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Islandfischer

Pierre Loti: Islandfischer - Kapitel 13
Quellenangabe
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typefiction
authorPierre Loti
titleIslandfischer
publisherVerlag von Emil Strauß
printrunFünfte Auflage (Fünftes Tausend.)
year1898
translatorCarmen Sylva.
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20110715
projectid0917c6a0
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VI.

Eines Tages wurde er in's Bureau seiner Compagnie gerufen! Man hatte ihm anzukündigen, daß er nach China bestimmt sei, für das Geschwader von Formosa! –

Er hatte schon längst die Ahnung, daß es so kommen würde, da er von Denen, die Zeitungen lesen, gehört hatte, daß dort der Krieg gar kein Ende nähme. Wegen der eiligen Abfahrt konnte man ihm den gewöhnlichen Urlaub zum Abschiednehmen für Diejenigen, die in den Krieg gingen, nicht ertheilen: in fünf Tagen sollte er bereit sein und abfahren.

Es überkam ihn eine ganz außerordentliche Erregung: es war der Reiz der großen Reise, des Unbekannten, des Krieges; es war auch die Herzbeklemmung, Alles zu verlassen, mit der unbestimmten Angst, nicht wiederzukehren. Tausend Dinge wirbelten ihm durch den Kopf. Um ihn her war großer Lärm, in den Quartiersälen, wo eine Menge Andere für das chinesische Geschwader bezeichnet worden waren.

Schnell schrieb er seiner armen alten Großmutter, schnell, mit Bleistift, auf der Erde sitzend, in seiner wirren Träumerei allein, mitten unter dem Hinundherlaufen, dem Stimmengewirr all' dieser jungen Leute, die fort sollten wie er.

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