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Hymnen für die Erde

Walt Whitman: Hymnen für die Erde - Kapitel 5
Quellenangabe
typepoem
authorWalt Whitman
titleHymnen für die Erde
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1947
translatorFranz Blei
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20130704
projectid825cfcd5
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4

Tote Dichter, Philosophen, Priester,
Märtyrer, Künstler, Erfinder, längst vergangene Regierungen,
Ihr Sprachbildner an andern Gestaden,
Nationen, einst mächtig, jetzt verarmt, vernichtet oder verödet, –
Ich darf nicht weiterschreiten, bevor ich nicht, in Ehrfurcht, erkannt und beglaubigt habe, was ihr hierhergeschwemmt habt.
Ich hab es geprüft, und, mein! es ist (ich lebte darin eine Zeit lang) wunderbar.
Denke, nichts kann es Größeres geben, nichts kann jemals verdienstlicher sein.
Schaute alles fest an eine Zeit, dann ließ ich es fahren.
Stehe nun hier auf meinem Platz mit meiner eigenen Zeit.
Hier sind Länder Mannes und Weibes,
Hier die Erbschafter und Erbschaftinnen der Welt, hier die Flamme des Stoffes,
Hier ist die Geistigkeit, die übersetzende, offen ausgesprochene,
Immer strebende, der Endzweck der sichtbaren Formen,
Hier die Stillende, Ruhigende, nach langem Warten, Erwarten wieder Schreitende,
Ja, hier kommt meine Herrin, die Seele.

 

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