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Im Tale des Todes

I. Glässer: Im Tale des Todes - Kapitel 10
Quellenangabe
authorI. Glässer
titleIm Tale des Todes
publisherEnßlin & Laiblins Verlagsbuchhandlung
yearo.J.
correctorJosef Muehlgassner
illustratorHans Stubenrauch
senderwww.gaga.net
created20180927
projectid89d91bfc
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9. Kriegsrat.

Fred Sellers hatte offenbar sein Spiel gewonnen, ohne daß Patsy bisher auch nur das geringste hatte dazu beitragen können. Durch Mut und Ausdauer und eine Riesenstreitmacht von drei Mann hatte der schlaue Detektiv das große Schmelzwerk vor Zerstörung bewahrt, denn wie sich später herausstellte, war es die Absicht der Banditen, den Platz in Brand zu stecken und alles zu zerstören. Sobald die wackeren Arbeiter die volle Sachlage begriffen, waren sie sofort mit den Maßregeln des Detektivs vollkommen einverstanden und es dauerte kaum eine Minute, um sie von der Schlechtigkeit ihres bisherigen Geschäftsführers Downs zu überzeugen. Der Schmelzmeister, Sam Bellow, mit seinem Assistenten, Tom Rightmeyer, waren sofort auf Fred Sellers Seite, auch Jack Maddox, der Ingenieur, leistete ihm ausgezeichnete Hilfe. Er war es, der Downs im Maschinenraum beaufsichtigte, wo es nur einen einzigen Ausgang und ein ziemlich hohes und schmales Fenster gab, so daß eine Flucht völlig unmöglich gewesen wäre.

Ich kenne den alten Fuchs! erklärte der Ingenieur. Man braucht ihm bloß ein Loch zu zeigen und eine Minute damit allein zu lassen und er entkommt. Aber keine Sorge, ich werde die Augen offen halten wie ein Tiger.

Downs hatte seit seiner Gefangennahme noch nicht ein Wort gesprochen und als ihn Sellers nach der Zurückweisung der Banditen wiedersah, hüllte er sich immer noch in Schweigen.

Ich habe nichts zu reden, Sir, schnarrte er den Detektiv hochnäsig an. Sie übernehmen die Verantwortung für alles, was Sie hier tun! Aber meine Zeit wird schon kommen!

Der Detektiv ließ den Burschen nach diesen Worten ruhig stehen und wandte ihm den Rücken. Als er das Maschinenhaus wieder verlassen hatte, sah er nicht weit davon fast mitten in dem Hof ein großes eisernes, wie eine Spritze geformtes Rohr, und er fragte den Schmelzmeister, welchen Zweck es habe.

Das wirft einen starken Wasserstrahl nach irgend einer Richtung des Werkes, erklärte Sam Bellow. Es steht in Verbindung mit dem Gebirgsbach hinter den Gebäuden. Sie werden überhaupt bemerkt haben, Sir, daß wir auf drei Seiten vor jedem Angriff geschützt sind: Rechts und links haben wir unersteigliche Felsmassen und im Hintergründe das Wasser. Der einzige Punkt, wo man uns also beikommen kann, ist da vorn in der Front, und was diese Feuerspritze betrifft, so läßt sich damit jedes unserer Arbeiterhäuser erreichen, wenn's notwendig ist.

Es sollte mich aber gar nicht wundern, wenn diese Spritze jetzt außer Tätigkeit gesetzt wäre, bemerkte Sellers. Wir wollen das gleich untersuchen. Man fand diesen Argwohn auch voll bestätigt. Wieder ein neuer Beweis von eures Geschäftsführers Schurkerei, sagte der Detektiv. Offenbar sollte das ganze Werk vom Erdboden verschwinden. Bringen Sie die Geschichte möglichst schnell wieder in Ordnung, Mr. Bellow, und kommen Sie dann mit den übrigen Leuten nach der Office, damit wir dort einen Kriegsrat halten.

Sellers hatte wohl bemerkt, als er vorhin beim ersten Angriff der Banditen durch eine der Schießscharten sah, daß Patsy unter ihnen war, ebenso hatte er den Advokaten Grayball bemerkt, ohne ihn allerdings bei dem unsicheren Mondlicht aus der Entfernung zu erkennen. Er schritt jetzt hastig nach dem kleinen Eingangspförtchen und öffnete es vorsichtig. Da lagen drei der Banditen am Boden. Die anderen zwei waren wahrscheinlich nur verwundet und deshalb mitgenommen worden.

Ich glaube kaum, daß wir die Burschen zum letzten Male gesehen haben, dachte Sellers, und es würde mich nicht im geringsten überraschen, wenn sie uns bald einen zweiten Besuch abstatteten.

Er wandte sich nach der Office und drehte das elektrische Licht an, das von einem kleinen Dynamo erzeugt wurde, welcher mit dem Maschinenraum in Verbindung stand. In kurzer Zeit erschienen die Arbeiter. Sie waren alle sehr aufgeregt und sprachen viel durcheinander.

Halt, Boys, erklärte Sellers endlich, so kommen wir zu keinem Resultat! Laßt uns nicht zu viel Zeit verlieren, denn ich bin überzeugt, daß wir sie noch notwendig brauchen werden. Laßt mich euch die ganze Situation noch einmal erklären und dann wollen wir beschließen, was weiter zu tun ist.

In klarer, leichtverständlicher Weise berichtete nun der Detektiv alles, was bisher zwischen ihm und Downs passiert war, ebenso den Überfall der beiden Transportwagen und schloß mit der Aufforderung, den Banditen möglichst bald zu folgen und ihnen ihre Beute wieder abzujagen.

Wir wissen, daß der Manager Downs ein Schurke ist, erwiderte dann Sam Bellow. Wir waren schon lange auf eine Schlechtigkeit von ihm gefaßt. Nebenbei muß ich Ihnen noch sagen, Sir, daß wir hier noch zweimalsoviel Goldbarren auf Lager haben, als heute fortgeschafft wurde. Sie haben also ein ausgezeichnetes Stück Arbeit verrichtet, Sir, indem Sie den Kapitän abhielten, hier einzubrechen und seine Taschen zu füllen.

Diese Anerkennung ehrt mich ungeheuer, Gentlemen! erklärte Sellers lächelnd, aber ich möchte das andere auch gern wieder an seinen Platz bringen, wenn ihr nichts dagegen habt. Wir können allerdings nicht früher von hier fort, bis wir genau wissen, ob die Banditen nicht doch noch Appetit haben nach euren Schätzen. Wann erwartet ihr den Rest eurer Mannschaft zurück vom Tanz?

Sie kommen jedenfalls nicht vor Anbruch des Tageslichts, erwiderte der alte Schmelzmeister.

Glaubt ihr, daß es Schwierigkeiten machen wird, genug Leute zur Verfolgung der Spitzbuben zusammen zu bekommen?

Nein, Sir! Ich bin der erste, der mitgeht, und keiner von den Männern, die hier sind, wird zurückbleiben.

Ich sehe, ihr habt sogar ein Telephon hier. Wohin führt die Verbindung?

Nach Rawlins, wo sich die Haupt-Office unserer Kompanie befindet.

All right. Ich werde sie aufrufen, sobald der Tag anbricht und die Situation erklären, damit man mir gestattet, euch mitzunehmen. Wie steht's mit den Waffen?

Well, jeder hat sein Gewehr, die meisten auch ein paar Revolver.

Das genügt. Was wissen Sie von diesem Downs Näheres? Ich möchte gern etwas mehr über diesen Burschen wissen, als ich jetzt weiß.

Doch außer der Tatsache, daß der Manager seit ungefähr drei Jahren seinen hiesigen Posten bekleidete, konnte der Detektiv nur wenig Neues und Interessantes über den Mann erfahren. Kaum hatte das Gespräch diesen Punkt erreicht, als die Tür hastig aufgerissen wurde, und der alte Trapper Moses Medford unter derselben erschien.

Sie kommen wieder, Boß! schrie er. Die ganze Bande sprengt soeben den Hügel herab. Sie haben eine Menge Brennholz auf ihren Pferden und wollen jedenfalls diesmal die gefährliche Fenz niederbrennen.

Die Arbeiter wollten in wilder Aufregung zur Tür hinausstürmen, doch Sellers hielt sie zurück. Halt, Boys! rief er. Da kommt mir eben eine gute Idee! Die Männer wandten sich um. Wie weit trägt die Feuerspritze da draußen den Strahl? Wir haben die Banditen das erstemal mit Feuer gegrüßt, jetzt könnten wir's zur Abwechslung mal mit einer Abkühlung versuchen.

Ausgezeichnet! rief der alte Sam Bellow. Der Strahl, so dick wie mein Arni, geht weit über die Fenze. Man kann ihn, kürzer und länger geben, wie's verlangt wird. Ausgezeichnet, großartig, Sir!

All right! Dann an die Arbeit, Boys! Wer übernimmt die Leitung?

Das ist mein Geschäft! erklärte Tom Rightmeyer.

Also vorwärts, Jungens! befahl Sellers. Ich gehe hinauf in das obere Stockwerk, damit ich die Geschichte besser übersehen und von dort aus die nötigen Anweisungen geben kann. Laßt das Wasser laufen, richtet den Strahl gerade auf den Weg und bestreicht damit zunächst eine möglichst große Fläche vorwärts und rückwärts.

Der Detektiv sprang rasch die Treppe empor nach Downs' Privatwohnung und öffnete das Fenster.

Die Bande kam in rasendem Galopp den Abhang herab mit Kapitän Thunderbolt an der Spitze, aber vergeblich suchte des Detektivs scharfes Auge Patsy und den vorher bemerkten städtisch gekleideten Fremden unter ihnen. Durch ein Seitenfenster blickend, sah er, daß die Arbeiter an der Pumpe beschäftigt waren, die das Rohr speiste, da der Treibriemen vom Maschinenhause her nicht in Ordnung zu sein schien. Jetzt aber saß der Riemen wieder fest und die Pumpe begann mit aller Macht zu arbeiten. In weniger Zeit, als sich hier beschreiben läßt, sprang ein gewaltiger Wasserstrahl durch die Luft und fiel zischend gerade mit voller Kraft an dem Punkt nieder, den die Banditen soeben erreicht hatten.

Für einen Augenblick stutzte der Feind, dann aber drang er mutig vorwärts. Den Strom abkürzen! schrie Sellers befehlend hinab. Näher an den Zaun, wenn ihr könnt!

Tom konnte es und tat es und der Erfolg war der gewünschte. Mit dem fürchterlichen Wasserfall bald vor, bald hinter sich, war es der Verbrecherbande ganz unmöglich, an ihr Zerstörungswerk zu gehen. Sie selbst und ihr Brennmaterial mußten vollständig durchweicht sein. Sie standen ein oder zwei Minuten völlig ratlos, dann erfolgte ein allgemeiner und ungemein rascher Rückzug. Mit wilden Verwünschungen zogen sie sich immer höher den Hügel hinauf. Je besser sie dadurch von dem braven Tom Rightmeyer gesehen werden konnten, desto beharrlicher folgte ihnen sein Strahl, bis er die Grenze seiner Leistungsfähigkeit erreicht hatte.

Sellers stand schon lange unten im Hofe neben dem Spritzenmann und rieb sich vergnügt die Hände. So, sagte er dann lächelnd, das war das Ende vom Liede!

Das Pumpwerk wurde außer Tätigkeit gesetzt und in diesem Augenblicke verschwand auch der letzte Bandit am Horizonte, während ihm der silberne Mond da oben am dunklen Nachthimmel mitleidig nachlächelte.

Jetzt will ich mich noch einmal ein wenig mit unserem Bruder Dowus unterhalten, Boys! Paßt inzwischen scharf auf, ob die da oben noch eine zweite Wasserkur brauchen wollen! sagte Sellers zu den lachenden Arbeitern und schritt nach dem Maschinenhause.

Er fand den verräterischen Burschen widerspenstiger denn je, doch er machte kurzen Prozeß. Nun, guter Freund, sagte er, sich einen Stuhl direkt vor den Gefangenen ziehend und sich niederlassend, jetzt wollen wir einmal ein vernünftiges Wort miteinander reden. Sie haben sich in Ihrer eigenen Falle gefangen und möchten natürlich gerne wieder heraus. Aber – mit eigener Kraft wird Ihnen das nicht gut gelingen und namentlich dann nicht, wenn Sie mir gegenüber nicht eine andere Tonart anschlagen. Ich kenne Sie nicht näher und gebe eigentlich nichts darum, was aus Ihnen wird. Was ich wünsche, ist: Die gestohlenen Transportwagen wieder dahin zurückzubringen, wohin sie gehören. Wenn Sie mir den Weg dazu zeigen wollen, verpflichte ich mich, auch Ihnen einen Weg freizumachen.

Ein Strahl der Hoffnung blitzte in den Augen des verstockten Geschäftsführers auf und er antwortete endlich etwas lebhafter als bisher: Ich habe bereits früher von Ihrer Geschäftspraxis gehört, Sir. Man erzählte nur, daß Sie nie Ihr Wort brächen, auch nicht gegen solche, die sich einer strafbaren Handlung schuldig gemacht haben. Wenn ich mich nun verpflichte, Ihnen zur Erlangung des Goldes behilflich zu sein, werden Sie dann auch Ihr Versprechen gegen mich halten?

Ich schwöre es.

Was werden Sie tun?

Das kann ich Ihnen natürlich augenblicklich noch nicht sagen, aber ich schwöre Ihnen, daß ich Ihnen zur Flucht verhelfen werde, daß Sie entkommen werden, daß Sie niemals in Ihrem Leben wegen der Ereignisse dieser Nacht zur Rechenschaft vor eine Gerichtsbehörde gezogen werden sollen.

Downs zögerte einen Augenblick. Es fiel ihm offenbar schwer, zu einem Entschluß zu kommen. Ich nehme Ihren Vorschlag an, sagte er endlich.

Well, wohin wird das gestohlene Gold gebracht?

Nach dem Tale des Todes.

Warum dorthin?

Dort soll es geteilt werden.

Also sollten auch Sie dorthin kommen?

Ja.

Und die hiesigen Vorräte? Was sollte damit geschehen?

Der Kapitän hat sie also nicht bekommen?

Glücklicherweise nicht.

Dann kommen sie also auch gar nicht in Betracht. Was hat es zu sagen, welche Pläne wir damit hatten?

Da haben Sie allerdings recht! Kehren wir also zu unserem Geschäft zurück: Wo ist das Todestal?

Ich weiß es nicht, denn ich war noch niemals dort, doch ich kann es ausfinden für Sie.

Wie?

Ich kenne ein Mädchen, das den Kapitän heiraten soll, aber nichts von ihm wissen will, sondern auf eine Verbindung mit mir wartet. Sie war bereits in dem Schlupfwinkel der Banditen und wird uns hinführen.

Wo ist das Mädchen?

Ihr Vater ist Goldsucher. Gegenwärtig ist er in den Bergen, um neue goldhaltige Stellen zu suchen. Das Mädchen wohnt ungefähr zwanzig Meilen von hier.

Sind Sie breit, uns zu ihr zu führen und sie zu überreden, daß Sie mit uns geht?

Ja, wenn Sie mich vor Kapitän Thunderbolt schützen, wenn wir ihm entgegentreten.

Ah, Sie wollen selbst mit bis in das Todestal hinein?

Ich gehe dahin, wohin das Mädchen geht.

Wie Sie wollen. Sie können uns allerdings nur als mein Gefangener begleiten. Wenn einer von Ihren Leuten etwas gegen Sie unternimmt, kann ich es dann natürlich nicht verhindern.

O, davor fürchte ich mich nicht im geringsten. Lassen Sie mich nur am Ende des Streifzugs mit dem Mädchen entfliehen, weiter will ich nichts.

Das verspreche ich Ihnen nochmals bei meiner Ehre. Jetzt muß ich Sie wieder verlassen, um nochmals mit den Leuten über die Verfolgung zu sprechen.

Wollen Sie nicht meine Arme frei machen?

Das kann ich nur mit Bewilligung der übrigen tun, doch wenn wir aufbrechen, soll es geschehen.

Sellers kehrte nun zu den Arbeitern zurück und berichtete ihnen, was er bei Downs erreicht hatte, ohne natürlich etwas von dem Versprechen zu erwähnen, welches er demselben gegeben hatte.

Gut, erklärte Sam Bellow, nun folgen Sie aber meinem Rate, Sir, und lassen Sie das Telephon nach Rawlins in Ruhe. Es würde uns doch nichts helfen, wenn wir die Kompanie in Alarm versetzen. Lassen Sie uns ruhig hier selbständig Vorgehen. Wir haben genug Leute, Waffen und Pferde, und die Hauptsache ist nur, daß Sie diesen Downs fest in den Fingern haben, daß er auch sein Wort hält. Das ist alles, was wir brauchen. Dann werden wir schon den Banditen ihr sauberes Handwerk für immer legen.

Schön, erklärte der Detektiv, ich hatte auch schon meine Meinung mit dem Telephon geändert und freue mich, daß Sie der gleichen Meinung sind wie ich.

Also wollen wir uns an das Frühstück machen, erwiderte Sam, damit alles in Ordnung ist, wenn die Leute vom Tanze heimkommen.

Diese kamen um fünf Uhr und waren allerdings nicht wenig erstaunt über das, was sich inzwischen in den Perkinswerken zugetragen hatte. Mit ihnen kam auch der junge Buchhalter und er war der einzige, der seine Stimme zugunsten Downs' erhob. Sams Erklärungen und Fred Sellers' Autorität taten aber rasch ihr Werk und um sechs Uhr war man zur Verfolgung bereit. Etwa fünfzehn Mann wurden in den Werken zurückgelassen, während Sellers mit zweiunddreißig Arbeitern und seiner eigenen Streitmacht von drei Mann in die Berge hineinritt. So konnte nun der Kampf gegen den gefährlichen Kapitän Thunderbolt beginnen, man wollte den Fuchs aufsuchen in seinem eigenen Schlupfwinkel, dem geheimnisvollen Todestale, von dem sie wohl alle schon gehört hatten, dessen Lage aber niemand zu kennen schien. Der Detektiv hatte nun, was er wollte: Genug Leute und noch dazu solche, die ein Interesse daran hatten, daß ihr Feind endlich unschädlich gemacht wurde.

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