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In der Veranda

Anastasius Grün: In der Veranda - Kapitel 33
Quellenangabe
typepoem
booktitleSämtliche Werke Band III
authorAnastasius Grün
editorAnton Schlossar
firstpub1876
year1907
publisherMax Hesses Verlag
addressLeipzig
titleIn der Veranda
created20061004
sendergerd.bouillon
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Moderne Panacee.

1855.

»Eripuit coelo fulmen, sceptrumque tyrannis.«

             
Es geht durchs All ein unerhörtes Wettern,
    Der Blitz umzüngelt den gehäuften Zunder;
    Wie fallen sie so schnell aufs Knie jetzunder,
    Wie flink bekreuzen Basen sich und Vettern!

Des Schlags gewärtig, der den Erdenplunder
    In Lüfte sprenge, winseln sie nach Rettern,
    Nachstammelnd des Vorbeters heil'gen Blättern;
    Er ist ihr Paraklet, ihr Hort, ihr Wunder!

Mir wär's ein Größrer, der in den Gewittern,
    Ein andrer Franklin, mit gefeiter Spitze
    Zur Zinne klömm', indes sie unten zittern;

Auf daß er, wie das Zepter den Tyrannen,
    Dem Himmel auch entwinde seine Blitze,
    Bis sie am ehr'nen Stab machtlos zerrannen.

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