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Islandfischer

Pierre Loti: Islandfischer - Kapitel 39
Quellenangabe
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typefiction
authorPierre Loti
titleIslandfischer
publisherVerlag von Emil Strauß
printrunFünfte Auflage (Fünftes Tausend.)
year1898
translatorCarmen Sylva.
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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projectid0917c6a0
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II.

... Eines Abends unterhielt er sie damit, ihr hundert kleine Dinge zu erzählen, die sie gethan hatte oder die ihr zugestoßen waren seit ihrer ersten Begegnung; er nannte ihr sogar die Kleider, die sie getragen, zählte die Feste auf, zu denen sie gegangen.

Sie hörte ihn mit äußerster Verwunderung an. Wie wußte er denn das alles? Wer hätte sich einbilden können, daß er darauf Acht gegeben und daß er im Stande wäre, es zu behalten? –

Er lächelte, that geheimnißvoll und erzählte noch andere kleine Einzelheiten, sogar von Dingen, die ihr schon beinahe entfallen waren. Ohne ihn mehr zu unterbrechen, hörte sie ihn nun an, in einem unerwarteten Entzücken, das sie ganz und gar hinnahm; sie fing an, zu errathen, zu verstehen: also hatte auch er sie geliebt, die ganze Zeit! ... Sie hatte ihn fortwährend beschäftigt, und jetzt gestand er es freimüthig ein! ...

Aber dann, was war's denn, mein Gott? warum hatte er sie so lange zurückgestoßen, sie so viel leiden machen?

Immer dies Geheimniß, das er ihr zu enträthseln versprochen, aber dessen Erklärung er beständig hinausschob, mit einem Anschein von Verlegenheit und einem unverständlichen Lächeln ...

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