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In der Veranda

Anastasius Grün: In der Veranda - Kapitel 37
Quellenangabe
typepoem
booktitleSämtliche Werke Band III
authorAnastasius Grün
editorAnton Schlossar
firstpub1876
year1907
publisherMax Hesses Verlag
addressLeipzig
titleIn der Veranda
created20061004
sendergerd.bouillon
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Einem Hochtory.

      Die Zeit hat deiner Ahnen Burg zerschlagen,
    Dein prunkend Pergament verzehrt in Bränden;
    Was dir an Flittern blieb, wen soll's noch blenden?
    Ein Rest, nicht wert, des Volkes Haß zu tragen! –

Lord Spencer selig ließ im Kirchturmjagen
    Des Frackes einen Schoß in Dornstrauchs Händen,
    Der andre trauert' einsam an den Lenden,
    Als säh' Orest um Pylades man klagen.

Seltsam Kostüm dem Spotte der Genossen!
    Der Lord, eingehend in des Dornstrauchs Possen,
    Reißt flink den zweiten Flügel von den Weichen.

Sein Name schallt volkstümlich drum mit Lobe,
    Ein neu Gewand bereichert die Gard'robe,
    Drin steckt für dich ein Zettel: »Tu desgleichen!«

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