Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Pierre Loti >

Islandfischer

Pierre Loti: Islandfischer - Kapitel 49
Quellenangabe
pfad/loti/islandf1/islandf1.xml
typefiction
authorPierre Loti
titleIslandfischer
publisherVerlag von Emil Strauß
printrunFünfte Auflage (Fünftes Tausend.)
year1898
translatorCarmen Sylva.
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20110715
projectid0917c6a0
Schließen

Navigation:

V.

Sie kamen heim, die Isländer. Zwei am zweiten Tage, vier am nächstfolgenden und dann zwölf in der folgenden Woche. Und mit ihnen kam die Freude in das Land zurück; es war ein Fest bei den Frauen, den Müttern; ein Fest auch in den Schenken, wo die schönen Mädchen von Paimpol den Fischern den Wein kredenzen.

Die Leopoldine war unter den Nachzüglern; es waren ihrer noch zehn, die fehlten; sie konnten nicht mehr lange ausbleiben, und Gaud dachte, daß in der äußersten Frist von zehn Tagen, die sie sich setzte, um keine Enttäuschung zu haben, Yann da sein würde; Gaud war im süßesten Rausche der Erwartung und hielt die Haushaltung recht ordentlich, reinlich und nett, um ihn zu empfangen.

Als Alles geordnet war, blieb ihr nichts mehr zu thun, und außerdem hatte sie den Kopf nicht mehr recht beisammen in ihrer Ungeduld.

Drei Nachzügler kamen an und dann fünf. Nur zwei fehlten noch immer beim Appell.

»Nun,« sagte man ihr lachend, »dies Jahr ist's die Leopoldine oder die Marie-Jeanne, die die Heimkehrbesen auflesen werden.«

Und Gaud lachte auch, und war belebter und schöner in der Freude der Erwartung.

 << Kapitel 48  Kapitel 50 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.