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Im Schillingshof

Eugenie Marlitt: Im Schillingshof - Kapitel 32
Quellenangabe
typefiction
authorEugenie Marlitt
titleIm Schillingshof
publisherUnion Deutsche Verlagsgesellschaft
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070919
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32.

Seit Baron Schillings Rückkehr aus Berlin waren sechs Tage verstrichen. Die Erdgeschoßwohnung des Schillingshofes hatte sich gleichsam gelichtet, seit der tückische Dämon der Krankheit aus allen Ecken und Winkeln gefegt worden war. Der kleine José hatte schon zweimal stundenlang im Freien verweilen dürfen; zwar saß er auch im Salon noch in seinem Fahrstühlen; aber das Bett wurde tagsüber nicht mehr aufgesucht. Die Glieder des Knaben fingen an, sich kräftiger zu regen; er ließ seine Bleisoldaten wieder aufmarschieren und exerzieren, und sein treuer Spielkamerad, Pirat, hatte auch bereits seine Aufwartung im Salon machen dürfen.

José trank pünktlich seine Milch aus dem Becher, den ihm »die Großmama« geschenkt. Mit dem Erscheinen dieses kostbaren Andenkens im Schillingshofe war eine erwartungsvolle, fast feierliche Stimmung, eine unbeschreibliche Spannung über diejenigen gekommen, die um die geheimnisvolle Sendung der Kinder wußten.

Am vorgestrigen Nachmittag, gleich nach dem Besuch der Majorin, war Donna Mercedes vom Säulenhause hergekommen, um nach dem Knaben zu sehen. Sie hatte von der Allee aus, gleich Jack, noch bemerkt, daß eine dunkle Gestalt durch die Mauertür hinausgeschlüpft war. Fast in demselben Augenblick war auch Baron Schilling aus dem Atelier an den Fahrstuhl getreten – so hatten beide die Erzählung des lebhaft erregten Kindes zugleich gehört.

Baron Schilling war ganz blaß geworden; er hatte sich tief über den Knaben gebeugt und dann sich aufrichtend kühl, wenn auch leicht zitternden Tones, zu Donna Mercedes gesagt: »Der letzte Akt steht nahe bevor – Sie werden rascher aus Ihrer aufopferungsvollen Lage erlöst werden, als wir denken und hoffen durften ...«

Mit wenigen kurzen Worten war man dann übereingekommen, daß vom Schillingshofe aus vorläufig noch kein irgendwie auffallender, entgegenkommender Schritt geschehen dürfe, weil das geheimnisvolle Tun und Wesen der Majorin entschieden darauf hinweise, daß sie hinter dem Rücken ihres Bruders handle und durch ein zu frühes Vorgehen in ihren eigenen Plänen nicht gestört werden dürfe.

Seitdem hatte Donna Mercedes den Herrn des Schillingshofes nicht wieder gesprochen. Sie sah ihn wohl dann und wann in der Nähe des Ateliers durch den Garten schreiten, wenn auch sie das Haus verließ, um sich zu ergehen und frische Luft zu schöpfen; aber dann wandte sie sich auch sofort um und kehrte in ihr Zimmer zurück, gleichviel, ob er es bemerkte, daß sie ihm aus dem Wege ging, oder nicht. Es war ihr immer, als könne sie nicht rasch genug aus, seiner Gesichtsweite kommen, und wenn sie dachte, daß sein scharfer Blick sie verfolge, dann lief ihr ein Schauer über den Leib ... Es war daheim ihre Gewohnheit gewesen, mißliebigen Menschen ohne weiteres den Rücken zu kehren, und die Schmeichlerzungen hatten ihr oft genug versichert, daß sie selbst diese vernichtende Ungnade mit unvergleichlich hoheitsvoller Grazie an den Tag lege. Hier nun wallte wohl auch das Gefühl der Empörung in ihr auf; allein noch mehr überwog die niederdrückende Überzeugung, daß sie mit all ihrem gerühmten Verstand, ihrer Gewandtheit und Energie dem Mann nicht gewachsen sei, der, einmal beleidigt, in souverän kühler Art und Weise ein zweites Mal nicht an sich herankommen ließ...

So war es zu ihrem eigenen Grimm ein namenloses, ein feiges Erschrecken, das sie bei seinem Erblicken sofort den Fuß wenden machte; es war eine unbezwingliche Scheu vor seiner Stimme, seinem Blick, und Furcht vor sich selber, daß sie einmal seinem geschlossenen Wesen gegenüber die Selbstbeherrschung verlieren und eine abermalige Niederlage erleiden könne.

In die Nähe des Säulenhauses kam er nicht. Er verließ den Schillingshof – auch zu Pferde – stets durch die Mauertür. Er hielt Wort – Fräulein von Riedt weilte ja nach wie vor als Besuch im oberen Stockwerk; sie hielt die Zügel des Hauswesens und pflegte die Baronin, denn die war krank. Oft mehrmals tagsüber rannten Boten nach dem Arzt. Er kam meist mit unwilligem Gesicht und nichts weniger als beschleunigten Schrittes – dann hörte man durch die offenen Fenster seine ernst mahnende, strenge Stimme gegen das gellende Aufschreien der Kranken ankämpfen... Manchmal mochte ihm auch die Vermittlerrolle aufgedrängt werden; denn er ging nach dem Atelier, kehrte aber stets ohne Baron Schillings Begleitung zurück – zur heimlichen Freude der Dienstboten, die ja seit Jahren wußten, was für eine Bewandtnis es mit den Krampfanfällen der Gnädigen hatte.

Inzwischen – und zwar am Tage nach Baron Schillings Zurückkunft – war auch ein Brief von Lucile an Donna Mercedes eingelaufen, ein Brief voller Schmähungen und Ungehörigkeiten, in welchem sie kurz und bündig abermals die sofortige Herausgabe ihrer kleinen Tochter verlangte. Die Antwort erfolgte umgehend und betonte ebenso fest und entschieden, daß das Kind in den Händen derer verbleibe, die zu seinem Schütze berufen seien – man werde es auf einen Prozeß ankommen lassen.

Das reizende, kleine Geschöpf, um dessen Persönchen ein heftiger Kampf zu entbrennen drohte, tummelte sich indessen harmlos und fröhlich in Haus und Garten. Paula fragte wohl manchmal nach »Mama«, aber die gleichmäßige zärtliche Liebe und Fürsorge, die sie umgaben, ließen keine Sehnsucht aufkommen nach der kleinen Frau, die ihre Kinder oft mit stürmischen Liebkosungen fast erstickt hatte, um sie gleich darauf in übler Laune um irgend einer Geringfügigkeit willen erbost auszuschelten.

Die schwarze Deborah wich Tag und Nacht nicht von ihrem »Goldkind«. So saß sie auch heute strickend auf ihrem schattigen Lieblingsplatz unter den Fichten, während Paula einen Puppenwagen über die sich kreuzenden Wiesenwege schob, die Deborah von ihrem Sitz aus vollkommen übersehen konnte.

Es war ein schöner, stiller Morgen. Pirat, der sonst immer, zum Verdruß der Schwarzen, fast ohne Unterbrechung bellte, war in das Säulenhaus zu José gebracht worden; im Atelier rührte und regte sich nichts – Baron Schilling war ausgeritten – es schwebte demnach eine fast feierliche Ruhe über dem Garten; man hörte jeden fernen Vogelschrei, das Piepen und Gezwitscher in den zahllosen Nestern des Wäldchens, den flüsternden Hauch des Morgenwindes, der die langen Barte der Fichten leise schaukelte ... Manchmal wurden auch Menschentritte jenseits der Mauer laut, oder ein Wagen rollte schwerbeladen langsam und kreischend durch die öde Straße draußen. Einmal war es auch, als halte ein leichtes, rasch daherkommendes Gefährt vor der Türe – Deborah hörte das nur mit halbem Ohr; sie hatte an ihrer Strickarbeit einen Fehler gemacht und war ärgerlich und vor Eifer schwitzend dabei, ihn zu verbessern.

Darüber bemerkte sie nicht, daß die Mauertür leise zurückgeschoben wurde. Ein Frauenzimmer in rundem Hut und langem, dunklem Reisemantel huschte wie ein Schatten in den Garten, und eine andere, eine zarte, elegante Damengestalt, blieb auf der Schwelle der offenen Tür stehen und sah ihr mit verschleiertem Gesicht, in sichtlich gespannter Haltung nach. Hinter dieser Dame erschien ein schlanker junger Herr in glänzendem Zylinderhut und lavendelfarbenen Handschuhen; er stand ehrerbietig um zwei Schritte zurück, lugte aber doch auch neugierig mit langem Halse über die Schulter der Dame in das Fichtendämmern hinein. Die Eingetretene warf einen scharfforschenden Blick um sich; dann flog sie wie ein Stoßvogel, wenn auch völlig lautlos, über die nächste Rasenfläche, direkt auf die kleine Paula zu.

In diesem Augenblick waren aber auch die entwischten Maschen gefangen und wieder auf die Stricknadel gereiht worden; mit einem tiefen Seufzer der Erleichterung sah die Schwarze empor und – ihre runden Augen wurden weit vor Erstaunen und Bestürzung. Eine Frau griff eben nach dem »Goldkind«, das, ihr den Rücken wendend, ahnungslos neben dem Korbwägelchen im Wege kauerte und emsig das Puppenbettzeug aufschüttelte – diese plötzlich wie hereingewehte Person aber war Minna, die Kammerjungfer der kleinen Frau.

Sie hob das Kind blitzschnell vom Boden auf und sagte ihm etwas in das Ohr.

»Ach ja – zu Mama!« rief die Kleine und schlang die Ärmchen um den Hals der Kammerjungfer, die zu spät die Linke auf den jubelnden Kindermund legte.

Mit einem wilden Aufschrei sprang Deborah empor, schleuderte das Strickzeug fort und stürzte sich mit weit ausgebreiteten Armen aufhaltend der in Sturmeseile nach dem Ausgang Strebenden entgegen. »Zu Hilfe, Jack! Hilfe! Sie wollen uns das Kind stehlen!« schrie sie über den Garten hinweg.

Die Kammerjungfer stieß mit der freien Linken kräftig nach ihr und suchte sie aus dem Weg zu schleudern; zugleich packten Männerhände die Schwarze von rückwärts an den Schultern; spitze, scharfe Fingernägel schlugen sich wie Raubtierkrallen in ihren nackten Arm, während ihr ein berauschend duftendes Taschentuch auf den Mund gedrückt wurde.

»Wirst du wohl still sein, albernes Geschöpf!« murmelte Lucile erbost – sie war's, die den Arm der schwarzen Wärterin umkrallte und den zarten Körper schlangenhaft und fest an Deborahs derbe Gestalt gepreßt, ihr den Mund zu verstopfen suchte. »Glaubt ihr denn hier in eurem Schillingshof, ich werde in lammfrommer Geduld warten, bis es den Herren Juristen gefällig ist, mir mein gutes Recht zuzusprechen?«

Sie warf einen raschen Blick nach der Mauertür und sah, wie Minna mit dem Kind hinauslief. Augenblicklich wurde die Schwarze wieder freigelassen – Lucile flog hinaus auf die Straße und der Herr im Zylinderhut folgte ihr. Jetzt aber war es nicht Deborah, die den über den Garten hingellenden Schrei des Schreckens, der Wut und Erbitterung ausstieß – er kam von der Straße herein.

Zwischen der Tür und dem draußen haltenden Wagen erschien, wie aus der Erde gewachsen, eine Frau, eine gewaltige Erscheinung mit bleichem Gesicht und geschlossenen Lippen; noch wogte ihr Gewand, wehte das Haar auf der Stirn vom rasend schnellen Lauf. Mit einem festen Griff riß sie, das Kind aus den Armen der Kammerjungfer und hielt es mit kräftigen Händen hoch über den Köpfen der Entsetzten, von denen Lucile abermals aufschrie.

»Kinderraub am hellen Tage!« rief die Frau hohnvoll mit ihrer markigen, tiefen Stimme, ohne das Gezeter zu beachten. Sie schleuderte die Kammerjungfer, die Miene machte, sich auf sie zu werfen, mit einer einzigen Bewegung bis nahe vor die Pferdehufe, trat weitausschreitenden Ganges in den Garten und warf das schreiende Kind in die Arme der herbeieilenden Deborah. Dann kehrte sie ihr medusenhaft starres Gesicht den draußen Stehenden wieder zu, unbeweglich wie eine Mauer den Rückzug der Wärterin deckend. Ihre mächtige Gestalt füllte nahezu den Türrahmen.

Dieses plötzliche Dazwischentreten der Frau war das Werk weniger Sekunden.

Es war in der weiten, düsteren, Hausflur des Klostergutes gewesen, wo sich diese zwei Frauen schon einmal gegenüber gestanden – die eine die sylphenhafte, seidenrauschende Gestalt mit dem Schleier über dem Gesicht und dem im spärlichen Lampenlicht auffunkelnden Armschmuck an den Handgelenken – die andere, die Majestätische in der Küchenschürze, mit dem vollen Haardiadem über der Stirn und den zermalmenden Worten einer Verdammung auf den Lippen ...

Diesmal flog der Schleier vom Gesicht der kleinen Dame, und die grünschillernden Augen funkelten in einem wahrhaft mörderischen Feuer.

»Sie werden mir augenblicklich aus dem Wege gehen, Madame!« sagte sie mit wutzitternder Stimme. Sie stampfte den Boden mit dem kleinen Fuß und hob die Hände, um die Frau auf die Seite zu schieben und ihre eigene kleine Person in den Eingang zu zwängen.

»Berühren Sie mich nicht – ich rate es Ihnen!« versetzte die Majorin, ohne sich zu bewegen, mit einem kalten Blick auf die leidenschaftlich gestikulierenden schlanken Arme.

»Ach, wollen Sie mich mit Ihren großen, groben Küchenhänden zerbrechen?« lachte die kleine Frau impertinent auf. »Ich fürchte mich nicht, wie Sie wissen! ... Ich habe Ihnen schon einmal mit diesen meinen Fingern, die Sie nicht für würdig halten, Ihre hochheilige Person zu berühren, ein Schnippchen geschlagen, an das Sie zeitlebens denken werden.«

Die geschlossenen Lippen der Majorin krümmten sich einwärts in verbissenem Grimm. »Sie haben wohl am wenigsten Ursache, zu triumphieren – meine Aussprüche haben sich bewahrheitet,« sagte sie zwischen den Zähnen hervor, mit einem unbeschreiblichen Hohnblick nach dem geschniegelten jungen Herrn, der, am offenen Wagenschlag stehend, ein so martialisch entrüstetes Gesicht machte, als wolle er die Widersacherin seiner Dame ohne weiteres aufspießen.

Lucile sah flüchtig über die Schulter zurück. »Bah, mein Sekretär!« sagte sie obenhin und wandte ihm wieder den Rücken, um aufs neue eine Bresche in den Garteneingang zu erzwingen. Deborahs fortgesetzte Alarmrufe klangen bereits entfernter; sie lief offenbar nach dem Säulenhause zu. Aber die Wegstrecke bis dahin war eine sehr lange – noch schien es möglich, der Wärterin das Kind abzujagen.

»Gott im Himmel, stehen Sie doch nicht so dumm und einfältig da, Forster!« schrie Lucile, abermals mit dem Fuße stampfend, nach dem Sekretär zurück. »Vorwärts – hinein müssen wir!«

Der Sekretär stand mit einem Sprung dicht vor der Majorin und drückte sich herausfordernd den Zylinder fester auf den Kopf. »Madame –«

»Ich bin die Majorin Lucian, mein Herr, wenn Sie meinen Namen wissen wollen, und – in den Garten kommen Sie nicht, darauf verlassen Sie sich!« sagte sie, wie festgewachsen auf der steinernen Schwelle verharrend. Sie hob nur den rechten Arm, um Luciles zierliche Gestalt, die ebenfalls auf sie einstürmte, wie ein stechendes Insekt von sich abzuwehren.

Die kleine Frau taumelte in die Arme ihrer Kammerjungfer. Sie war außer sich und lachte hohnvoll und gellend auf wie eine Bacchantin. »Ei ja, haben Sie immerhin Respekt, Forster! Die Dame da in der blauen Kochschürze, die sich vor den Eingang aufgepflanzt hat wie der Engel mit dem feurigen Schwerts vor dem Paradiese, ist allerdings Major Lucians geschiedene Frau, das Bauernweib vom Klostergute, das mit Butter und Eiern handelt, die böse Sieben, die Ehemann und Sohn in die Welt hinausgejagt hat!«

Sie trat wieder näher an die Majorin heran. »Pfui, Madame, Sie sollten sich der infamen Rolle schämen, die Sie da wieder spielen! Aber, was Wunder – es ist ja doch nur die Konsequenz Ihres erbärmlichen Charakters, wenn Sie eine Mutter verhindern, in den Besitz ihres Kindes zu gelangen und ihr unbestrittenes Recht –«

»Nicht so unbestritten, wie ich mir denke, da es gestohlen werden muß,« fiel die Majorin mit heiserer Stimme ein; man sah, wie ein nervöses Zucken durch ihren Körper ging. Sie drehte nichtsdestoweniger gelassen den Kopf nach dem Garten zurück, wo jetzt Männerstimmen laut wurden. Deborah rief nicht mehr um Hilfe; dafür schienen Menschen aus allen Richtungen zu kommen, man hörte hastig heranstürmende Schritte auf den Kieswegen.

Lucile fuhr aufhorchend empor und schwang sich mit einem elastischen Sprung auf den Wagentritt. »Himmelelement, da haben wir die Bescherung – die Häscherbande kommt!« rief sie grimmig in sich hineinlachend. »Bah, für diesmal wäre das Spiel verloren, dank Ihrer gütigen Einmischung, werteste Frau Schwiegermutter! ... Was Sie veranlaßt haben mag, aus Ihrem gräßlichen Unkenloch ans Tageslicht zu kriechen – der Himmel mag es wissen! Darüber zerbreche ich mir auch meinen armen Kopf durchaus nicht; Liebe oder sonst eine gute Eigenschaft ist's ganz gewiß nicht gewesen, das steht bombenfest! ... Na, diesmal hat die Bosheit gesiegt – prosit, wohl bekomm es Ihnen, verehrte Frau! Ein anderes Mal lache ich!«

Sie machte einen spöttischen Bühnenknicks voll unvergleichlich drastischer Komik, sprang in den Wagen und warf sich in die Polster. »Vorwärts!« kommandierte sie mit ihrer hochliegenden Kinderstimme ungeduldig und rücksichtslos; die Pferde zogen an, und der unglückliche Sekretär, der sich nach der Kammerjungfer eben auf den Tritt geschwungen hatte, taumelte wie trunken auf den Vordersitz des davonrollenden Wagens. –

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