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Ithaka der Peloponnes und Troja

Heinrich Schliemann: Ithaka der Peloponnes und Troja - Kapitel 19
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typereport
authorHeinrich Schliemann
titleIthaka der Peloponnes und Troja
publisherWissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt
printrun2., unveränderte Auflage
editorErnst Meyer
year1963
firstpub1869
correctorfranka.antenne@gmx.de
senderwww.gaga.net
created20090522
projectid27d10210
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Siebzehntes Kapitel

Ausgrabungen auf der Stelle der ehemaligen kleinen Stadt auf den Höhen von Ballidagh. – Bett des Skamander. – Der Thymbrius. – Thymbra. – Der Kalifatli Asmak. – Natürliche Bodenbeschaffenheit der trojanischen Ebene. – Ungesundes Klima. – Neu-Ilium, das heutige Hissarlik. – Identität seiner Stelle mit der von Troja. – Künstlicher Hügel. – Verzeichniss neuerer Werke über Troja. – Frank Calverts Entdeckungen. – Die einstimmige Tradition des Alterthums verlegt Troja nach Neu-Ilium. – Beweise aus der klassischen Literatur für diese Annahme.

Am 13. August stellten wir einige Nachgrabungen an der Stelle der unbedeutenden Stadt an, welche auf der Hochfläche unmittelbar vor der kleinen Citadelle gestanden hat, und wie ich schon gesagt habe, 2000 Einwohner fassen konnte. Jeder Schlag mit der Hacke brachte uns dort Scherben, und an mehreren Stellen kamen Fundamente von kleinen Häusern, zwei bis drei Meter lang und ebenso breit, zum Vorschein.

Wir gruben auch an verschiedenen Stellen der kleinen Citadelle und überall fanden wir Scherben in grosser Anzahl.

Ebenso setzten wir vier Stunden lang die vom Consul Hahn angefangenen Ausgrabungen in dem sieben Meter langen und ebenso breiten kleinen Gebäude fort, dessen Aussenwände bis auf die Fundamente aufgedeckt sind und ungefähr drei Meter in der Höhe messen. Hier fanden wir Trümmer von Ziegeln und Töpfergeschirr in ungeheurer Masse, unter andern einen Topf aus gebrannter Erde, von zierlicher Form und den Urnen ähnlich, die man in den Gräbern von Korinth findet. Die Steine, aus welchen das Gebäude aufgeführt ist, sind auf der innern Wandseite nicht behauen, sodass sie einer über dem andern unregelmässige Vorsprünge von 20 bis 30 Centimeter bilden, woraus zu folgen scheint, dass es, selbst bis zur Höhe von 3 Metern, nur Unterbauten sind, auf welchen das eigentliche Gebäude sich erhob. Aber die ungeheure Masse Trümmer von Hausgeräth, mit welchen diese Unterbauten angefüllt und bedeckt sind, lässt es ausser allem Zweifel, dass während langer Jahrhunderte andere Häuser auf den Ruinen des Gebäudes und über den Unterbauten errichtet worden sind.

Am Abend kehrte ich nach Bunarbaschi zurück, wo ich meine Arbeiter bezahlte und für den folgenden Tag wieder engagirte. Da es schon zu spät war, nach dem Skamander zu gehen, so hielt ich meine Abendmahlzeit an den Quellen und brachte die Nacht abermals auf dem Felsen zu.

Am folgenden Tage, den 14. August, brach ich um 5 Uhr Morgens mit meinem Führer und den Arbeitern auf. Wir nahmen unsere Richtung zuerst gegen Osten nach dem Skamander zu, und dann gegen Norden im sandigen Bett dieses Flusses. Die Hitze hatte den Boden so trocken und locker gemacht, dass mich mein Pferd nicht tragen konnte. Ich gab es daher meinem Führer mit dem Auftrage, es über die Felder nach Hissarlik (Neu-Ilium) zu führen, während ich mit den fünf Arbeitern zu Fuss den Weg fortsetzte.

Nach einstündigem beschwerlichen Marsche im Sande gelangten wir zu der Stelle, wo der kleine Fluss Kimar-Su, der alte Thymbrius, welcher von den Callicalone genannten Hügeln herabkommt, sich in den Skamander ergiesst. Die Ufer dieses Flüsschens sind so dicht mit Bäumen bedeckt, dass man ihn kaum sieht.

Wir gingen am Ufer des Thymbrius aufwärts und kamen ungefähr 1 Kilometer von seiner Mündung bei dem Pachthofe Batak an, welcher auf der Stelle des zerstörten Dorfes Akchekin erbaut ist. Hier war die alte Stadt Thymbra mit dem Tempel des Thymbrischen Apollo.

Eine hier von Doctor Hunt aufgefundene Inschrift zu Ehren dieses Gottes lässt keinen Zweifel darüber.

Nach Strabo (XIII, 1 S. 107 Tauchnitzer Ausgabe) lag dieser Tempel gerade an der Stelle, wo der Thymbrius sich in den Skamander ergiesst. Sonach müsste letzterer sein Bett ein Kilometer mehr nach Westen verlegt haben. Da aber Strabo die Gegend nicht selbst besucht hat, so mag sich eine Ungenauigkeit in die Angaben seiner Berichterstatter eingeschlichen haben, wie sich deren bekanntlich viele in den Berichten des Demetrius von Skepsis befinden.

Auf dem Pachthofe Batak ist der Boden überall mit Scherben besäet. Auch finden sich zahlreiche Mauerreste, aus deren Ausdehnung man ersieht, dass Thymbra eine nicht unbedeutende Stadt gewesen sein muss. Frank Calvert, dem die Archäologie so viele wichtige Entdeckungen verdankt, ist es gelungen, die Todtenstadt von Thymbra zu entdecken. Die von ihm ausgeführten Ausgrabungen haben seine grosse und prächtige Sammlung von Alterthümern mit einer Menge von Urnen bereichert, deren Ausführung eine hohe künstlerische Vollendung beweist.

In dem Thale von Thymbra lagerten die Lykier und Mysier: »πρὸς Θύμβρης δ᾽ ἔλαχον Λύϰιοι, Μύσιοι τ᾽ ἀγέρωχοι«, nach Thymbra zu lagerten sich die Lykier und die stolzen Mysier (Il. X, 430).

Meine Arbeiter sagten mir, der Kimar-Su fliesse anfänglich durch ein enges, von hohen Bergen eingeschlossenes Thal und winde sich dann durch ein wahres Labyrinth von grossen Steinblöcken an der Stelle, wo die schon erwähnte Wasserleitung über ihn führt.

Das Bett dieses Flusses ist nur 8 bis 10 Meter breit und der Stand des Wassers so niedrig, dass es kaum fliesst; aber die Ufer sind ungefähr zwei Meter hoch und steil, woraus man schliessen kann, dass er im Winter und Frühling wasserreich und reissend ist.

Von dem Pachthofe Batak wandten wir uns nach Nordwesten und kamen bald an einen Sumpf, der durch die sogenannten Judan-Quellen gespeist wird. Von ihm gehen zwei Bäche aus; der eine fliesst nach Südosten und ergiesst sich in den Kimar-Su (den Thymbrius), der andere nach Nordwesten ins Meer. Dieser letztere, von den Bewohnern der Ebene Kalifatli-Asmak genannt, hat ein tiefes Bett und während der grossen Sommerhitze kein fliessendes Wasser; doch fand ich stellenweise Tümpel mit stehendem Wasser in ihm. Meine Arbeiter versicherten mir, dieser kleine Fluss habe im Winter und den ganzen Frühling hindurch eine starke Strömung und trete manchmal über seine Ufer. Er fliesst gegen Norden über Hissarlik hinaus, dann einige hundert Meter gegen Westen, dann nach Nordwesten und ergiesst sich in zwei Armen, noch nicht ganz ein Kilometer von der Mündung des Skamander, ins Meer. Ungefähr 2½ Kilometer im Nordwesten von Hissarlik steht er durch einen künstlichen Kanal mit dem Hauptarme des Dumbrek-Su (Simoïs) in Verbindung.

Strabo (XIII, 1 S. 107 Tauchnitzer Ausgabe) giebt die Entfernung von Thymbra nach Neu-Ilium zu 50 Stadien an, also, das Stadion zu 185 Meter gerechnet, 9250 Meter. Diese Angabe scheint genau zu sein, denn wir brauchten zwei Stunden, um diesen Weg zurückzulegen.

Der Boden der trojanischen Ebene besteht aus fetter Thonerde. Sie soll ehemals einen Meerbusen gebildet haben und durch die Anschwemmungen der Flüsse entstanden sein. Aber wichtige Gründe, welche ich später darlegen werde, haben mir die Ueberzeugung gebracht, dass diese Ebene kein angeschwemmtes Land ist, sondern gleiches Alter mit den beiden Vorgebirgen Sigeum und Rhöteum aufzuweisen hat.

Die Felsen, welche die Ebene umgeben, sind sandiger Kalkstein.

Das Klima ist sehr ungesund, denn während der grossen Hitze dünsten die Sümpfe pestilenzialische Miasmen aus, welche gefährliche Fieber erzeugen. Diese Fieber richten grosse Verheerungen in der Bevölkerung an, besonders aber unter den Neuangekommenen, die noch nicht an das Klima gewöhnt sind. Ohne jene Sümpfe würde das Klima durchaus gesund sein. Aber die Bevölkerung ist gegenwärtig so schwach und unbedeutend, dass sie sicherlich um eine Verbesserung desselben sich nicht kümmert. Indess geht aus den alten Schriftstellern hervor, dass hier immer Sümpfe gewesen sind, selbst zu der Zeit, als die Bevölkerung zahlreich und mächtiger war.

Selbst unmittelbar an den Mauern Troja's war ein Sumpf, denn Odysseus sagt zu Eumaios (Od. XIV, 472–475):

Ἀλλ᾽ ὅτε δή ῥ᾽ ἱϰόμεσθα ποτὶ πτόλιν αἰπύ τε τεῖχος,
Ἡμεῖς μὲν περὶ ἄστυ ϰατὰ ῥωπήϊα πυϰνά,
Ἂν δόναϰας ϰαὶ ἕλος, ὑπὸ τεύχεσι πεπτηῶτες
Κείμεθα.

»Als wir aber zur Stadt gelangten, und zu der hohen Mauer, lagerten wir uns in voller Waffenrüstung vor der Citadelle, mitten unter dichtem Gesträuch, in den Binsen eines Sumpfes.«

Gegen zehn Uhr Morgens kamen wir auf ein weit ausgedehntes hochliegendes Terrain, welches mit Scherben und Trümmern von bearbeiteten Marmorblöcken bedeckt war. Vier einzeln stehende, zur Hälfte im Boden vergrabene marmorne Säulen zeigten die Stelle eines grossen Tempels an. Die weite Ausdehnung des mit Trümmern besäeten Feldes liess uns nicht bezweifeln, dass wir auf dem Umkreise einer grossen, einst blühenden Stadt standen, und wirklich befanden wir uns auf den Ruinen von Neu-Ilium, jetzt Hissarlik genannt, welches Wort Palast bedeutet.

Nachdem wir eine halbe Stunde lang auf diesem Terrain weiter gegangen waren, kamen wir zu einem Hügel von ungefähr 40 Meter Höhe, welcher im Norden fast senkrecht in die Ebene abfällt und ungefähr 20 Meter höher ist, als der Rücken der Bergkette, deren letzten Ausläufer er bildet.

Alle Zweifel rücksichtlich der Identität von Hissarlik mit Neu-Ilium schwinden beim Anblick dieser Bergkette, welche durchaus den Worten Strabo's entspricht (XIII, 1 S. 109 Tauchnitzer Ausgabe) » συνεχὴς ῥάχις«, fortlaufender Bergrücken.

Der Gipfel des genannten Hügels bildet ein viereckiges, ebnes Plateau von 233 Meter Länge bei gleicher Breite. Der geistreiche Frank Calvert hat durch Nachforschungen in dem Hügel gefunden, dass er zum grossen Theil künstlich aus den Ruinen und Trümmern der Tempel und Paläste aufgeworfen worden ist, welche lange Jahrhunderte hindurch nach einander auf diesem Boden gestanden haben. Bei einer Ausgrabung auf dem Gipfel im Osten legte er einen Theil eines grossen Gebäudes, eines Palastes oder Tempels, aus grossen, ohne Cement übereinander geschichteten Quadersteinen bloss. Aus den wenngleich nur dürftigen Resten des Gebäudes ersieht man, dass es eine grosse Ausdehnung hatte und mit vollendeter Kunst ausgeführt war.

Nachdem ich zweimal die ganze Ebene von Troja aufmerksam untersucht habe, theile ich vollkommen die Ueberzeugung Calverts, dass die Hochfläche von Hissarlik die Stelle des alten Troja bezeichnet, und dass auf dem genannten Hügel seine Burg Pergamus gelegen hat. Ich stimme also nicht überein mit Lechevalier, Voyage de la Troade, 3? éd. Paris 1802; Rennel, Observations on the topography of the plain of Troy, London 1814; P. W. Forchhammer, im Journal of the Royal Geographical Society, vol. XII, 1842; Mauduit, Découvertes dans la Troade, Paris-Londres 1840; Welcker, Kleine Schriften; Texier; Choiseul-Gouffier, Voyage pittoresque de la Grèce, 1820; M. G. Nicolaïdes, Paris 1867, welche sämmtlich das alte Troja auf die Höhen von Bunarbaschi verlegen. Ebenso wenig mit Clarke und Barker Webb, Paris 1844, welche die Hügel von Chiblak jenseits Neu-Ilium als die Stelle Troja's ansehen. Aber ich stimme vollkommen überein mit C. Mac Laren, Dissertation on the topography of the Trojan war, Edinburgh 1822, und Eckenbrecher im Rheinischen Museum, N. F. 2. Jahrg., S. 1 ff., welche die Identität Hissarlik's mit Troja anerkennen.

Um zu den Ruinen der Paläste des Priamus und seiner Söhne, sowie zu denen der Tempel der Minerva und des Apollo zu gelangen, wird man den ganzen künstlichen Theil dieses Hügels fortschaffen müssen. Alsdann wird sich sicherlich ergeben, dass die Citadelle von Troja sich noch eine bedeutende Strecke über das anstossende Plateau ausdehnte; denn die Ruinen vom Palaste des Odysseus, von Tiryns und von der Citadelle in Mykenä, sowie die grosse, noch unberührte Schatzkammer Agamemnons beweisen deutlich, dass die Bauwerke des heroischen Zeitalters grosse Ausdehnungen hatten.

Die Burg Pergamus muss zur Zeit des Priamus umfangreich gewesen sein; denn ausser den drei Palästen und wenigstens zwei Tempeln, welche sich hier befanden, blieb noch viel freier Raum übrig, sonst hätte das trojanische Volk seine Versammlung nicht vor dem königlichen Palaste halten können (Il. II, 788–789).

Οἱ δ᾽ ἀγορὰς ἀγόρευον ἐπὶ Πριάμοιο θύρῃσιν
Πάντες ὁμηγερέες, ἠμὲν νέοι ἠδὲ γέροντες.

»Sie hatten sich alle auf der Agora versammelt, Jünglinge und Greise, vor der Säulenhalle des Priamus.«

Die Kunde von der früheren Baustelle einer Stadt kann durch nichts besser bewahrt werden, als durch die Tradition, welche unter den Einwohnern fortlebt. Da nun nach der Tradition, welche sich in Neu-Ilium erhalten hat, das alte Troja niemals ganz zerstört oder verlassen worden ist (Strabo XIII, 1, S. 111 Tauchnitzer Ausgabe), so hat man keinen Grund daran zu zweifeln, um so weniger, als es sich aus Homer selbst mit Sicherheit zu ergeben scheint, dass ein trojanisches Königreich selbst nach der Zerstörung der Hauptstadt durch die Griechen fortbestand, und dass dieses Königreich zu Homer's Zeiten, also zweihundert Jahre nach dem trojanischen Kriege existirte; denn wie hätte sonst Homer, der immer so wahr und genau ist, die schönen prophetischen Verse dem Poseidon in den Mund legen können (Il. XX, 300–308):

Ἀλλ᾽ ἄγεθ᾽, ἡμεῖς πέρ μιν ὑπὲϰ θανάτου ἀγάγωμεν,
Μήπως ϰαὶ Κρονίδης ϰεχολώσεται, αἴ ϰεν Ἀχιλλεὺς
Τόνδε ϰαταϰτείνῃ · μόριμον δέ οἵ ἐστ᾽ ἀλέασθαι,
Ὄφρα μὴ ἄσπερμος γενεὴ ϰαὶ ἄφαντος ὄληται
Δαρδάνου, ὃν Κρονίδης περὶ πάντων φίλατο παίδων,
Οἳ ἕθεν ἐξεγένοντο γυναιϰῶν τε θνητάων.
Ἤδη γὰρ Πριάμου γενεὴν ἤχθηρε Κρονίων
Νῦν δὲ δὴ Αἰνείαο βίη Τρώεσσιν ἀνάξει,
Καὶ παίδων παῖδες, τοί ϰεν μετόπισθε γένωνται.

»Wohlan! lasst uns den Aeneas dem Tode entreissen, damit der Sohn des Saturn nicht in Zorn geräth, wenn Achilleus ihn tödtet; denn das Schicksal will, dass er entkommt, damit das Geschlecht des Dardanos nicht ohne Nachkommen und vergessen untergehe, jenes Dardanos, den Jupiter am meisten von allen Kindern geliebt hat, die er mit sterblichen Frauen erzeugte; denn das Geschlecht des Priamos ist jetzt dem Sohn des Saturn verhasst; ja, bald werden über die Trojaner herrschen Aeneas und die Söhne seiner Söhne, und die, welche später geboren werden.«

Wenn also zu Homers Zeit ein trojanisches Reich mit einem Nachkommen des Aeneas als König nicht existirt hätte, so würde der Dichter den Neptun eine lächerliche Lüge haben aussprechen lassen; aber eine solche Blasphemie ist weder mit seinem blinden Glauben an die hohe Weisheit der Götter, noch mit seiner beständigen Wahrhaftigkeit vereinbar.

Strabo, welcher alle Traditionen verwirft, nach denen Aeneas, als er mit seinem Vater Anchises und seinem Sohn Askanius von Troja entkam, eine Colonie in der Nähe des Olympus in Macedonien, oder in Arkadien, oder in Sicilien gegründet haben soll, von wo er nach Latium gekommen wäre, um sich dort niederzulassen, Strabo, sage ich, ist der Ansicht, Homer gebe in der prophetischen Rede des Neptun deutlich zu verstehen, dass Aeneas in Troja geblieben ist, daselbst nach dem Erlöschen der Dynastie des Priamus geherrscht und seinen Kindeskindern das Reich hinterlassen hat. (Strabo XIII, 1 S. 123 Tauchnitzer Ausg.)

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