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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 99
Quellenangabe
pfad/verz/werk/book.xml
typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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99

Lass ich das Steuer fahren, dann
weiß ich, die Zeit kam für dich, es zu
nehmen. Was nun zu tun ist, soll auf der
Stelle getan sein. Umsonst ist das Sträuben.

So nimm deine Hände fort, und schicke
dich schweigend in das Verlieren, mein
Herz, nimm es als gutes Glück, ganz
still zu sitzen, wohin man dich setzte.

Ein jeder Windstoß blies meine Lampen
aus und bei dem Versuch, sie neu zu
entzünden, vergaß ich alles wieder und
wieder.

Doch jetzt will ich weise sein und warten
im Dunkeln und die Matte am Boden
ausbreiten, und wenn es dir gefällt, o Herr!
komm schweigend und nimm deinen
Sitz hier ein.

 

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