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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 80
Quellenangabe
pfad/verz/werk/book.xml
typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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80

Ich bin wie ein Fetzen der Herbst-Wolke,
nutzlos streifend im Himmel, O
meine Sonne, ewig klare! Dein Strahl
hat meinen Dunst nicht aufgetrunken,
um deinem Licht mich zu einen, so zähle
ich Monde und Jahre, getrennt von dir.

Wenn dies dein Wunsch und wenn
dies dein Spiel, dann nimm meine flüchtige
Leere, mal sie mit Farben, vergolde mit
Gold sie, treib sie auf dem wehenden
Winde, gestalte zu mancherlei Wunder
sie.

Und wieder ist es dein Wunsch, zu
enden dies Spiel über Nacht, dann werde
ich schmelzen und hingehn ins Dunkel
oder im Lächeln des weißen Morgens in
der Kühle der reinen Klarheit vergehn.

 

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