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Hymnen für die Erde

Walt Whitman: Hymnen für die Erde - Kapitel 4
Quellenangabe
typepoem
authorWalt Whitman
titleHymnen für die Erde
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1947
translatorFranz Blei
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20130704
projectid825cfcd5
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3

Aus geh ich vom fischförmigen Paumanok, wo ich geboren bin,
Wohlgezeugt und erzogen von einer vollkommenen Mutter.
Nachdem ich manche Länder durchwandert, volkreichen Pflasters Freund,
Wohner in meiner Stadt Mannahatta, oder auf Savannen des Südens;
Oder ein Soldat im Lager, oder Tornister und Büchse tragend; oder ein Goldgräber in Kalifornien;
Oder ungesittet in meinem Heim in Dakotas Wäldern, Fleisch meine Kost, vom Quell mein Trank;
Oder verborgen, um zu sinnen und nachzudenken in einem tiefen Versteck,
Weit, fern vom Geklirr des Gewühls, hingerissen und glücklich in Zeiten;
Achtsam des frischen freien Schenkers, des hinfließenden Missouri, achtsam des mächtigen Niagara,
Achtsam der Büffelherden, abgrasend die Ebnen, des zottigen, starkbrüstigen Bullen;
Nachdem ich Boden, Felsen, des fünften Monats Blühen gesehen, erfahren Sterne, Regen, Schnee mein Erstaunen,
Der Spottdrossel Töne gelernt und des Bergfalken Flug,
Und an einem Abend die unvergleichliche Einsiedlerdrossel erlauscht auf der Sumpfzeder:
Singe ich einsam im Westen und spiele auf für eine neue Welt.

 

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