Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Heinrich Oppermann >

Hundert Jahre

Heinrich Oppermann: Hundert Jahre - Kapitel 63
Quellenangabe
typefiction
booktitleHundert Jahre
authorHeinrich Albert Oppermann
year1998
publisherZweitausendeins
addressFrankfurt am Main
isbn3-86150-257-7
titleHundert Jahre
created20031005
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1870
Schließen

Navigation:

Drei Wochen später gaben sich die Blüte deutscher Männer des Friedens, der Wissenschaft und Gelehrsamkeit in dem festlich geschmückten Göttingen ein Rendezvous. Es gab kaum eine wissenschaftliche Größe in Deutschland, die in Göttingen nicht studirt oder gelehrt, mindestens nicht in wissenschaftlichen und gelehrten Beziehungen zu der Georgia Augusta gestanden hätte. Alexander von Humboldt und Böckh, Graf Reinhard und andere Männer von Bedeutung trafen schon früh ein. Unsere alten Freunde hatten einander brieflich angefordert und versprachen, sich zu den Jubiläumstagen ein Rendezvous zu geben.

Aus dem Leben geschieden waren Oskar Baumgarten und seine Frau, wie Justus Erich Bollmann. Senior unserer Freunde war jetzt Heinrich Schulz, der Pastor in Grünfelde, wie er einst so blond gewesen, so trug er jetzt einen schneeweiß gefärbten Kopf. Außer unserm Freunde, dem Flüchtling Gottfried, hatte ihm seine Therese nur eine Tochter geboren, welche in seiner Nähe an einen Prediger verheirathet war und ihn mit einer zahlreichen Enkelschar gesegnet hatte. Die Sehnsucht nach seinem Sohne mochte nicht wenig dazu beigetragen haben, das Haar erbleichen zu machen, noch größer war das Verlangen seiner Frau nach dem Lieblinge. Diese Sehnsucht hatte die Aeltern im vorigen Jahr nach Brüssel getrieben; sie fanden den Sohn dort der französischen Sprache vollkommen mächtig und damit beschäftigt, den Franzosen die Rechtsphilosophie seines Lehrers Krause vorzuführen. Er hatte das einsame Leben nicht lange aushalten können, und da er zweimal unglücklich geliebt, so mußte die alte Haushälterin Frau Koch mit allen Siebensachen von Göttingen nachkommen und war mit ihm auch nach Paris übergesiedelt, nachdem die Aussicht auf die Professur in Brüssel sich wieder in weitere Ferne rückte. In der Heimat war er vor einigen Jahren erst in contumaciam zu einer sechsjährigen Zuchthausstrafe verurtheilt. Seine armen Genossen, die man gefangen genommen, Dr. Eggeling, Laubinger, Dr. Platze, Dr. König, Seidensticker, Ulrici u. s. w. waren freilich noch übler daran; nachdem sie sechsjährige Untersuchungshaft erduldet, waren sie zu sechs, acht, zehn, zwölf Jahren Zuchthaus verurtheilt und dahin abgeführt. Der Vertheidiger der Verurteilten, Dr. Gans, und ihre Familien hatten vergeblich gehofft, daß der Herzog von Cumberland, als er König von Hannover wurde, und dieses Land nach hundertdreiundzwanzig Jahren der Verbindung mit England, die ihm nicht zum Segen gereicht, ledig ward, Amnestie ertheilen würde. Ernst August wollte davon nichts wissen, und erst elf Jahre später trotzte das Volk ihm diese Amnestie ab.

Unser grünfelder Pastor war ein kräftiger Greis, der mit seinem Gastfreunde Heinrich Dietrich noch zu Fuß nach dem Rohns hinaufgegangen war und einen Biercommers der Bremenser dort mitgemacht hatte, zwei Commilitonen zu Gefallen, die mit ihm vor länger denn funfzig Jahren die Domschule zu Verden besucht hatten.

Der eine dieser Alten war sein damaliger Stubengenosse, jetzt Haus von Finkenstein. Derselbe war mehr zusammengefallen als er, aus Gram über seinen Sohn, der in andere Bahnen gerathen war, als der Vater gewünscht. Dieser junge Mensch artete wenig nach seinem Pathen Bollmann, er war Rittmeister in dem Königin Husarenregiment und verzehrte von den Einkünften des Vaters das Doppelte, was dieser gebrauchte. Er bildete sich auf seinen neuen Adel mehr ein als ein hannoverischer Fähnrich auf zweiunddreißig Ahnen, was denn nicht wenig bedeutete. War das Rüde und Rohe eines Lebens, wie das liederliche Kleeblatt es in Braunschweig und Göttingen geführt, auch äußerlich abgeschliffen und feiner äußerer Anstand an die Stelle getreten, so sah es im Innern des Sohnes doch noch ebenso roh aus. Da war nicht ein Fünkchen Interesse für etwas rein Menschliches, da war nichts Wohlwollendes, da war nur dummer aristokratischer Stolz und das Bestreben, es den Kameraden mit schönen Pferden und schönen Geliebten zuvorzuthun oder von der Prinzeß einen gnädigen Blick zu erlangen. Die Königin-Husaren lagen in einer kleinen Stadt unfern Heustedts, und dieses selbst diente einer Schwadron zum Quartierstande. In jener Stadt hatte sich nun eine dem herzoglichen Hause von Cambridge nahe verwandte hessische Prinzessin mit einem Grafen von der D. vermählt und hielt dort einen kleinen lächerlichen Hof, soweit es ihre Mittel erlaubten. Obgleich diese nicht sehr bedeutend waren und der Dame alles abging, was Schönheit und Anmuth hieß, das Volk sie schlechthin Prinzeß Häßlich nannte, und es dem Gemahl nicht verdachte, wenn er sein Vergnügen in andern als den erlauchten Kreisen seiner Gemahlin suchte, so hatte während der Zeit, wo eine nahe Verwandte der Prinzeß in Hannover den Thron einer Vicekönigin einnahm, sich doch eine Unterwerfung des Adels unter die Prinzeß gebildet, die ein unbefangener Dritter sehr wenig begriff. Wer nicht zu den Gesellschaften der Prinzessin gezogen wurde – und einem bürgerlichen oder Infanterieoffizier wurde diese Ehre nur bei sehr hervorragenden andern Eigenschaften zutheil – der gehörte überhaupt nicht zur Gesellschaft, den mußte man ignoriren.

Der Glanz schien freilich im Erblassen, als Ernst August in Hannover einzog, allein man war an dem Hofe der Prinzessin Häßlich schlau und gut von dem unterrichtet, was in Hannover vorging. Der neue Generaladjutant des Königs, Graf Guido von Schlottheim, war mit dem Gemahl der Prinzeß sehr befreundet, und vom Hofe der Durchlaucht aus agitirte man in Gemeinschaft mit Herrn von Schele stark gegen das Staatsgrundgesetz.

Dieses Gesetz war dem neuen König misliebig, weil es bei irgend strenger Interpretation seinem blinden Sohne ein Hinderniß bot, den Thron zu besteigen, und die Anordnung einer Regentschaft forderte; dem Adel war es verhaßt, weil das Staatsdienerthum in ihm eine Stütze fand und man bei Aufhebung desselben auch das Ablösungsgesetz beseitigen zu können glaubte. Der Rittmeister von Finkenstein hatte sich nun, um in dieser Richtung politisch thätig sein zu können, in Heustedt eins jener kleinen Burgmannshäuser, auf denen Sitz und Stimme in der Provinziallandschaft ruhte, gekauft, und versuchte in dieser eine politische Rolle zu spielen.

Dieses ganze Treiben war sehr wider den Willen des Vaters, der immer noch Anhänger der demokratischen Grundsätze war, die er als Redacteur der »Oeffentlichen Meinung« in Amerika vertheidigt hatte, der noch immer mit Liebe an Amerika hing, der Fortentwickelung der Union mit Theilnahme und großer Aufmerksamkeit folgte.

Größere Freude erlebte Karl Haus an seiner Tochter, welche mehr nach der Tante und Pathin Heloise artete, amerikanischen Unabhängigkeits- und Freiheitsgeist hatte und eine Feindin jedes kleinstaatlichen Hofwesens war. Nach dem Tode ihrer Mutter Olga ward sie einer Staatsdame, einer mütterlichen Verwandten, an einem kleinen thüringischen Hofe zur Erziehung übergeben und hatte dort früh eine Einsicht in alle die kleinlichen Nichtigkeiten und Intriguen bekommen, die das Leben eines solchen Hofes ausfüllen.

An jenem Hofe bewegte man sich in den Formen der orthodoxesten Kirchlichkeit und Frömmigkeit, und dennoch konnte sie selbst nur mit Mühe den Nachstellungen des frommen Herzogs entgehen, während sie wußte, daß die Frau Herzogin nicht allein mit dem frommen, ihr von ehrwürdiger Hand empfohlenen Vorleser liebelte, sondern auch militärische Kräfte nicht verschmähte.

Das war ein so scheinheiliges, äußerlich christlich-frommes Leben gewesen, und wenn man hinter die Gardinen sah, bodenlose Unsittlichkeit. Sie hatte sich selbst erziehen müssen, denn die Staatsdame, der sie zur Erziehung übergeben war, hätte nichts lieber gesehen, als wenn ihr Schützling sich dem Herzoge hingegeben und ihr Einfluß dadurch gestiegen wäre. Die zwanzigjährige Heloise entwickelte sich aber gerade dadurch zu einem selbständigen, denkenden Charakter. Sie war der Stolz des Vaters, aber sie war ihm doch eine Last. Seine Geschäfte als Präsident des Obersteuer- und Schatzcollegs fesselten ihn in Braunschweig, er war nur wenige Sommermonate auf Finkenstein; in Braunschweig aber ein Haus zu machen und dieses von der jungen Tochter repräsentiren zu lassen, dünkte ihn in mehr als einer Beziehung unthunlich. Herzog Wilhelm zeigte sich ihm ebenso gnädig, wie Herzog Karl sich als Feind erwiesen hatte, aber der Herzog war unverheiratet. Sein Herz war auf dem Theater und es fehlte dem Hofe eine edle Herzogin gar sehr. Wie oft hatte das Volk, das seinen Herzog liebte, diesen gebeten, sich zu vermählen, man fürchtete eine Rückkehr des Herzogs Karl, noch mehr aber, daß das blühende Ländchen zu einer königlich hannoverischen Landdrostei werde. Braunschweig war kein Aufenthalt für Heloise, und so ungern sich unser Freund von seinem Kinde trennte, so war man doch, als der Sommeraufenthalt auf Finkenstein sich seinem Ende nahte, übereingekommen, daß Vater und Tochter sich noch einmal trennen sollten.

Hermann Baumgarten war, wenn auch kein Professor, doch ein in Deutschland wohlbekannter und angesehener Gelehrter geworden, der sich noch immer mit Liebe der Bearbeitung der vaterländischen welfischen Geschichte hingab und der den alten Freund seines Vaters in Braunschweig aufgesucht hatte, als ihn seine Studien zur Benutzung der wolfenbütteler Bibliothek nöthigten. Seitdem standen beide in lebhaftem Briefwechsel, und der Gelehrte hatte den Vorschlag gemacht, Heloise bis dahin, daß ihr Vater die erbetene Pensionirung erlangt haben würde und sich ganz auf sein Gut zurückziehen könne, zu sich zu nehmen. Das sollte jetzt zur Ausführung gebracht werden, denn Hermann Baumgarten wollte bei dem hundertjährigen Jubelfeste der Georgia Augusta nicht fehlen, obgleich sie ihn als Stiefkind behandelt und eine nähere Verbindung mit ihm abgelehnt hatte.

Nachdem das Rendezvous in Göttingen, wozu selbst sein älterer Bruder Georg, der Gatte Agnesens von Kitzow, mit seinem Sohne von Pittsburg herüberkommen wollte, verabredet war, hatte er den jungen Candidaten der Advocatur, Bruno Baumann, den Neffen, beauftragt, für ein geräumiges und ruhiges Quartier zu sorgen, und dieser hatte den glücklichen Wurf gethan, das große Gartenhaus in Bettmann's Garten zu miethen. Der Garten liegt in der Stadt hinter der Burgstraße, sich an die alten Stadtmauern lehnend, hat einen Eingang vom Wilhelmsplatze und einen andern von der zum Albanithore führenden Straße.

Man wohnte hier mit allen Annehmlichkeiten der Stadt so ruhig, abgeschlossen und still wie auf dem Lande; es war Raum für mehrere Familien, sich auszudehnen, sich auf Stunden oder Tage zu isoliren, wenn man das Bedürfniß fühlte; während doch auch ein Gesellschaftssalon eingerichtet war, in dem man das gemeinsame Frühstück und Essen einnahm.

Hermann Baumgarten hatte seine Veronica, ehe er nach Göttingen ging, einmal in die Heimat geführt; war der Vater auch todt, ihre Mutter, die verwitwete Cantorin Cruella, lebte noch und sehnte sich unendlich, Tochter und Enkel zu sehen. Eine bildschöne zwölfjährige Tochter, nach der Mutter Veronica getauft, und ein zehnjähriger Sohn, zu dem Bruder Georg aus Amerika Pathe gestanden, begleiteten ihn nach Heustedt, das den jungen Wienern recht kleinstädtisch und abscheulich vorkam.

Da wartete Hermann die Ankunft seines Bruders, den er nun seit achtundzwanzig Jahren nicht gesehen hatte, in Bremen ab und nahm von Hannover den Onkel Maschinenbauer nebst seinen zwei Söhnen mit nach der Universitätsstadt.

Dieser eine Zweig der Nachkommenschaft des Spritzenmeisters hätte schon hingereicht, die stille Gartenwohnung hinter der Burgstraße zu bevölkern, nun aber war auch noch der Maler Hellung mit zwei Söhnen aus Dresden gekommen. Der ältere, der Sohn Fatime's, Franz Ibrahim, war ein berühmter Maler geworden, der zweite sollte in Göttingen seine Studien beginnen. Er war nicht aus der Ehe mit der Abyssinierin, sondern aus einer zweiten Ehe mit der jüngern Schwester seiner Karoline aus dem Paradiese. Fatime konnte das deutsche Klima nicht vertragen, sie war von einer Kinderkrankheit, den Masern, kurz nachdem Haus und Olga in Dresden gewesen, dahingerafft, und der geliebte Gatte hatte ihr auf dem Todtenbette versprechen müssen, die jugendliche Schwester der Erstgeliebten zu heirathen. Sie hatte schon damals, als sie nach Deutschland kam, gewollt, daß der Maler diese blonde lachende Schönheit zu seinem Weibe mache, während sie seine Magd bleiben wolle, und war schwer zu überzeugen gewesen, daß das nicht angehe, sogar ein Verbrechen sein würde.

Georg Baumgarten hatte seinen jüngsten Sohn Robert von Amerika herübergebracht, daß er Deutschland kennen lerne und dann in Göttingen wissenschaftliche Bildung erhalte. Da man sich acht Tage vor der Jubiläumsfeier in Göttingen eingefunden und das Wetter schön war, so ward beschlossen, dem Sohne die Stätte zu zeigen, wo Agnese von Kitzow und ihr Gatte sich zuerst ihre Liebe gestanden hatten, das Castell in Kassel.

In vier Wagen fuhren die befreundeten Familien nach Kassel hinüber, wo man auf Wilhelmshöhe zwei Tage weilte und Hermann Baumann seinem Sohne die Stelle zeigte, wo er zuerst die Castellwälle stürmend betreten, während Georg die Gefängnißhalle betrat, die einst ihn selbst und den Vater der Geliebten umschlossen hatte. Nach Spangenberg zu reisen, wie es auf der Reise von Amerika ausgedacht war, dazu fehlte die Zeit.

Als man nach Göttingen zurückkam, war die Stadt schon mit Jubelgästen erfüllt; es wurde in Bettmann's Garten zu eng, die jungen Leute mußten sämmtlich übersiedeln nach der Marsch, wo Baumann und Grant wohnten, und künftig der Amerikaner Robert und der jüngste Sohn des Maschinenbauers Schulz aus Hannover wohnen sollten.

Es war am 15. September, zwei Tage vor der großen Feier, als sich die alten Herren in der großen steinernen Laube in Bettmann' s Garten, in der Nähe des Eingangs zum Weinkeller, von der Sonne bescheinen ließen und den besten Rheinwein, den »Fritz« im Keller hatte, aus seinen alten Römergläsern tranken.

Die Damen und das junge Volk waren nach dem Hardenberge und Mariaspring gefahren und geritten. Die Alten und Halbalten wollten unter sich bleiben. Karl Haus drängte Georg Baumgarten, von Pittsburg und Amerika zu erzählen. Der Pastor aus Grünfelde, der sich von seinem »Hausprügel« nicht trennen konnte, und noch nie eine Cigarre in den Mund genommen, hatte seine Pfeife von neuem gestopft, Hermann Baumgarten, der Jüngste in der Gesellschaft, füllte die Gläser und Georg Baumgarten fing zu erzählen an:

»Wenn ich an die althessische Zopfzeit zurückdenke und heute sehe, wie man sich in Deutschland noch immer mit allerlei Zopf herumplagt, wie Gilden, Zünfte, Bannrechte und sonstige Beschränkungen noch überall ihr Wesen treiben, die Bureaukraten allmächtig sind, selbst das Bewußtsein der Freiheit im Volke zu ersterben scheint, so kommt mir Europa alt und absterbend vor.

»Nordamerika, der junge, schwachbevölkerte Staat, hat zwei Kriege mit dem mächtigsten Staate auf Erden gekämpft, den einen um seine Freiheit zu erobern, den andern, um sie zu erhalten, und doch geht es einem der Menschheit würdigen Ziele, das Europa schon lange nicht mehr kennt, entgegen. In wenigen Jahren werden wir unsere Staatsschulden abgetragen haben und der Welt das seltene Beispiel einer großen Nation zeigen, die mitten im Ueberflusse an allen Mitteln des Glücks und der Sicherheit, frei von aller Staatsschuld, lebt, daneben aber die Cultur von Jahr zu Jahr weiter nach Westen trägt, vor nichts zurückschreckend. Wir werden cnlturfördernd über den Schnee und das Eis der Felsgebirge weiter dringen, bis uns der Stille Ocean mit dem Lande der ersten Cultur, dem Osten, auf dem nächsten Wege verbindet.

»Von den Präsidentschaften Monroe's habe ich des ausführlichen schon erzählt. Es sind jetzt zwölf Jahre her, als bei der Präsidentenwahl General Andrew Jackson aus Tennessee 99, Adams 84, Crawford 41 Stimmen erhielt. Eine absolute Majorität, 131 Stimmen, war nicht zu erreichen, und nun mußte das Repräsentantenhaus, wie das schon bei Jefferson's Wahl geschehen, wählen. Es wählte gegen den Willen der Mehrheit den zweiten Candidaten, was natürlich zu großer Verstimmung Veranlassung gab und die Administration Adams' erschwerte.

»Bei dieser Wahl zeigte sich das bisher beobachtete Caucussystem, der Vereinsvorschlag eines Präsidenten, eine Nomination durch angesehene Männer, als nicht mehr zeitgemäß. Das Volk wollte selbst wählen und sich nicht durch Caucus bevormunden lassen. Adams suchte die Centralregierung zu kräftigen, wie dies nach Jefferson alle Präsidenten gethan haben, mochten sie vorher noch so sehr zu entgegengesetzten Grundsätzen sich bekennen. Unter seiner Regierung warb Henry Clay für das Princip der Schutzzölle. Wir müssen alles aufbieten, um in industrieller und gewerblicher Beziehung von England und Europa unabhängig zu werden, hieß es. Dein Schwager Grant war natürlich sofort Anhänger Clay's, während ich das schutzzöllnerische Wesen als mit der Freiheit im Widerspruche stehend bekämpfte, obgleich ich sah und sehen mußte, wie es unserm Etablissement zugute kam. Ich sage unserm Etablissement, denn die Actien der Gesellschaft waren beinahe zu drei Vierteln schon in Grant's und meinen Händen. Mein Schwiegervater, als er sich von der Solidität des Etablissements überzeugte, kaufte nach und nach unter der Hand alle Actien, die auf den Markt kamen, und da Burr's Vermögen einen Stoß bekommen, und er, der 100000 Dollars ursprünglich in den Actien angelegt hatte, nach und nach zu veräußern anfing, trotz der reichen Dividenden, suchte derselbe deutsche Besitzungen, die ihm nach seiner Uebersiedelung nach Amerika erst zugefallen waren, zu veräußern und setzte sich mit Aaron Burr direct in Verbindung, um diesem den Rest seiner Actien zu mehr als doppeltem Nominalwerthe abzukaufen. Genug, als die Tariffrage oder das amerikanische System nach 1825 auf die Tagesordnung kam, da hatten Grant vier Achtel, ich drei Achtel aller Actien unsers Hütten- und Blechwalzwerks. Das letzte Achtel war der hohen Dividenden wegen überall nicht käuflich. Nun gab es aber Differenzen in der Familie; dein Schwager war Schutzzöllner aus Ueberzeugung, er wollte wie Clay die Handelsbilanz zu Gunsten Amerikas umgestaltet wissen; und er hat bis 1828 mit Clay gearbeitet, daß die Eingangszölle nicht nur auf Eisen und Wolle, sondern auch auf Flachs, Hanf und Zucker eine Erhöhung erführen.

»Wir andern, deine Schwägerin Heloise, meine liebe Agnese, mein Schwiegervater Kitzow, der damals noch lebte, und ich standen, obgleich wir die Sklavenhalter haßten, auf seiten dieser, weil wir von den Schutzzöllnern fürchteten, sie würden die Freiheit vernichten und dem Präsidenten noch mehr Macht geben, die Kongreßmitglieder zu erkaufen und zu bestechen.

»Damals drohten die Südcaroliner, sie würden aus dem Congreß scheiden und durch ihre Legislatur den Congreßbeschluß hinsichtlich der Tarife nullificiren lassen; man stellte sich in Südcarolina schon über den Congreß, und einer der Hauptschreier war der frühere Ehrenpastor Schmidt.

»Jackson begann, wie gesagt, seinen ›Feldzug‹ zur künftigen Wahl schon früh; die Legislatur von Tennesse empfahl ihn zum Präsidenten, als Adams kaum im siebenten Monate seines Amtes stand. Er wurde gewählt, und als er am 4. März 1829 in das Capitol einzog, diese lange, hagere, imponirende Gestalt, glaubten viele, er würde bis zu seinem Tode darin bleiben und sich vielleicht selbst die Krone aufsetzen. ›Der Pöbelkönig ist fertig‹, seufzte Grant an meiner Seite, und wie die Fässer voll Orangenpunsch unter die Menge in die Corridors und in die Gärten gerollt wurden, und eine Orgie der Jacksonleute hier begann, die unbeschreiblich ist, glaubte ich, das Ende der Republik wäre gekommen, und mit schwerem Herzen begleitete ich das Congreßmitglied für Pittsburg in die erste Sitzung des einundzwanzigsten Congresses.

»Indeß war Jackson viel besser als seine Anhänger; er hatte eine Riesenarbeit offen und wacker vollendet, die Ausmistung des Augiasstalles der Bank, zu der nur ein eiserner Charakter wie der alte Ahorn fähig war. Mögen die Motive, die ihn veranlaßt haben, gewesen sein welche sie wollen, es war ein großer, gefährlicher Kampf, den er zum Heile der Union wagte. Die Bank, obgleich nur auf ein Actienkapital von dreiundzwanzig Millionen Dollars begründet, war eine Geldmacht, welche die Macht des Präsidenten zu untergraben drohte.

»Denkt euch, neben der Bank und ihrem Marmorpalaste zu Philadelphia existiren fünfundzwanzig Zweiganstalten, jede mit ihrem eigenen Präsidenten, und die Noten der Vereinigten Staatenbank circulirten von Canada bis zum Golf von Mexico und vom Atlantischen Meere bis zum Stillen Ocean. Daß der Präsident fünf Directoren ernennen durfte, war von keiner Bedeutung. Das Vertrauen der Bank war dadurch zu einer enormen Höhe geschraubt, daß sie alle Einnahmen und Ausgaben der Regierung besorgte, das Bankhaus der Nation war, alle größern Geschäfte, die Anlage von Kanälen und namentlich der damals zuerst in Angriff genommenen Eisenbahnen beherrschte.

»Der größte Theil auch unserer Geschäfte wurde durch den Disconto der Bank vermittelt; Grant sowol wie ich selbst waren als Actionäre bei derselben betheiligt. Die Bank mit ihren mehr als tausend wohlbesoldeten höhern Beamten hatte gegen die Wahl Jackson's unter Führung des Vorsitzenden Nicholas Biddle, des Freundes Monroe's, stark agitirt, wie denn beinahe sämmtliche aristokratische Klassen, namentlich alle Geldleute, der Wahl des Lieblings der Massen, ›des militärischen Häuptlings‹, entgegen waren.

»Der Präsident soll, wie Biddle wenigstens behauptete, diesem zugemuthet haben, eine große Anzahl der Bankbeamten zu entlassen, um Jacksonleute an ihre Stelle zu setzen; jener will erwidert haben, daß er keinen andern Maßstab für seine Bediensteten kenne als Geschäftskenntniß und Ehrlichkeit; politische Ansichten gingen ihn nichts an, die Beamten der Bank seien außerhalb ihres Geschäftskreise freie Bürger wie jeder Amerikaner.

»Schon in seiner ersten Präsidentenbotschaft sagte Jackson: ›Der Freibrief der Bank der Vereinigten Staaten gehe 1836 zu Ende, die Actionäre werden sicherlich die Erneuerung ihrer Sondervorrechte begehren. Ob das zweckmäßig sei, bedürfe einer ernsten Erwägung, und es sei gewiß gut, wenn die nationale Legislatur die Frage schon gegenwärtig ins Auge fasse, ehe sie anfange praktisch zu werden. Nach seiner Ansicht sei es vortheilhafter, eine Nationalbank zu schaffen, gegründet auf das Vertrauen und die Einkünfte der Nation, als den Actionären jährlich einen Vortheil von drei Millionen in die Hände zu spielen.

»›Weg mit solcher Staatsbank!‹ sagte ich täglich, ›sie ist weiter nichts als der Fußschemel für einen lebenslänglichen Präsidenten.‹

»Indeß verfolgte der Präsident sein Ziel, er predigte, so oft sich dazu Gelegenheit zeigte, daß er die Union nach einem Bestande von achtundfunfzig Jahren schuldenfrei machen werde, wenn man die Einnahmen nicht zum Besten dieses oder jenes einzelnen Staats verschleudere.

»Ebenso consequent, wie er die Uebersiedelung der Indianer hinter den Mississippi betrieb, verfolgte er seine Wege gegen die Bank. Diese hatte sich aber gleichfalls kampfbereit gemacht, freilich auf eine Art, die wir unschuldigen Actionäre nicht ahnten. Der Bankpräsident hatte von 1831 bis zum Ablaufe des Freibriefs das Leih- und Discontgeschäft um die Hälfte verdoppelt, aber die Unkosten und Geschäftsverluste vervierfacht; ein Congreßmitglied oder eine sonstige einflußreiche Person bekam Anleihen ohne jegliche Sicherheit, und schlechte Wechsel, die sonst überall nicht verkäuflich, wurden in der Hand eines Senators oder Congreßmitgliedes zu gemünztem Gelde.

»Grant wurde unter anderm von dem Bankdirector so bevorzugt, daß er noch vor fünf Jahren, als Biddle vier Jahre vor Ablauf des Freibriefs um Erneuerung desselben nachsuchte, der eifrigste Vertheidiger der Bank war und mit vielen andern behauptete, alle einsichtsvollen Leute seien für die Bank und nur die unwissende Masse dagegen. Der Congreß wie der Senat waren ebenfalls für Erneuerung der Privilegien, allein der alte Ahorn legte Veto ein. Das war eine sehr gewagte Sache, die, glaube ich, zum ersten mal vorkam, aber ich stimmte ihm bei, wenn er zur Begründung der Nichtgenehmigung sagte: ›Keine Monopole in einer Republik, jedes Monopol wie jedes Sonderrecht gereicht der Bevölkerung zum Nachtheil!‹ Auch Heloise als gute Demokratin vertheidigte gegen ihren Mann mit Erfolg die Lehre des Präsidenten, wenn er sagt: ›Menschliche Einrichtungen können keine Gleichheit der Anlagen, der Erziehung und des Reichthums hervorbringen. Jedermann ist berechtigt zu verlangen, daß das Gesetz ihn zum Genusse aller himmlischen oder richtiger irdischen Gaben, aller Früchte eigener freier Betriebsamkeit, zu einem sparsamen, tugendhaften Lebenswandel den vollen Schutz verleihe.‹

»Wenn die Gesetze den natürlichen und gegebenen Unterschieden künstliche hinzufügen, Titel, Geschenke und ausschließliche Privilegien gewähren, um den Reichen reicher, den Mächtigen mächtiger zu machen, dann verletzt das Gesetz alle nicht vom Glücke bei ihrer Geburt oder im Leben Begünstigten, den Bauer, die arbeitende Klasse der Bevölkerung, und hilft die Klasse der Verzehrer ohne Arbeit vermehren.

»Die Bankmänner hofften, Jackson habe sich durch dieses Veto selbst das Todesurtheil unterschrieben, allein er wurde mit noch größerer Majorität als das erste mal, mit 229 Stimmen von 286, gewählt und van Buren als Vicepräsident.

»Die Bank, welche nach ihren eigenen Angaben alljährlich einen Ueberschuß von drei Millionen Dollars hatte, ließ es sich Geld kosten, und um ihre Macht für die gesammte Union fühlbar zu machen, kündigte sie eine große Menge Anleihen, beschränkte andere, lehnte das Discontiren auch guter Wechsel ab und rief eine große künstliche Knappheit des Geldes hervor.

»Grant, der die Hartnäckigkeit des alten Ahorn kannte und vorhersah, was kommen würde, hatte die Vorsicht getroffen, unser Etablissement von allen weitgreifenden Verbindlichkeiten zu entlasten; wir hatten unsere Production beschränkt, wir brauchten die Bank, die auch unsere Wechsel zu discontiren geweigert, gottlob! nicht. Die Krisis, die hereinbrach, war unglaublich; Stockung in allen Gewerbszweigen, Entwertung des Eigenthums, Bankrotte über Bankrotte. Mit welchen Namen man den Präsidenten beschimpfte, als er vor drei Jahren die Staatsdepositen aus der Bank nehmen ließ, davon habt ihr in Europa keinen Begriff, allerorten wurden sogenannte Nothversammlungen und Nothreden gehalten, Nothadressen verfaßt, welche den Präsidenten bewegen sollten, von seinem das Vaterland zu Grunde richtenden verderblichen Vorgehen zurückzuschrecken. Aber er blieb standhaft, er hatte im Congreß die Majorität; im Senat freilich geboten die Bankleute über die Mehrheit und hätten Jackson gern in Anklagezustand versetzt, wenn das constitutionsmäßig möglich gewesen wäre. Man faßte eine Resolution dahin, daß sich der Präsident eine Autorität und Macht anmaße, die ihm nicht gebühre. Jackson protestirte dagegen und bestritt die Resolution als verfassungswidrig; es hat lange gedauert, bis die Frage, ob er verfassungswidrig gehandelt, entschieden war, erst am 16. Januar dieses Jahres ist auf Benton's Antrag die Resolution des Senats ›ausgestrichen auf Befehl des Senats‹ in Gegenwart desselben.

»Das schwarze Parallelogramm ist seitdem zur Merkwürdigkeit des Senats geworden, jeder Reisende will es sehen, und Benton führt seitdem den Namen ›Der Ausstreicher‹.

»Der Freibrief der Bank, der am 3. März vorigen Jahres ablief, ist nicht erneuert, aber sie existirt fort unter dem Namen Pennsylvania-Bank der Vereinigten Staaten, denn die Legislatur dieses Staats ließ sich herbei, ihr, unter einigen erschwerenden Umständen, für ihren Staat einen Freibrief zu geben; das Ende vom Liede ist aber der unausbleibliche Betrug. Ich wie Grant haben unsere Actien verkauft.

»Die Geldknappheit und Entwertung aller Papiere, auch der sichersten, gab mir Gelegenheit, den Rest der Actien unsers Unternehmens, welche noch in festen Händen waren, anzukaufen, zu mäßigem Curs über Nominalwerth. Seit Anfang dieses Jahres hat die Actiengesellschaft aufgehört und ist ein Compagniegeschäft ›Grant und Baumgarten‹ entstanden. Wir machen keine Pflüge mehr, das kann der Handarbeit und den weiter nach Westen gelegenen Hüttenwerken in Cincinnati überlassen bleiben, aber wir walzen Eisenbahnschienen, und um das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, habe ich bei meiner Herreise mir vorgenommen, die deutschen Unternehmungen in dieser Beziehung zu prüfen. Es ist eine arge Versündigung Hannovers, daß es, dessen Hauptstadt mit Gaserleuchtung dem ganzen Continent vorausging, mit den Eisenbahnen nachhinkt, und daß gerade die Stände es sind, welche allerlei dumme Einwendungen gegen das Eisenbahnwesen vorbringen.«

»Laß das Raisonniren, Junge«, sagte der Maschinenbauer, »wir kommen schon nach, und dann mit Geschwindschritt. Braunschweig ist freilich voran, ich baue für die erste Bahn dort, ein Spielwerk nur, zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel, mein erstes halbes Dutzend Locomotiven, und in den Dingen steckt mehr Anziehungskraft als in hundert Bureaukratenseelen. Ich lebe immer noch des Glaubens, daß der Dampf und andere Naturkräfte der Menschheit diejenigen Freiheiten bringen müssen, welche alle Gelehrsamkeit, Religion, Philosophie zu verwirklichen nicht vermocht hat. Wasser und Feuer wird uns zu freien Menschen erziehen, wenn ich das auch nicht mehr erlebe. Nun fahre fort, von dem Lande meiner Sehnsucht zu erzählen.«

»Nicht so glücklich wie im Kampfe gegen die Bank war Jackson im Kampfe gegen die südlichen Nichtiger, namentlich seinen ehemaligen Vicepräsidenten John Cardwell Calhoun in Südcarolina. Er ging bis zur Rebellion vor, ich selbst habe Denkmünzen aus dem Jahre zweiunddreißig, auf denen er als erster Präsident der südlichen Conföderation bezeichnet ist.

»Die Legislatur dieses Staats berief im October vor fünf Jahren eine Convention, welche eine Ordonnanz erließ, daß die Tarifbeschlüsse des Congresses aufgehoben und nichtig seien, eine Berufung an den obersten Gerichtshof gegen diese Ordonnanz für unzulässig erklärte und befahl, daß alle Beamten einen Eid auf Aufrechthaltung der Constitution schwören sollten. Das war offenbare Rebellion, wie denn auch von den Leuten offen erklärt wurde, daß, wenn die Unionsregierung gegen diese Nichtigkeitserklärung von Congreßbeschlüssen Gewalt anwenden werde, Südcarolina sich nicht mehr als ein Mitglied der Union betrachten könne. Das würde etwa sein, als wenn Hessen-Darmstadt einen Bundesbeschluß für ungültig erklärte und mit Austritt aus dem Deutschen Bunde drohte, denn Südcarolina hatte damals wenig mehr als eine halbe Million Einwohner, von denen beinahe zwei Drittel Sklaven waren, die Union aber vierzehn Millionen.

»Dennoch fehlte es dem eisernen Jackson an dem Muthe, dem Verräther Calhoun den Proceß zu machen, er trug sich mit dem Glauben, der Congreß wie der Senat würden einsehen, daß es mehr als Albernheit wäre, wenn die Verfassung dem Congresse die Gewalt gäbe, Gesetze zu machen, und den Legislaturen der einzelnen Staaten zugestände, diese für null und nichtig zu erklären. Allein die wirklich schöne, väterlich mahnende Proclamation des Präsidenten hatte nicht den gewünschten Erfolg; während sie diesseits des Potomac mit der größten Begeisterung aufgenommen wurde, wurde sie im Süden verhöhnt. Der alte Ahorn sah sich 1833 genöthigt, den Congreß um größere Vollmacht für die Executive und um die Mittel zu ersuchen, dem rebellischen Getreibe in Südcarolina ein Ende zu machen. Da traten die Compromißleute aus ihrem Versteck, die Feinde Clay und Calhoun versöhnten sich und es kam jener unglückselige Compromißtarif zu Stande, wonach eine Tarifermäßigung im Sinne des Südens am 30. Juni 1842 ins Leben treten soll. Unser Alter wurde darob in Südcarolina weidlich als zahnloser Tiger verhöhnt. Hätte er Calhoun ergreifen, ihm den Proceß machen und ihn hängen lassen, er würde eine Wohlthat für die Union gethan haben. Das ist alles, was ich von allgemeinen Zuständen berichten kann. Zugleich darf ich aber versichern, das Wort des Vaters der Constitution, des Madison, wird sich verwirklichen. ›Wir sind nicht für uns allein, wir sind für die Rechte der Menschheit in den Kampf gezogen‹, die Despoten Europas werden uns fürchten lernen, wenn wir uns erst selbst gereinigt haben von dem innern Schaden der Sklaverei.«

 << Kapitel 62  Kapitel 64 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.