Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Rabindranath Tagore >

Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 81
Quellenangabe
pfad/verz/werk/book.xml
typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
Schließen

Navigation:

81

An manchem müßigen Tag grämte
ich mich der verlornen Zeit. Doch sie
war nie verloren, o Herr. Du nahmst jeden
Augenblick meines Lebens in deine
Hände.

Im Herzen der Dinge verborgen ernährst
du den Samen zum Sproß, die
Knospe zur Blüte, die reifende Blume
zur Frucht.

Ich war müde und schlief auf müßigem
Bett und glaubte, mein Werk wäre zu
Ende. Am Morgen erwachte ich und
fand meinen Garten voll vom Wunder

 

 << Kapitel 80  Kapitel 82 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.