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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 72
Quellenangabe
pfad/verz/werk/book.xml
typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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72

Er ist es, der Innerste, der mein
Wesen erweckt mit seiner verborgenen
Berührung.

Er ist es, der seinen Zauber auf diese
Augen legt und freudig auf den Saiten
meines Herzens spielt in wechselvoller
Weise von Lust und Schmerz.

Er ist es, der den Schleier der Maja
webt in flüchtigen Farben von Gold und
Silber, von Blau und Grün, der durch die
Falten seine Füße schimmern läßt, bei
deren Berührung ich mich vergesse.

Tage kommen, Zeitalter gehn und er
ist es immer, der mein Herz unter manchem
Namen bewegt in mancher Verkleidung,
in mancher Verzückung von
Freude und Sorge.

 

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