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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 74
Quellenangabe
pfad/verz/werk/book.xml
typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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74

Es ist nicht mehr Tag, der Schatten
liegt auf der Erde. Es ist Zeit, daß zum
Fluß ich gehe, den Krug zu füllen.

Die Abendluft ist schwanger von dunkler
Musik der Wasser – es ruft mich ins
Zwielicht hinaus. In der einsamen Gasse
geht Niemand vorüber, der Wind ist auf,
die Wellen kräuseln sich auf dem Flusse.

Ich weiß nicht, ob ich je heimwärts
wiederkehre, ich weiß nicht, wen mir
der Zufall entgegenführt. Dort bei der
Furt in dem kleinen Boot spielt der Unbekannte
auf seiner Flöte.

 

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