschön,« sagte Frau von Sémiane, liebevoll lächelnd, indem sie den Strauß ergriff und die Hand festhielt, die ihn ihr anbot, »Sie haben sie wohl auf sich selbst gepflückt?«

Dann wandte sie sich dem Grafen von Valvieux zu und sprach mit diesem lebhaft über die Ereignisse des Tages, um dem jungen Mädchen Zeit zu lassen, sich etwas zu fassen.

Man kann sich keinen größeren Gegensatz vorstellen, als den zwischen diesem Vater und seiner Tochter: Sie so groß und schlank, er weniger als mittelgroß, aber so ungemein breitschulterig und vollblütig, daß die Leute, die ihm begegneten, zu sagen pflegten: »Na, der kann sich auch darauf verlassen, daß er an einem Schlaganfall sterben wird.«

Der Graf, ein gewandter, äußerst liebenswürdiger Weltmann, ließ seine Blicke mit so viel Bewunderung, Stolz und Zärtlichkeit auf seiner Tochter ruhen, daß es eine wahre Freude war, zu beobachten, wie er ihr stets mit den Augen folgte.

Eine Weile später befand sich die kleine Gruppe in dem anstoßenden Wintergarten, wohin Frau von Sémiane das Fräulein von Valvieux geführt hatte, um sie, wie sie sich ausdrückte, zu ihresgleichen zu bringen, und wo sie Vater und Tochter bald wieder verließ, um andre Gäste zu empfangen.

Der Saal füllte sich rasch, und als die Gräfin nach einer Weile ihre junge Freundin vermißte und sich umdrehte, um sie zu suchen, sah sie, daß Jean die Thür zum Gewächshaus scharf im Auge behielt.

»Da hab' ich Sie ertappt,« rief sie, »Sie beobachten sie! Nun, gestehen Sie's ein?«

»Gewiß, gnädige Frau. Ich vergehe vor Neugierde, zu wissen, wie das junge Mädchen es in diesem Anzug fertig bringen wird, sich zu setzen.«

»Sie sind ein Barbar,« erwiderte die Gräfin entrüstet, »und ich gebe die Hoffnung auf, Sie zu bekehren.«

Rasch holte sie Fräulein von Valvieux herbei und führte sie zu einem Lehnsessel, der etwa zwei Schritte von dem jungen Offizier entfernt stand.

»So,« sagte sie, »nehmen Sie hier Platz! Das ist ein lauschiges Eckchen.« Dann trat sie unbemerkt zu Jean und flüsterte ihm zu: »Finden Sie sie wirklich so linkisch?«

»Nun,« gab er mit der ernsthaftesten Miene von der Welt zurück, »sie zerdrückt sie einfach – genau, wie ich mir's gedacht habe.«

»Na, aber den Teufel auch, wie mein armer Mann zu sagen pflegte, was hätte sie denn anders thun sollen?«

»Die Rosen an ihrem Stock lassen …«

»Als Ausgleich für die, die Sie heute schon vergeudet haben?«

»Gewiß, gnädige Frau; ich liebe es nicht, wenn Schwestern sich gegenseitig zerstören.«

»Das war hübsch gesagt! Der Schluß macht den Anfang wieder gut.«

»Darum ist er auch Ihnen zuliebe gesagt worden!«

»Schließlich gibt er nicht einmal zu, daß sie hübsch ist,« sagte sie mit leichtem Achselzucken. »Sie werden aber doch wenigstens tanzen, Sie Missethäter, Sie?«

»O ja, wenn ich so im Zuge bin, wie heute abend, tanze ich gern ein paarmal herum.«

»Nun, das ist doch immer etwas!«

Mit einem leisen Seufzer der Erleichterung verließ sie ihn, um dem Klavierspieler ihre Befehle zu erteilen, und eine Minute später sah sie sich von der Hälfte der anwesenden jungen Leute umringt und wurde stürmisch gebeten, sie dem hübschen jungen Mädchen vorzustellen, mit dem alle gerne tanzen wollten.

Die Gräfin sah sich nach Jean um, aber der hatte sich entfernt, und von weitem sah sie, wie er sich vor einer jungen Frau verneigte. Es blieb ihr also nichts andres mehr übrig, als diesen Trupp von Tänzern dem Fräulein vorzustellen.

Es war eine der Eigentümlichkeiten Jeans, sich in Gesellschaft stets mit den vernachlässigten jungen Mädchen zu beschäftigen, und er that dies so freundlich und natürlich, daß man es unmöglich als einen Akt des Mitleids empfinden konnte. Auf diese Weise hatte der schöne junge Edelmann, dem es so leicht gewesen wäre, sich stets zum Mittelpunkt der Gesellschaft zu machen, schon manches stumme Gefühl der Dankbarkeit für sich erweckt.

Gar oft zogen ihn seine Kameraden damit auf und machten sich über seine Ritterlichkeit lustig.

»Ich finde es empörend,« entgegnete er dann wohl, »daß die Frauen sich in dieser Weise ausstellen, von einem Haufen dummer Laffen belorgnettieren lassen und dann abwarten müssen, ob es einem von ihnen genehm ist, sie zum Tanz aufzufordern. So geht's etwa auf einem Sklavenmarkt in Konstantinopel zu, und da ich keine Lust habe, für einen Türken gehalten zu werden, benehme ich mich entsprechend.«

Sein Beispiel hatte schon manchen seiner Kameraden angesteckt und die jungen Offiziere hatten sich überall den Ruf äußerster Höflichkeit erworben, wo sie in corpore erschienen waren.

Seiner Gewohnheit treu machte Jean an diesem Abend nicht den mindesten Versuch, sich einen Weg zu der stets umringten Alice zu bahnen, und er ruhte eben im Gewächshaus ein wenig aus, mit der Miene eines Mannes, der mit sich zufrieden sein kann, als er plötzlich die Gräfin neben sich sah.

»Jean,« sagte sie zu ihm, »was hat Ihnen denn Fräulein von Valvieux zuleide gethan?«

»Nicht das mindeste! Ich habe heute abend zum erstenmal die Ehre gehabt, sie zu sehen.«

»Warum dann aber diese Ziererei? Warum tanzen Sie so geflissentlich nicht mit ihr?«

»Weil ich Angst hätte, ihre Blumen zu zerdrücken,« entgegnete der junge Mann lachend.

»Und ferner?«

»Und ferner gebe ich Ihnen mein Wort, daß mir nichts ferner liegt, als irgend welche Ziererei – aber gestatten Sie mir einen Vergleich: Ich kenne nichts Dummeres, als die Gewohnheit des Wassers, immer dem Strom zuzufließen. Es thäte doch besser daran, sich einmal über dürres Erdreich zu verbreiten, um doch auch zu etwas nütze zu sein. Schon lange ärgere ich mich über diese Thorheit des Wassers, und deshalb mache ich sie ihm nicht nach.«

»Ach ja, ganz Don Quichotte! Das habe ich eben Fräulein von Valvieux gesagt.«

»Gnädige Frau, ich wäre Ihnen wirklich verbunden, wenn Sie mich nicht in den Ruf eines Wohlthäters der Menschheit bringen würden.«

»Der Sie doch sind. Nun also – soll ich Sie vorstellen? Wann fordern Sie sie auf?«

»Sobald das Siebengestirn sie verlassen hat … Warum soll ich übrigens diese wackeren jungen Leute stören und die den Göttern so wohlgefällige Zahl durch mein Hinzutreten vernichten?«

»Und wenn ich Sie darum bitte?«

»Dann sofort, gnädige Frau …« Aber als sich der junge Mann eben dem Salon näherte, schlug es Mitternacht.

»Aschermittwoch,« sagte er und drehte sich mit halbem Lächeln um …

»Nun, dann hat's nicht sein sollen,« erwiderte die Gräfin. »Seien Sie aber überzeugt, daß ich nicht den mindesten Hintergedanken hatte – ich wollte nur diesen bretonischen Starrkopf beugen, weiter nichts.«

An Jeans Arm kehrte sie in den Salon zurück, wo sie sich von ihren Gästen verabschiedete, die bei dem Schlage der Mitternachtsstunde auseinander stoben, wie ein Volk Rebhühner, das durch einen Schuß aufgescheucht wird.

In der Vorhalle stand der junge Mann plötzlich neben Alice; er sah sie zusammenschaudern und warf ihr rasch einen weißen Burnus der Gräfin um, der auf einem Stuhl lag. »Sie gestatten, mein gnädiges Fräulein,« sagte er dabei mit gewohnter Höflichkeit, »es ist eisig kalt hier!«

Dankend neigte sie den Kopf und sagte einige Worte, aus denen zu Jeans Verwunderung eine leichte Aufregung herauszuhören war.

Im nämlichen Augenblick kam ihr Vater und sah sich mit besorgtem Blick nach ihr um, aber als er bemerkte, daß sie etwas Warmes um hatte, wandte er sich an Jean und sagte: »Besten Dank, daß Sie Sorge für sie getragen haben – sie ist so empfindlich gegen die Kälte!«

Aus jedem seiner Worte sprach eine so tiefe ängstliche Liebe, daß Jean sich davon gerührt fühlte und schnell Alices mit Schwan gefütterten Umhang holte und ihn ihr mit der nämlichen achtungsvollen Höflichkeit umlegte. Da nun das Siebengestirn, das sich mittlerweile von Frau von Sémiane verabschiedet hatte, herbeieilte, um seinen Platz wenigstens bis zum Wagenschlag wieder einzunehmen, gesellte er sich zu seinen Kameraden und verabschiedete sich gleichfalls. Einen Augenblick später wanderten sie durch die nun verödeten und nur noch von den Ueberbleibseln des Festes bedeckten Straßen. Naturgemäß drehte sich die Unterhaltung um die Gesellschaft und hauptsächlich um Fräulein Alice.

Jean wußte nur das Wenige von ihr, was ihm Frau von Sémiane gesagt hatte.

Graf Valvieux war seit Jahren Witwer, ungeheuer reich und unbeschäftigt, oder beschäftigte sich vielmehr voll unendlicher Liebe und Sorgfalt so ausschließlich mit seiner Tochter, daß er seit deren Geburt keine Zeit gefunden hatte, etwas andres zu thun, als sie zu bewundern.

Teils zu ihrem Vergnügen, teils im Interesse ihrer Gesundheit brachte er sie jeden Winter in den Süden, bald an diesen, bald an jenen Ort der Küste. Durch Zufall waren sie diesen Winter die Nachbarn Frau von Sémianes geworden, und aus diesem Umstande hatten sich Beziehungen entwickelt, die für beide Frauen gleich angenehm waren.

Das war alles, was Jean wußte, aber einer der andern Herren hatte zu Hause viel von den Valvieux sprechen hören und vermochte durch seine Mitteilungen die Lebensgeschichte des jungen Mädchens zu ergänzen.

Ihre Mutter war in der That ganz jung, wie man sagte, an Entkräftung gestorben, und seither hatte die kleine Alice ununterbrochen in einer Atmosphäre von Schmeichelei und Verhätschelung gelebt. Allein durch ein Wunder, das nicht größer und nicht weniger selten war, als das von den drei Männern im Feuerofen, hatte sie sich trotzdem ihre gesunde Vernunft und ein völlig schlichtes Wesen bewahrt, und die mit ihr getriebene Vergötterung hatte nur die eine Folge, daß das Mädchen die Welt durch eine verzauberte Brille sah und die gesamte Menschheit von ganzem Herzen liebte.

»Diese allgemeine Menschenliebe ist wohl der Grund, daß sie keinen Einzelnen auszeichnet,« meinte lachend einer der Herren; »in ihrer philanthropischen Begeisterung möchte sie wohl alle miteinander heiraten.«

»Möglich,« fuhr der andre in seiner Erzählung fort, »denn an Gelegenheit hat es ihr bisher durchaus nicht gefehlt. Meine Schwester sagte einmal, wenn Fräulein von Valvieux die Visitenkarten aller ihrer Bewerber in ein Buch geklebt hätte, so wäre das ein Band geworden, der d'Hozier Pierre d'Hozier, französischer Genealoge, gestorben 1660. Anm. d. Uebers. Konkurrenz gemacht, und in dem man außer dem hohen Adel Frankreichs auch die Geldaristokratie und eine Menge andrer hervorragender Männer gefunden haben würde.«

»Auf wen wartet sie denn noch? … Daß auch das Ausland seine Vertreter sende?«

»Vielleicht auch nur darauf, daß sie einer etwas mehr liebe, als die Millionen ihrer Mitgift; ich denke, sie ist ein vernünftiges Mädchen und mindestens so viel wert als diese!«

»Armes Ding,« warf Jean ein, »es wäre beinahe Gewissenspflicht, ihr mitzuteilen, daß es seit Erschaffung der Welt nur den einen weißen Raben gegeben hat, von dem Musset irgendwo spricht … und daß selbst dieser nicht echt gefärbt war!«

»Das eine wenigstens scheint festzustehen, daß ihr Kerdren nicht die Gelegenheit bieten wird, einen weiteren Korb auszuteilen.«

Darauf erwiderte Kerdren mit mehr Ernst, als der Gegenstand zu erfordern schien: »Ueberhaupt niemals einer; am allerwenigsten aber dieser.«

In diesem Augenblick legten die Jollen an, und ein jeder dachte nur noch daran, seine Kabine aufzusuchen.

Mit dem Karneval zugleich ging auch die Rast zu Ende, und bei Tagesanbruch stach das Geschwader wieder in See.

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