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Im Tale des Todes

I. Glässer: Im Tale des Todes - Kapitel 7
Quellenangabe
authorI. Glässer
titleIm Tale des Todes
publisherEnßlin & Laiblins Verlagsbuchhandlung
yearo.J.
correctorJosef Muehlgassner
illustratorHans Stubenrauch
senderwww.gaga.net
created20180927
projectid89d91bfc
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6. Ein gefährliches Wiedersehen.

Patsy verdankte es allein seiner Kaltblütigkeit, daß ihm nicht eine Kugel den Kopf zerschmetterte. Er hatte sich nach wenigen Minuten kaum von den gewaltigen zwei Faustschlägen Dick Wrights erholt, als dieser in seiner Wut seinen Revolver erhob und ihn auf ihn richtete.

Halt, Mann! rief Patsy energisch. Oder der Kapitän wird dir selber eine Kugel auf den Pelz brennen, wenn du so unüberlegt darauf loßschießst! Ich bin so unschuldig an der Schurkerei hier wie ein kleines Kind.

Wer hat es dann getan? knurrte Dick, die Waffe senkend, ich bin speziell vom Boß beauftragt, über den Jungen zu wachen wie über mein Auge und jetzt passieren solche dumme Geschichten!

Dann hättest du eben besser auf ihn aufpassen sollen. Ich gab den Schuß nicht ab, protestierte Patsy noch einmal bestimmt und in demselben Augenblick öffnete Charles Burton die Augen.

Er hat mich nicht geschossen, erklärte auch er sofort. Bindet ihn los, Dick! Der Schuß kam dort von dem Baum!

Dick erhob sofort seinen Revolver und schoß zweimal hinauf in die Zweige des Baumes. Herunter mit dir! schrie er, wenn dir dein Leben lieb ist, Schurke!

Doch nichts rührte sich, denn es war niemand mehr oben, wie eine genauere Untersuchung bald ergab. Nach langem vergeblichem Hin- und Hersuchen und tüchtigem Fluchen der Banditen, wurde Patsy endlich wieder von seinen Fesseln befreit und der Verwundete nach dem Lager getragen. Kaum dort angekommen, trat ihnen der Anführer mit finsteren Blicken entgegen und sprach: Was soll all der Lärm und das Geschieße bedeuten? Der Junge verwundet? Wessen Werk ist das?

Können wir nicht sagen, Kapitän, erwiderte Dick Wright. Wir hörten den ersten Schuß und Hilferuf da hinten im Gebüsch und sprangen darauf zu. Da fanden wir Tom Baxter vor dem Jungen kniend, doch Charles erklärte, Tom hätte ihn nicht geschossen, sondern wäre nur zu seiner Hilfe herbeigesprungen.

Und so ist es auch! sagte der junge Detektiv trotzig. Ich wollte eben zurück nach dem Lager schlendern, nachdem ich einige Worte mit meinem dort im Grase ausgestreckten Kameraden gewechselt und meine Pfeife wieder angebrannt hatte, als mich sein Hilfegeschrei wieder zurückrief.

Und das ist die Wahrheit, sagte der Junge mit schwacher Stimme. Es feuerte jemand vom Baume herunter auf mich. Das habe ich noch genau gesehen.

Und wir haben den Baum genau untersucht, ohne etwas Verdächtiges zu finden, bemerkte Dick nochmals knurrend.

Gott gnade dem Burschen, der das getan hat, wenn ich ihn finde! rief der Kapitän mit zornig gerötetem Gesicht. Tragt den Jungen jetzt in mein Zelt, Boys. Ich werde ihm selber die Kugel herausziehen und ihn verbinden. Zwei Mann bleiben vor dem Eingang als Wache, wenn ich Hilfe brauchen sollte, und die anderen sorgen dafür, daß ich nicht gestört werde.

Diesen Befehlen kam man sofort nach und dann wandte sich Dick Wright wieder zu Patsy: Diese Geschichte ist mir ganz unbegreiflich. Unsere Leute waren alle hier im Lager, also von ihnen kann keiner den Schuß abgegeben haben.

Nachdenklich blickte der junge Detektiv vor sich hin. Wenn keiner von der Bande gefeuert hat, dachte er, muß uns ein anderer belauscht haben, aber ich möchte nur wissen, wer?

Schweigsam zog er sich vom Lagerfeuer unter einen Strauch zurück und wartete während der nächsten halben Stunde mit Spannung auf das Resultat der Operation, die der Kapitän selber an dem jungen Burton vornehmen wollte. Da kam Dick rasch auf ihn zu – er hatte soeben das Zelt verlassen – und erklärte ihm händereibend: Die Sache ist ausgezeichnet gelungen! Ja, der Boß ist nicht umsonst in seinen jungen Jahren Student gewesen und hat schon manchem von uns bewiesen, daß er etwas von Wundbehandlung versteht. Er – hallo – wer kommt denn da?

Ein ziemlich großer Mann, in einen dunklen Mantel gehüllt, kam plötzlich auf einem ausgezeichneten Pferde den schmalen Fußweg des Tales herabgesprengt und hielt kaum zehn Schritte von dem Lagerfeuer sein lebhaft schnaubendes Tier an. Sofort richteten sich wohl zehn Gewehrläufe auf den kühnen Eindringling, der aber laut auflachte und ausrief: Halt, Gentlemen! Spart eure Kugeln für eine andere Gelegenheit. Das Paßwort für heute abend ist Perkins!

Ah! rief dann Dick, Sie sind es, Mr. Downs? Und die Gewehre senkten sich wieder.

Niemand anders, war die Antwort. Ich muß sofort den Kapitän sehen. Ist er hier?

Konnte das wirklich Mr. Downs, der Geschäftsführer der Perkinswerke sein? Schwerlich! Wir wissen ja, daß dieser ungefähr um dieselbe Zeit eine Unterredung mit Fred Sellers in den Schmelzwerken hatte. Ehe noch Patsy, durch den Namen herbeigelockt, den Fremden näher ins Auge fassen konnte, hatte sich dieser aus seinem Sattel geschwungen, sein Pferd einem der Räuber übergeben und verschwand auch schon unter Dicks Begleitung in dem nahen Zelte des Anführers.

Nur einen Augenblick hatte Patsy das Gesicht des sich noch einmal umwendenden Mannes, grell durch das Lagerfeuer beleuchtet, gesehen, ohne daß er selbst von dem Fremden bemerkt wurde. Ist es möglich? hätte er beinahe laut ausgerufen, aber schnell besann er sich noch auf seine Umgebung und murmelte nur, wie angewurzelt stehen bleibend: Mr. Niemand! Ja, er war es! Derselbe, der uns in New-York den Vorschlag machte, Kapitän Thunderbolt unschädlich zu machen! Aber nein, es kann nicht sein! Es ist rein unverständlich!

Es waren zwar drei Tage her, daß sie von New-York abgereist waren und sie waren in Cheyenne unnötig, aufgehalten worden, da der Gouverneur Lansing nicht früher von einem politischen Ausflug zurückkehrte, aber trotzdem, was sollte der, der sich für den bittersten Feind des Kapitäns ausgegeben hatte, hier zu suchen haben? Und dennoch – Patsy war keinen Augenblick im Zweifel, daß er richtig gesehen hatte: Es war der New-Yorker, und noch ein Gedanke kam ihm: Sollte es nicht dieser Mann gewesen sein, der den Schuß auf Charles abgegeben hatte? Aber warum?

Patsy war mit all diesen Überlegungen kaum fertig, als der Fremde mit dem Kapitän plötzlich aus dem Zelte heraustrat und mit ihm dem Lagerfeuer zuschritt. Aller Irrtum war nun ausgeschlossen, das war tatsächlich Mr. J. Steel Grayball von New-York, der sich hier Downs nannte. Der Kapitän gab seinen Leuten sofort verschiedene Befehle, die Pferde wurden gesattelt, der junge Burton behutsam auf das seinige gehoben und von drei Mann nach der entgegengesetzten Seite des Tales eskortiert, während Patsy von Dick zur Nachhut beordert worden war. So wurde es also für den jungen Detektiv ganz unmöglich, sich mit dem Jungen ins Einvernehmen zu setzen, obgleich ihm sehr viel daran lag, zu erfahren, was da drinnen im Zelte zwischen dem Kapitän und dem mysteriösen Mr. Downs verhandelt worden war.

Fünf Minuten später war der ganze Zug in Bewegung und ritt, den Anführer und seinen späten Besucher an der Spitze, den Talweg wieder empor. Man schien gar keine Eile zu haben und bog, oben angekommen, nach links ab auf den breiten Fahrweg nach den Perkinswerken, den vor wenigen Stunden Fred Sellers mit seinen Begleitern benutzt hatte.

Nach einiger Zeit gesellte sich der lange Dick an Patsys Seite und schien große Lust zu einer Unterhaltung zu haben. Seltsame Geschichte mit dem Schuß, den dein Kamerad zwischen die Rippen gekriegt hat, begann er endlich.

Habe auch schon hin und her überlegt, wer der Halunke gewesen sein kann, erwiderte der junge Detektiv. Es waren doch alle außer mir und dem armen Jungen am Feuer.

Gewiß, und ohne Paßwort war es einem Fremden unmöglich, ins Tal herein zu kommen, fuhr Dick fort. Das habt ihr zwei doch selber gemerkt, als ihr ankamt. Auch auf dem andern Ende, wohin das »Kid« vorhin transportiert worden ist, damit es sich von der Wunde ordentlich erholen kann, standen zwei Mann Wache.

So ist mein Kamerad nicht mehr beim Zuge? fragte Patsy rasch.

Nein, wir können diese Nacht nur gesunde Leute gebrauchen, die Krüppel kommen in unsern Schlupfwinkel!

Wo ist der? Im Tale des Todes? fragte der junge Mann nachlässig.

Wo denn sonst! erwiderte Dick, fügte dann aber plötzlich scharf hinzu: Was weißt du Grünhorn denn vom Todestale? Wer hat dir unsern Schlupfwinkel verraten?

O, mein Kamerad natürlich.

So, wirklich? Well, ich muß gestehen, wir werden mit dieser Kinderwirtschaft hier noch den größten Schaden haben. Wir können nur Männer gebrauchen. Das habe ich dem Boß schon heute früh gesagt, ohne daß er ein Wort dagegen zu sagen wußte. Wir haben schon mehrmals damit Pech gehabt und jetzt wird's uns wieder so gehen. Hättest du den Jungen nicht heute glücklich bei den Tensleepern herausgeholt, dann hätten die ihn schon noch weich gekriegt und wüßten jetzt jedenfalls so gut wie du, wo unser Schlupfwinkel ist.

Das glaube ich allerdings nicht. Der Junge ist schlau genug und kein Verräter. Mir konnte er's aber doch wohl sagen, als er erst meine Absicht kannte, mit euch durch dick und dünn zu gehen.

Mir kannst du nichts weismachen, denn ich kenne unser Geschäft einigermaßen, es ist kein Kinderspiel. Was soll das überhaupt heißen, daß der Alte auf einmal seinen Narren an dem Jungen gefressen hat?

Das ist allerdings merkwürdig. Hat er ihn niemals vor heute morgen gesehen?

Nie! Es ist auch gar nicht seine sonstige Art, so viel Umstände mit irgend jemand zu machen, obgleich er jedenfalls aus ganz andern Gesellschaftskreisen stammt wie wir andern. Das wirst du vielleicht schon aus seiner ganzen Sprechweise herausgefunden haben.

Wahrscheinlich hat er eine gute Erziehung gehabt.

Das ist ganz klar! Sagte ich dir nicht schon, daß er Student gewesen ist und immer noch in seinen Büchern studiert. Aber – was ist das? Ich schwatze drauf los wie ein altes Weib, über Sachen, die dich gar nichts angehen.

Patsy achtete scheinbar nicht auf diesen allerdings zweckmäßigen Ausspruch, sondern fuhr fort: Du sprachst vorhin davon, daß es niemand möglich gewesen sein könnte, ohne Paßwort in das Lager zu kommen und doch sind wir ziemlich weit in das Tal hereingekommen, ehe ihr uns aufhieltet.

Die Wächter hatten sich gerade ein Stück zurückgezogen.

Und auf diese Weise ist wahrscheinlich auch dieser Mr. Downs ungestört hereingeritten.

O, er hatte das Paßwort. Außerdem war er auch schon vorher hier.

Ah, ich verstehe, er ist also ein Freund des Kapitäns?

Ich glaube nicht ganz daran. Sie sind jedenfalls Bekannte von früher her. Der Schwarze kam vorgestern plötzlich ganz unerwartet in unsere Gegend.

Ich hörte, daß der Manager der Perkinswerke Downs heißt. Ist das derselbe Mann?

Ah, du bist ja furchtbar neugierig, um die Geheimnisse des Kapitäns zu erfahren, erwiderte der Lange, plötzlich mißtrauisch aufblickend. Warte ab, bis du mit uns erst mal einen Zentner Salz gegessen hast, dann kannst du fragen, soviel du willst.

O, es liegt mir durchaus nicht so viel an euren Geheimnissen, erwiderte Patsy, spöttisch lächelnd. Ich hatte nur die Absicht, dir die Zeit verschwatzen zu helfen, das ist alles. Ich will von jetzt ab den Schnabel zuhalten wie eine tote Ente.

Das wäre von Anfang an für uns alle beide besser gewesen, erwiderte Dick knurrend und wandte sich einem anderen zu.

Der junge Detektiv war aber vollständig mit dem zufrieden, was er nun wieder ausgekundschaftet hatte, ohne den geringsten Verdacht zu erregen.

Wenn dieser Mann wirklich der ist, für den ich ihn halte, dann kann er nur hierher gekommen sein, um bei passender Gelegenheit Kapitän Thunderbolt zu töten, dachte er. Es würde für mich ein großer Vorteil sein, wenn ich den Kapitän vor ihm warnen könnte. Well, vielleicht kommt dazu Zeit und Gelegenheit.

Es mußte schon Mitternacht vorüber sein, ohne daß Patsy eine Ahnung hatte, wie weit sie noch vom Ziel ihres nächtlichen Ausflugs entfernt waren, weit konnte es nach seiner Berechnung nicht mehr von den Perkinswerken sein. Noch ehe er diesen letzten Gedanken ganz ausgedacht hatte, wurde plötzlich der Befehl gegeben, stillzuhalten, während der Anführer mit seinem Begleiter nach rechts einen niederen Hügel emporsprengte. Das Mondlicht fiel voll und klar über die ganze Gegend und Patsy konnte, wenn er sich etwas aus dem Sattel emporhob, deutlich alle Bewegungen des Kapitäns beobachten. Er sah ihn kurze Zeit auf der Spitze des Hügels stillhalten, dann die Büchse von der Schulter reißen und einen Schuß in die Luft abfeuern. Er schien dann die Wirkung des Schusses kurze Zeit zu beobachten und kehrte darauf langsam zu der Bande zurück. Patsy wußte natürlich nicht, daß die Schmelzwerke schon so nahe waren, noch konnte er etwas von dem Signal sehen, das sein Chef da unten am Fenster des Office-Gebäudes beobachtete. Man wartete nun wohl eine halbe Stunde auf dem Platze und dann zog sich die ganze Gesellschaft auf einen Wink des Anführers in ein dichtes Gebüsch ganz nahe an dem breiten Fahrwege zurück. Dort wurde wieder ein längerer Halt gemacht. Alle diese Vorbereitungen mußten natürlich dem jungen Detektiv höchst seltsam erscheinen, da er doch bisher der festen Meinung gewesen war, daß es sich um einen direkten Angriff auf die Schmelzwerke handelte.

Plötzlich klang das Knarren schwerer Wagenräder durch die stille Nacht und dann wurde die tiefe Stimme des Kapitäns ganz in seiner Nähe hörbar: Fertig, Leute, gut aufgepaßt! Nicht schießen, bis ich das Zeichen dazu gebe! Die Bande formierte eine lange Schützenkette längs des Gebüsches und das Knarren der Räder kam immer näher. Patsy wußte nun, daß zwei schwere Wagen, begleitet von einer Anzahl Reiter, den Hügel emporstrebten. Ah! Ein Angriff auf Transportwagen, dachte er, das wird nicht viel Schwierigkeiten machen.

Noch ehe er aber die nächtliche Kolonne zu Gesicht bekam, erklang der laute Befehl des Kapitäns: Vorwärts!

Sofort sprang die Bande aus ihrem Versteck hervor und umgab die Wagen von allen Seiten. Halt da im Namen des Kapitäns Thunderbolt! schrie der Verbrecher den Überraschten entgegen, während er seinen Leuten etwas leiser zurief: Feuert in die Luft! Jede Büchse sprach, doch ohne natürlich Schaden anzurichten. Ergebt euch oder der nächste Schuß sagt euch deutlicher, was wir von euch wollen! rief der Anführer wieder in befehlendem Tone und schritt dann furchtlos auf den vordersten Wagen zu.

Es befanden sich bei jedem Gefährt nur sechs Mann Bedeckung und diese gaben bei der offensichtlichen Übermacht des Feindes sofort jeden Widerstand auf. Ein kleiner stämmiger Bursche, der an der Spitze des Zuges ritt, war der einzige, der eine Entgegnung wagte: Wir ergeben uns, weil ihr uns zu sehr überlegen seid. Handelte sich's um einen ehrlichen Kampf, so würde ich nicht vor euch die Waffen strecken.

Behalte deine mutigen Redensarten für dich, guter Freund! rief der Kapitän. Was haben wir hier? Seid Ihr der Anführer dieses Zuges?

Allerdings, klang es mürrisch zurück. Und was wir hier haben, werdet Ihr gerade so gut wissen, wie ich selber: Zwei Goldtransportwagen von den Perkins-Schmelzwerken, die nach der nächsten Bahnstation bestimmt sind.

Kümmere dich nicht darum, was ich weiß oder nicht weiß. Wieviel habt ihr geladen?

Ich habe weder den Lieferschein durchgesehen noch von Mr. Downs darüber Mitteilungen erhalten.

Na, dann sage mir, was du darüber denkst, aber schnell, Bärenbeißer, wenn du nicht haben willst, daß wir deinem schwachen Gedächtnis etwas nachhelfen sollen.

Etwas über zweihunderttausend, vermute ich.

Das genügt. Nun hört meinen Befehl: Ihr bleibt ruhig auf euren Posten und führt den Wagen unter Aufsicht meiner Leute dorthin, wohin sie euch sagen, ohne irgend welchen Widerstand zu leisten. Die Waffen werden euch natürlich abgenommen. Dann werdet ihr nicht den geringsten Schaden weiter haben. Beim geringsten Auflehnungsversuch aber werdet ihr ohne Pardon niedergeschossen!

Diese Drohung beendete die ganze Sache. Der heiße Kampf, den Patsy erwartet hatte, verlief wie das berühmte Hornberger Schießen, ohne Blutvergießen. In wenigen Minuten befanden sich die beiden schweren Wagen wieder in Bewegung, eskortiert von zehn Banditen, Dick Wright an der Spitze. Kapitän Thunderbolt wartete, bis sie hinter einer Biegung des Weges verschwunden waren, dann gab er den Zurückbleibenden Befehl zum Vorrücken und einen Augenblick später ging es den Perkinswerken zu.

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