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In Reih' und Glied. Zweiter Theil

Friedrich Spielhagen: In Reih' und Glied. Zweiter Theil - Kapitel 10
Quellenangabe
typefiction
authorFriedrich Spielhagen
titleIn Reih' und Glied. Zweiter Theil
publisherVerlag von L. Staackmann
printrunSechste Auflage
year1883
firstpub1866
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20130715
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Neuntes Capitel.

Habe ich endlich einmal das Vergnügen? fuhr Tante Sara fort, indem sie auf einem der Sophas Platz nahm und den General mit einer Handbewegung einlud, sich zu ihr zu setzen; welchem Umstande verdanke ich denn die hohe Ehre?

Wozu der spottende Ton, liebe Sara? sagte der General, und weshalb die Frage? Sie wissen, daß ich krank bin und das Zimmer nicht verlassen haben würde, wenn mich der König nicht hätte rufen lassen.

Der General sah in der That so grau und verfallen aus, daß kein Unbefangener an der Wahrheit seiner Behauptung gezweifelt haben würde. Nichtsdestoweniger rief Tante Sara höhnisch:

Sie wissen? Weiß sie wirklich? O ja, sie weiß!

Nun ja, Sie wissen! entgegnete der General; wenn Sie es noch nicht wissen, daß ich es aufrichtig meine, würden Sie allen meinen heiligsten Versicherungen ebensowenig trauen.

Ganz richtig! Den Leuten allzusehr trauen, ist gar nicht meine Sache.

Aber was in aller Welt haben Sie mir vorzuwerfen? rief der General; ich habe Sie von Allem unterrichtet – brieflich, da ich es mündlich nicht konnte.

Sagen Sie lieber, nicht wollte. Und ich will Ihnen auch sagen, warum. Weil Sie wieder einmal hinter meinem Rücken gehandelt hatten, weil Sie wieder einmal hätten eingestehen müssen, daß Alles, was Sie auf diese Weise unternehmen, dummes Zeug ist, und schlimmer als das.

Ich dulde diesen Ton nicht länger, rief der General, trotz seiner Gebrechlichkeit heftig vom Sopha auffahrend.

Bleiben Sie sitzen, mon cher, und alteriren Sie sich nicht! Ich will Ihnen beweisen, daß ich Recht habe. Wer ist es, der stets gegen die Affenliebe gepredigt hat, mit der Sie Ihren Herrn Sohn behandeln? der Ihnen stets prophezeit hat, es werde Sie noch einmal gereuen?

Es ist Ihr Sohn, wie es mein Sohn ist, murmelte der General.

Unterbrechen Sie mich nicht! Ich habe Ihnen von der ersten Stunde an gerathen, Sie sollten den Jungen irgendwo weit weg thun, damit er uns nicht einmal zur ungelegenen Zeit in den Weg liefe. Ihr mildes Herz konnte sich natürlich nicht dazu entschließen. Sie mußten ihn in Ihrer Nähe hoben, mußten ihn sich zum Vertrauten – zu Gott weiß was Allem erziehen; bildeten sich nicht wenig darauf ein, als Sie ihn endlich beim Prinzen placirt hatten. Und was ist die Folge? Daß der Junge aus dem Dienst gejagt wird und Sie froh sein können, wenn der getreue Berichterstatter bei der Gelegenheit nicht aus der Schule plaudert, die er in Ihren Bureaux durchgemacht hat.

Das ist doch nicht meine Schuld, sagte der General achselzuckend.

Kommt Nummer zwei, fuhr Sara fort; ich habe Ihnen hundertmal gerathen, Sie sollten diesen Lipperts nicht weiter trauen, als eben unumgänglich nöthig war. Sie haben nie hören wollen und werden es noch einmal fühlen. Seien Sie froh, daß die dumme Trine von Frau gestorben ist, ohne geplaudert zu haben, wenn sie nicht geplaudert hat. Und wollten Sie wirklich den alten, schlauen Fuchs von Lippert nicht dahinter kommen lassen, daß Ferdinand nicht Falkenstein's, sondern Ihr Sohn ist, hätten Sie den Jungen die Person heirathen lassen sollen. Was ging das Sie an?

Sie haben Ferdinand nie gesehen, begann der General in dumpfem Tone.

Und will ihn nicht sehen, – rief Sara, heftig mit ihrem Stock auf die Decke stampfend.

Ich wünsche es jetzt kaum noch, fuhr der General fort; ich wollte nur sagen, wenn Sie ihn gesehen hätten in seiner Jugendblüthe – den schönsten Jüngling, den meine Augen je erblickt haben – vielleicht hätten Sie ihn geliebt, wie ich ihn liebte und – liebe. Ich konnte es nicht über's Herz bringen, ihn diesem Mädchen zu lassen, das nichts Besseres als eine Dirne ist.

Werden Sie nicht sentimental, mein Lieber, sagte Tante Sara, Sie stecken mich sonst mit Ihrer Rührung an und machen mich glauben, daß Ihnen wirklich in erster Linie um eine brave Frau für Ihren Herrn Sohn, und nicht vielmehr um eine brave Maitresse für den Prinzen zu thun war. Was gilt die Wette, Sie hätten, wenn's nur gegangen wäre, am liebsten die beiden Fliegen mit Einer Klappe geschlagen?

Sie werden mit jedem Tage cynischer, sagte der General, sich unwillig abwendend.

Unter alten Freunden, wie wir, kommt es auf den Ausdruck nicht so sehr an. Also zugegeben! Nur wäre doch aber wenigstens zu wünschen gewesen, daß sich die glücklich Liebenden nicht so sehr bald satt bekommen hätten.

Wie ließ sich das voraussehen, rief der General ärgerlich.

Schämen Sie sich nicht, sich selbst ein so schlechtes Zeugniß auszustellen? Ein so alter Meister im Handwerk! und so jämmerlich zu pfuschen! Pfui!

Nun ja, sagte der General, ich hätte vielleicht vorsichtiger sein können, und, um Ihnen nicht Böses mit Bösem zu vergelten, will ich nur wünschen, daß Ihnen Ihr Plan, auf den Sie sich so viel zu gute zu thun scheinen, nicht schlechtere Früchte trägt.

Das lassen Sie meine Sorge sein.

Der General schwieg ein paar Augenblicke, während derer er älter und verfallener aussah, als je; dann wendete er sich zu Sara und sagte, indem er den stechenden Blick derselben auszuhalten versuchte:

Sie werden mir zugeben, liebe Sara, daß ich Ihre wahrlich nicht im freundlichsten Tone gemachten Vorwürfe mit der größten Geduld hingenommen habe, daß ich diesmal, wie immer, Ihnen Recht gegeben habe, wo sie Recht hatten. Nun hören Sie aber auch mich ruhig an, wenn ich Ihnen sage, was ich gegen Ihr neues Project auf dem Herzen habe. Es gefällt mir, offen gestanden, ganz und gar nicht.

Tante Sara hatte ihre defensive Stellung in der Ecke eingenommen.

Warum nicht? rief sie kurz und scharf.

Lassen Sie mich mit ein paar Fragen antworten. Welchen Grund haben Sie, diesen Plan, der doch ein ganz zufälliger ist, mit solchem Eifer zu betreiben?

Vielleicht eben, weil er ein zufälliger ist und ich zu den Leuten gehöre, die einen glücklichen Zufall auszunutzen verstehen.

Das ist keine Antwort, liebe Sara.

So will ich deutlicher sein. Der König wird mit jedem Tage anspruchsvoller, launenhafter; ich dächte, das wüßten Sie selbst am besten; zum wenigsten kann ich Sie versichern, daß er sich noch vorgestern Abend über die Abnahme Ihres Witzes in Ausdrücken ergangen hat, die für das Ohr einer alten Freundin etwas tief Verletzendes hatten. Aber beruhigen Sie sich, wenn Ihnen das eine Beruhigung ist; er macht es mit mir nicht besser; meine besten Späße verfangen nicht mehr, und ich sehe die Stunde kommen, wo er mich eine alte Bête nennt und mir den Stuhl vor die Thüre setzt. Diese Stunde möchte ich nun so weit wie möglich hinausschieben – ich fühle mich ziemlich behaglich in diesen Räumen, und wenn ich auch jetzt, Gott sei Dank, nicht gerade mehr auf die Gnade Seiner Majestät angewiesen bin, so macht es mir Spaß, alle Leute vor mir kriechen zu sehen; enfin, ich will noch nicht abdanken. Da ich nun meine Stellung nicht mehr wohl allein behaupten kann, muß ich eine Gehilfin haben. Sie haben selbst seinerzeit sehr darauf gedrungen, und es ist ja auch jahrelang recht gut gegangen. Nun aber ist es nicht meine Schuld – ich hatte nur die unschuldige Kindheit Seiner Majestät zu übermachen! – daß die spiritualistische Natur bei unserem Herrn so sehr früh die Oberhand über die materialistische Seite seines Wesens gewinnt. Die äußere Schönheit zieht ihn nur noch wenig an. Aeußere Schönheit ist eben nur ein Bild, und ein so feiner Kunstkenner ermangelt nicht, gar bald die Fehler an dem Bilde herauszufinden. Meine letzte Gesellschafterin – Sie werden mir das zugeben – war ein auffallend schönes Mädchen, überdies Italienerin – also eine Tochter des von ihm so geliebten Landes – ich hielt sie drei Tage lang für eine wahre Acquisition, bis am vierten Seine Majestät fragten, ob ich gewiß wüßte, daß die junge Dame aus Florenz, und nicht aus Rom wäre. Weshalb, Majestät? – Weil ich schwören möchte, eine von den capitolinischen Gänsen sei ihre Großmutter gewesen. – Nun gestehen Sie selbst, mein Lieber, dergleichen Witze, wenn sie auch sehr billig sind, schmerzen aus so erhabenem Munde. Dies ewige Suchen nach einer beauté, die immer nur so kurze Zeit vorhält, langweilte mich, mein Lieber, und brachte mich in den unverdienten Ruf einer Xantippe, da ich doch irgend einen Vorwand haben mußte, die dummen Dinger wieder wegzuschicken. Nun führt mir der Zufall dieses Mädchen zu, das wie geschaffen für die Rolle ist: jung, aber nicht mehr so sehr, um nicht ihre Erfahrungen zu haben; klug, geistreich, gebildet, gewandt in jeder Beziehung und dabei so ahnungslos, daß ich sie schon manchmal in Verdacht gehabt habe, eine ganz durchtriebene Kokette zu sein. Und einen solchen Ausbund soll ich gehen lassen, nachdem ich ihn einmal habe? Daß ich eine Närrin wäre!

Tante Sara lächelte höhnisch. Der General schüttelte den Kopf.

Was wollen Sie denn? fuhr Sara fort, haben Sie nicht selbst vor neun oder zehn Jahren für den Gedanken, mir in meiner Nichte eine Freundin für mein gebrechliches Alter heranzuziehen, geschwärmt, mehr noch als ich? Kamen Sie nicht ganz betrübt zurück, daß Ihnen der Coup mißlungen war? Mußte ich Sie nicht selber trösten? Was sträuben Sie sich nun auf einmal gegen etwas, das Ihnen damals so glatt herunterging?

Die junge Dame paßt nicht für die Rolle, die Sie ihr zugedacht haben.

Und weshalb nicht?

Ich habe sie mehr als einmal in der Gesellschaft gesehen und habe sie beobachtet, weil sie mich interessirte. Sie erschien mir stolz und hochmüthig und –

Gerade deshalb paßt sie für mich, unterbrach Tante Sara den General. Warum kann ich die Gänse nicht brauchen? Weil sie dem König nicht imponiren. Sie hat ihm imponirt, sage ich Ihnen; gründlich hat sie ihm imponirt! Der König ist bezaubert im eigentlichsten Sinne. Es wird eine ganze Zeit dauern, bis er sich diesen Zauber weggewitzelt hat.

Und dann? bedenken Sie doch, liebe Sara! Dieses Mädchen ist keine Person ohne Anhang, ohne Namen, möchte ich sagen. Man hat sie in der guten Gesellschaft gesehen, bewundert sogar. Es würde einen Eclat machen, den Sie doch wohl jedenfalls vermeiden möchten.

Mein Gott, rief Tante Sara, was wollen Sie denn? Es soll ihr ja nichts geschehen. In einer Geßner'schen Idylle kann es nicht unschuldiger hergehen, als in unserer Theestunde.

Und Ihre Familie, Sara? Ihr Bruder, der sein Kind lieber todt sehen wollte, als unter Ihrer Obhut?

Sara's Gesicht nahm einen so bösen Ausdruck an, daß selbst der General davor erschrak. Er machte sich auf einen leidenschaftlichen Ausbruch gefaßt, aber Sara schwieg und nickte nur ein paarmal mit dem Kopfe, wobei sie hastig an der Unterlippe nagte.

In der Uhr auf dem Kamin ihnen gegenüber fing es an zu rasseln und zu klingen; der Sensenmann schritt durch den Tempel und winkte dreimal mit der Sense.

Tante Sara streckte die dürre Hand nach der Uhr aus und kreischte: Willst du still sein! Ich hoffe, daß ich die Freude habe, ihn noch vor mir sterben zu sehen. – Wissen Sie, was er von Ihnen will? sagte sie dann plötzlich, sich wieder zum General wendend.

Nein; ich vermuthe: das Wenige von mir hören, was ich über den Tod meines armen Bruders weiß.

Sara betrachtete den General mit höhnischer Miene.

Sie fangen wirklich an, alt zu werden, liebe Excellenz, sagte sie. Sie machen ja nicht einmal mehr in den Personen, mit denen Sie sprechen, einen Unterschied. Glauben Sie denn, Sie könnten mir weismachen, daß Sie nicht im Grunde herzlich froh sind, diesen Bruder los zu sein, dessen Leben in letzter Zeit nur noch eine Kette von Dummheiten war? Glauben Sie, ich wisse nicht, daß Sie heute Abend wieder einen heftigen Anfall Ihres Unwohlseins haben werden, der Sie nöthigt, nach Tuchheim zu telegraphiren: Sie seien leider verhindert, morgen zum Begräbniß zu kommen? – Und was der König von Ihnen will, wissen Sie auch nicht? Dann muß ich es Ihnen wohl sagen. Er will von Ihnen hören, weshalb Sie ihm nicht den Rath gegeben haben, die Arbeiterdeputation von Tuchheim zu empfangen. Und um nun ganz kurz zu sein, cher ami, merken Sie sich Folgendes. Wenn Sie sich so gut, oder so schlecht Sie können, deshalb entschuldigt haben, wird der König von Leo Gutmann zu sprechen anfangen und fragen, ob Sie nicht meinten, daß dem jungen Manne Unrecht geschehen und daß man ihm eine Genugthuung schuldig sei. Haben Sie dies nun selbstverständlich mit allem Eifer bejaht und dabei die Briefaffaire recht geschickt einfließen lassen, so werden Sie begreiflich, sehr begreiflich finden, daß Seine Majestät den Wunsch äußert, sich einen Mann, von dem er nun schon so viel Interessantes gehört hat, in Person vorstellen zu lassen. Sie nehmen sich die Freiheit, anzudeuten, daß dies im gegenwärtigen Augenblicke seine Inconvenienzen haben dürfte, und wenn der König, wie sich von selbst versteht, in Folge Ihrer Bedenklichkeiten äußerst ungeduldig wird, kommen Sie auf den Einfall, Seiner Majestät vorzuschlagen, den jungen Mann an einem dritten Orte, vielleicht in Ihrer Villa,, zu sehen. Majestät wird den Einfall vortrefflich, und Sie werden hoffentlich, wenn Sie erst so weit sind, den übrigen Theil des Weges allein finden. Und noch Eins: die kleine Närrin schreibt eben drinnen an den König, um ihm den Leo noch einmal zu empfehlen. Es wird dummes Zeug sein, was sie vorbringt, aber es kann uns vielleicht doch nützen. Natürlich müssen Sie den rechten Moment abwarten, das interessante Schriftstück zu übergeben. Ich will sehen, ob sie fertig ist.

Sara kam aus ihrer Ecke heraus.

Aber, liebste Freundin, sagte der General, haben Sie sich auch wirklich –

Alles bedacht! verlassen Sie sich darauf: Alles und Jedes. Ich will und muß das Mädchen haben, und kriege sie nicht ohne den Jungen. Können wir den Jungen nicht brauchen, geben wir ihm den Laufpaß; können wir ihn brauchen – und ich glaube, er wird vortrefflich einschlagen – desto besser. Ich bin im Augenblick wieder hier.

Sara hinkte fort; der General blieb auf dem Sopha sitzen und stützte die schmale, hohe Stirn in die welke Hand.

Ja, ja, sie hatte Recht, er wurde alt! Würde er sich sonst so widerstandslos von dieser Person, die er haßte, beherrschen lassen? Und doch, und doch! Er mußte thun, was sie wollte. Sein Einfluß beim Könige hatte eben so entschieden abgenommen, als der ihre gestiegen war. Und dann hatte sie schon oft die eclatantesten Proben von ihrem durchdringenden Scharfsinn, von ihrer tiefen Einsicht in die feinsten Eigenheiten des Charakters des Königs abgelegt – sollte sie sich diesmal so sehr verrechnet haben?

Der General rieb sich die Stirn. Er dachte an seine neuliche Zusammenkunft mit Leo. Damals hatte er das Spiel in den Händen gehabt. Nun war er durch die merkwürdigste Verschlingung der Umstände gezwungen, zu thun, was er damals freiwillig hätte thun können. – Thor, alter blöder Thor, der ich bin! Und was soll ich jetzt Ferdinand sagen?

Der General seufzte tief und stand vom Sopha auf.

Nun, er wird sich, er muß sich beruhigen lassen. Er hat mich durch seine Heftigkeit erschreckt; er war ja ganz außer sich, der arme Junge, er, der sonst Alles so leicht nimmt. Der Zwischenfall mit der Eve verwirrte mich nun vollends.

Er hörte Sara kommen und gab sich Mühe, seinen Mienen einen weniger bekümmerten Ausdruck zu geben; er wollte ihr die Freude nicht gönnen, zu sehen, wie sehr er litt. Sara kam herein, mit einem Brief in der Hand, lachend.

Ganz, wie ich dachte! Das tollste Zeug, aber unendlich geistreich – gerade so, wie es sein muß, wenn es ihm gefallen soll. Es ist ein merkwürdiges Geschöpf! Hier! Und geben Sie der besten Freundin, die Sie haben, wenn Sie sie auch manchmal vergiften möchten, Nachrichten von Ihren Erfolgen. Brieflich, hören Sie? Man darf Sie heute nicht zum zweitenmale bei mir sehen. Und nun machen Sie, daß Sie fortkommen, Sie liebe, alte Excellenz!

Sara lächelte huldvoll und streckte dem General die magere Hand entgegen. Der General machte einen Versuch, ebenfalls zu lächeln, entfernte sich dann aber sehr schnell.

Sara blickte ihm, auf ihren Stock gestützt, nach und murmelte: Er wird wirklich recht alt.

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