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Hymnen für die Erde

Walt Whitman: Hymnen für die Erde - Kapitel 30
Quellenangabe
typepoem
authorWalt Whitman
titleHymnen für die Erde
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1947
translatorFranz Blei
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20130704
projectid825cfcd5
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29

Alle Wahrheiten warten in allen Dingen.
Weder beschleunigen sie ihre eigene Befreiung, noch widerstehn sie ihr,
Sie bedürfen nicht der Zange des Geburtshelfers.
Das Unbedeutende ist mir ebenso wichtig wie irgend etwas.
(Was ist mehr, was weniger als eine Berührung?)

Logik und Predigt überzeugen niemals. Der Tau der Nacht dringt tiefer in meine Seele ein.

(Einzig was einem jeden Mann und jedem Weibe sich beweist, ist so,
Einzig was niemand leugnet, ist so.)

Eine Minute und ein Tropfen von mir beruhigen mein Hirn.
Ich glaube, daß die feuchten Erdschollen zu Liebenden und Leuchten werden sollen,
Und ein Kompendium der Kompendien ist das Fleisch eines Mannes oder Weibes,
Und ein Gipfel und eine Blume darauf ist die Empfindung, die sie für einander haben,
Und sie haben ohn Ende Äste aus dieser Lehre zu treiben, bis sie allmächtig wird
Und bis alle und jeder uns Wonne bereiten und wir ihnen.

 

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