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Im Schillingshof

Eugenie Marlitt: Im Schillingshof - Kapitel 13
Quellenangabe
typefiction
authorEugenie Marlitt
titleIm Schillingshof
publisherUnion Deutsche Verlagsgesellschaft
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070919
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13.

Seit diesem stürmischen Morgen waren nur wenige Tage verstrichen. Im oberen Stockwerk des Säulenhauses umschlossen die herrlichen steingemeißelten Halbrundbogen der Fenster das leblose, eintönige Grau der herabgelassenen Vorhänge und deuteten das tiefe Schweigen an, das in den Räumen herrschte; denn sie lagen hinter Schloß und Riegel, kein Menschenfuß betrat sie; nicht einmal lüften solle man droben, hatte die Frau Baronin bei ihrer Abreise der Dienerschaft streng anbefohlen.

Baron Schilling stand nachmittags in seinem Atelier. Draußen hatte ein rasch vorüberziehendes Gewitter Millionen funkelnder Regentropfen versprüht; ein frischer Windhauch lief hinter den Wolkenresten her; er schaukelte und schüttelte das tropfende Gezweig und löste den Bann der Schwüle und Gewitterfurcht von den Vogelkehlen; und der Himmel blaute wieder, als sei die tränenschauernde Wolkenwand zwischen ihm und der Erde nie gewesen.

Diese jubilierende, strahlende Wandlung draußen im Garten bemerkte der Mann vor der Staffelei nicht. Er sah in eine schwüle, von Fackellicht durchzuckte Sommernacht hinein. Die rötlichen Tinten, teils tief im Hintergrund aus den Fenstern eines Palastes quellend, teils vereinzelt und unruhig zwischen riesigen Parkbäumen hindurch unaufhaltsam nach dem Vordergrund eilend, wogten so täuschend und überzeugend, daß man meinen konnte, sie müßten im raschen Vordringen auch das Atelier füllen und sein leises Dämmern durchleuchten. In diesen weiten Raum fiel augenblicklich nur das Oberlicht, aber auch gedämpft, nicht grellgemischt mit dem heißen Goldgefunkel der unverhüllten Sonne ... Dabei herrschte lautlose Stille, nur unterbrochen, oder vielmehr begleitet von dem eintönigen, traumhaften Plätschern fallender Wasser hinter einem zugezogenen dunkelgrünen Samtvorhang von großartigem Faltenwurf, der die ganze Schmalseite des Ateliers nach Süden hin vollkommen bedeckte ... Auch dieses verborgene melancholische Rauschen und Rieseln mischte sich mit dem unheimlich schwülen Atem der Sommernacht auf der köstlich belebten Leinwand – der durch Alleen und Gehölz irrende Fackelschein glühte da und dort hochaufspringende Wasserstrahlen an und löste sie, wie plötzlich hervortretende Geistererscheinungen, aus dem tiefen, verschwiegenen Dunkel.

Wie traumverloren, der Wirklichkeit vollkommen entrückt, arbeitete der Künstler. Er sah nicht, daß seitwärts durch eine aufgehende Türe das sonnige Tageslicht breit hereinfiel; er hörte nicht die leichten Tritte, die auf ihn zuhuschten, bis eine zaghafte Mädchenstimme neben ihm laut wurde. »Herr Baron, die Fremden sind eben vorgefahren,« meldete Hannchen.

Er fuhr zusammen, als seien diese geflissentlich gedämpften Laute Trompetenstöße gewesen, und ein hastiger Unwille über die Störung wallte sichtlich in ihm auf. Zornig warf er den Pinsel hin, während das Mädchen sich scheu zurückzog und wieder hinausschlüpfte. Erst bei dem leisen Geräusch, welches das Zudrücken des Türschlosses verursachte, war es, als werde er sich seiner und der Außenwelt wieder bewußt. »Lucians Kinder!« murmelte er wie zu seiner eigenen Besänftigung. Er streifte die Bluse ab und eilte durch den Garten.

Als er die Flurhalle des Säulenhauses betrat, da stand die gegenüberliegende, nach dem Vorgarten führende Haupttüre weit offen. Die Dienerschaft des Hauses trug Koffer um Koffer herein, leichtes, jedenfalls nur Damengarderobe enthaltendes Gepäck, Wie die mühelose Beförderung bewies.

Neben einem Haufen Gepäckstücken, den die Leute bereits aufeinander getürmt hatten, kniete die Kammerjungfer Minna. Sie hatte einen halbzertrümmerten Hutkoffer vor sich; Spitzen und Bänder quollen aus dem geborstenen Gefüge, und auf der Faust der Zofe schwebte ein vollständig zerquetschter Damenhut, den sie aus dem Gemenge von Holzstangen und Lederfetzen gezogen hatte.

Und die flötenhafte Stimme, die an dem ereignisvollen Abend vor acht Jahren so lustig und silbern von den polierten Steinwänden widergehallt, sie war auch wieder da – sie schalt und kicherte wie ein Kobold in einem Atem. »Dumme Menschen! Einem die Effekten so zu malträtieren! Das kann eben nur im guten, biderben Deutschland passieren! Aber ich werde mich beschweren – der Hut war ganz reizend, ich war wie vernarrt in ihn! – Gott, wie lächerlich er in der Verfassung aussieht! Ha, ha, ha!... Bah, schneide doch nicht gar so verdrießliche Grimassen, Minna! Bin ich etwa schuld an dem Unheil!« Die feine Fußspitze der Sprechenden stieß eine kornblumenblaue Seidenbandrolle, die über das Steingetäfel des Fußbodens gerollt war, nach dem Gepäck zurück; um die ganze bewegliche Gestalt irrte ein leises Geräusch von klirrendem Kettenschmuck und knisternden Stoffen, und die Hände mühten sich, die zerdrückten Locken aufzuschütteln; aber sie fuhren plötzlich herab, um sich dem eintretenden Herrn des Hauses entgegenzustrecken – die kleine Frau flog mit einem freudigen Ausruf auf ihn zu.

»Da sind wir, lieber Baron! ... Ach Gott, wie muß ich an den armen Felix denken, wenn ich Sie sehe! ... Oh, nicht wahr, wer hätte damals sagen sollen, daß ich so jung Witwe werden würde? So jung! – Der Arme, nun liegt er drüben so allein! Und was hat er leiden müssen – es war furchtbar, sag' ich Ihnen! ... Wissen Sie, für mich ist Felix eigentlich schon gestorben in dem Augenblick, wo er die schwere Wunde erhalten hatte. Ich kann niemand leiden sehen; eine Krankenstube ist mir fürchterlich wie die Hölle – so verdunkelt und dumpf; dazu das schmerzliche Stöhnen, dazu die schleichenden Tritte, die gedämpften Stimmen der Pflegenden – das alles wirkt so furchtbar deprimierend auf mich, daß ich auf und davon laufe.«

Sie unterbrach sich und wandte den Kopf zurück – ein metallbeschlagener Koffer wurde eben über die Stufen der Säulenhalle gehoben; er war gewichtiger als die anderen, man hörte das an dem Keuchen und den schwerfällig schwankenden Schritten der Diener, die ihn heraufschleppten.

»Wir beanspruchen viel Raum, nicht wahr?« fuhr die kleine Frau lebhaft fort und deutete lächelnd auf das Gepäck. »Wir haben auch Malheur gehabt. Sehen Sie doch das unbeschreibliche Etwas, das meine Jungfer dort so trübselig hin- und herwendet – das war einmal ein Hut, ein allerliebstes Barett, das ich mir in Hamburg zur Austrauer gekauft hatte ... Man hat mir den Koffer scheußlich zugerichtet – eine fabelhafte Tölpelei!«

Baron Schilling ließ ihre Rechte, die er unwillkürlich zwischen seinen Händen festgehalten, plötzlich sinken. Das zierliche Wesen da vor ihm kam – wenn auch vielleicht ein wenig bleicher und schmalwangiger – genau so wieder zurück, als was es über das Meer gegangen war, als die leichtbeschwingte Schmetterlingsseele, die nur um die Blumen des Lebens flattert und sich scheu von dem unwirtlichen Feld der Kümmernisse wegwendet ... Die zwei Tränen um den Toten, die sich vorhin über ihre Wangen gestohlen, waren gewiß aufrichtig gemeint gewesen, aber fast mit ihnen zugleich vertieften sich bereits die Wangengrübchen im halb schmollenden, halb schalkhaften Lächeln über die lächerliche Form eines mißhandelten Hutes.

»Haben meine Leute da« verschuldet?« fragte Baron Schilling kurz, fast finster.

»Nein, o nein! Es ist auf dem Bahnhof geschehen ... Ah bah – es hat nichts zu bedeuten! Ich werde gleich morgen nach Berlin schreiben, an meine ehemaligen Putzlieferanten, die jedenfalls noch existieren und sich närrisch freuen werden« – sie verstummte, als habe sie sich verplaudert, und sah verstohlen seitwärts; Baron Schilling folgte der Richtung dieses Blickes, und jetzt erst bemerkte er die Gruppe, die sich nach dem Eingang des großen Korridors zurückgezogen hatte und dort im lautlosen Schweigen verharrte.

Die Hüterinnen der Flurhalle, die Karyatiden mit ihren strenggeschnittenen, weißen Steingesichtern droben am Plafond, hatten wohl noch nie auf ein solch ebenholzschwarzes, krausköpfiges Menschenwesen niedergesehen, wie es dort auf den Marmorfliesen stand. Eine Negerin im Schillingshof! ... Die ab- und zugehenden Leute des Hauses starrten sie an, und ihr spielte ein gutmütiges Lächeln um den dicken, rotlippigen Mund.

Sie trug ein kleines Mädchen auf dem Arme, ein blasses, dunkeläugiges Kind im weichfallenden, weißen Kaschmirüberwurf – es sah aus, als schmiege sich ein großer, weißer Falter an das dunkle Negerweib ... Das Kind hatte offenbar Furcht vor dem fremden Hause; sein dünnes Ärmchen umklammerte den Hals der Trägerin, und das kleine Gesicht, unter einer niedersinkenden Flut goldblonder Haare, drückte sich fest an die schwarze, feiste Wange ...

Und dort, hart an der ersten Marmorstatue, stand eine Dame. In der Rechten hielt sie die Hand eines ungefähr siebenjährigen Knaben, und die Linke stützte sich auf das hohe Piedestal des Götterbildes ... Während im Anzug der jungen Witwe bereits das Grau und Weiß der Halbtrauer vorherrschten, unterbrach an dieser Erscheinung auch nicht eine helle Linie das strenge Schwarz tiefer Trauer – wie eine Statue der Nacht stand sie, in ihren langwallenden Gewändern und Schleierfalten, neben der hellen Steinfigur. ... Es waren ein Paar mächtige Augen in diesem ernsten, wunderschönen Frauengesicht, die unter leicht zusammengezogenen Brauen finster die lebendigen, gaukelnden Bewegungen der jungen Witwe verfolgten.

»Mein Zuchtmeister ist ungnädig,« murmelte Lucile mit unterdrücktem Ärger. »Kommen Sie, Baron! Dame Mercedes liebt es nicht zu warten – sie ist über alle Beschreibung hochmütig, diese spanische Baumwollenprinzessin.«

Baron Schilling trat rasch auf die stille Gruppe zu, in die jetzt auch Leben und Bewegung kam. Die Dame legte ihren Arm um die Schultern des Knaben und bog sich so tief über ihn, daß der schwarze Krepp, der wie eine Mantille von dem schneppenartig in die Stirne gebogenen Hütchen niederhing, ihr Gesicht vollkommen verdeckte. Sie flüsterte dem Kinde einige Worte zu und führte es dem Herrn des Schillingshofes um einen Schritt entgegen.

»Mein Papa läßt dich grüßen, Onkel Arnold; er hat mir das immerfort gesagt, ehe er zum Großpapa in den Himmel gegangen ist,« sagte der Knabe im reinsten Deutsch.

In tiefer Bewegung hob ihn Baron Schilling empor und küßte ihn wiederholt. Der Kleine, den er mit leidenschaftlicher Innigkeit an seine breite Brust drückte, glich auffallend dem blondlockigen Knaben im blauen Sammetröckchen, dem hartbehandelten armen »Kolibri«, dem das rauhe Falkennest drüben nie zur Heimat geworden war – seinem Kinde sollte es besser werden ... »Du bist nun mein Junge, mein kleiner, braver José,« sagte er.

»Ach ja, ich bitte sehr darum, lieber Baron, nehmen Sie sich seiner an!« rief Lucile. »Ich kann ihn nicht erziehen – unmöglich! Ich bin noch viel zu jung – eine so kleine, kindische Mama, wie Felix immer sagte ... Wir stehen wie Bruder und Schwester zusammen, José und ich; er lacht mich geradezu aus, wenn ich einmal vernünftig sein will – bah, den Jahren nach könnten wir ja auch ganz gut Geschwister sein! ... Da sehen Sie her, Paula paßt besser zu ihrem Mamachen – gelt, mein süßes Baby?« Mit schmeichelnder Hand fuhr sie über die blonden Locken des kleinen Mädchens. »Das ist mein Abgott, müssen Sie wissen; sie soll mir Zug für Zug gleichen – finden Sie das nicht auch, Baron?« Er antwortete nicht. Den Knaben neben sich auf den Boden stellend, trat er rasch zur Seite. Die schwarzgekleidete Dame hatte sich bis dahin völlig passiv verhalten; nun aber winkte sie, daß man den metallbeschlagenen Koffer, der erst jetzt aus der Säulenhalle hereingetragen wurde, zu ihren Füßen niedersetzen möchte – es war die herrische, kurzbefehlende Handbewegung einer echten Plantagenfürstin, die vom ersten Lallen an gewohnt ist, ein Heer von Sklaven zu kommandieren. Vor dieser Gebärde wich der Herr des Schillingshofes unwillkürlich zurück.

Lucile sah das und lächelte boshaft. Erst jetzt bequemte sie sich zu einigen vorstellenden Worten; fast zugleich kam auch Mamsell Birkner vom äußersten Ende des Korridors her. Durch offene Türen hatte man das eilige Zurückschlagen der Fensterladen und das Zurechtrücken von Möbeln gehört – die Reisenden waren ja früher eingetroffen, als man erwartet hatte – und nun meldete die Wirtschaftsmamsell, daß alles bereit sei.

»Na, gottlob, daß wir unter Dach sind!« rief Lucile und machte eine Gebärde, wie ein kleiner, matter Vogel, der von einem versagenden Beinchen auf das andere trippelt. »Ich bin todmüde! Ah, ich lechze buchstäblich danach, mich auszustrecken! Gehen wir, Mercedes!«

Ihre Schwägerin bewegte sich nicht von der Stelle. »Ist die Dame des Hauses krank?« fragte sie und richtete zum erstenmal den Blick voll auf das Gesicht des Hausherrn.

Er kämpfte mit einer sichtlichen Verlegenheit. »Meine Frau ist augenblicklich in Rom,« versetzte er zögernd.

Lucile lachte laut auf. »Ach, was Sie sagen! Gerade jetzt? Ja, ja, das ließ sich denken – sie ist immer so apart, Ihre Frau, lieber Baron!«

Die andere Dame schwieg. Sie knöpfte den Handschuh an der Linken zu, zog den schützenden weißen Tüllstreifen wieder über das zarte Gesicht der kleinen Paula und ergriff Josés Hand. »Wollen Sie die Güte haben, uns das nächste Hotel zu bezeichnen, Herr Baron?« fragte sie kalt höflich, aber aus ihren Augen stammte tiefverletzter, unbändiger Stolz. Schwebenden Schrittes, den Blick auf den Ausgang der Flurhalle richtend, wollte sie unverzüglich cm ihm vorübergehen; aber er hob unwillkürlich zurückhaltend die Hand.

»In jeder anderen Lage würden Sie vollkommen recht haben, die Gastfreundschaft eines Hauses zurückzuweisen, das keine Herrin hat,« sagte er ernst und bestimmt in gedämpftem Tone. »Aber bedenken Sie wohl, gnädig« Frau, daß Sie nicht als Besuch, sondern in einer Mission kommen, zu deren Ausführung gerade dieses Haus unumgänglich nötig ist ... Mein armer Freund hat sicher nicht gedacht, daß sein heißester Wunsch durch ein solches Bedenken in die Gefahr gebracht werde, zu scheitern.« Diese letzte Bemerkung klang scharf. »Ich weiß nicht, wie lange meine Frau ausbleiben wird,« setzte er hinzu;«aber bis zu ihrer Zurückkunft werden Sie, mit Ausnahme der nötigen Dienerschaft, die einzigen Bewohner des Schillingshofes sein – ich selbst wohne weit drüben im Garten, in meinem Atelier.«

Schon bei dem Hinweis auf ihre Mission hatte sich die Dame mit einem sprechenden Blick auf die Kinder zurückgewendet, und nun neigte sie kurz entschlossen und zustimmend den Kopf.

Baron Schilling schritt voraus, und Lucile hing sich an seinen Arm; die anderen folgten – auch die Kammerjungfer Minna, die den Inhalt des zertrümmerten Koffers in ihren Reisemantel zusammengerafft hatte – während Mamsell Birkner davoneilte, um Erfrischungen zu beschaffen.

Draußen fuhr der Wagen weg, der die Reisenden gebracht hatte. Die Leute des Hauses – es war keiner mehr von denen dabei, die vor acht Jahren im Schillingshofe gedient hatten – standen in der Säulenhalle und blinzelten den im Korridor Verschwindenden nach. »Der Kammerjungfer ist's auch nicht eingefallen, den Wagen zu bezahlen, ich hab' den Taler aus meiner Tasche geben müssen – ob ich ihn wieder kriege?« zischelte achselzuckend der Bediente. »Na, ich schreib' ihn unserer Gnädigen in die Auslagen – die wird schöne Augen machen! ... Am letzten Abend, beim Servieren hab' ich's mit meinen eigenen Ohren gehört, wie sie zu Fräulein von Riedt sagte, es seien spanisch-amerikanische Bettelleute. Und sie kann recht haben. Was wird denn in dem Kofferwerk sein? Kleiderfähnchen, weiter nichts; und in dem dort« – er zeigte auf den metallbeschlagenen Koffer – »sind Bücher und ein bißchen Wäsche, man hat das so im Griff... Unser Herr hätte die Leute in Paris kennen gelernt, sagt die Birkner; es kann sein – ich war nicht mit auf der letzten Reise. Aber die Gnädige ist toll und böse über die Einladung, das sieht ein Blinder ... Hurrjeh, sechs Stück!« zählte er an den Fingern her. »Die wollen essen und trinken. Und die Gnädige rechnet scharf – sie kümmert sich um jeden Pfennig, der in der Küche zuviel aufgeht, und läßt keine angebrochene Flasche Wein aus den Augen ... Paßt nur auf, die Gesellschaft, mit samt ihrem Mohrenscheusal, werden wir nicht wieder los – das gibt noch einen Mordspektakel zwischen der Herrschaft.«

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