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Horch blohß, wie der Gukguk schreyt!

Arno Holz: Horch blohß, wie der Gukguk schreyt! - Kapitel 41
Quellenangabe
pfad/holz/gukguk/gukguk.xml
typepoem
authorArno Holz
titleHorch blohß, wie der Gukguk schreyt!
publisherHenschelverlag
editorHelga Bemmann
year1972
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120624
projectidf174ef44
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Daß es bald Oculi ist, drukkt ihme nicht das Hertz ab

Ode Jambica

Schon rasen ümb die Erde
Herrn Febi Feuer-Pferde,
schon bohrt sich durch den dikken Schnee
der angenehme Mertzen-Klee.

Darzwischen, spizz und munter,
steht gölber Crocus drunter,
darzu so plinckert schon durchs Graß
der Teich fast wie auß Spihgel-Glaß.

Mercur brohbt seine Leyer,
die Häsgens legen Eyer,
die Tichter tichten allbereit,
Aurora schlipfft ins Scharlach-Kleid.

Bald nahn nun sampt den Störchen
die stehts verlihbten Lörchen,
schon träumt es ihnen jeden-falls
von Krebs-Bluht und von Mükken-Schmaltz.

Neptun stieß seine Gabel
in Amfitritens Nabel,
der Himmel ferbt sich sanfften Blaus,
itzt, Winter, zeuch den Harnisch auß!

Du hast uns sehr gefallen,
drümb lohbt ich dich für allen,
doch itzt, so muß ich dir gestehn,
möcht ich dich gern von Hindten sehn.

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