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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 55
Quellenangabe
pfad/verz/werk/book.xml
typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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55

Matt ist dein Herz und der Schlaf liegt
noch auf dem Aug dir.

Kam nicht das Wort zu dir, daß die
Blüte in Herrlichkeit herrscht unter Dornen?
Wach, o wach auf! Laß nicht die
Zeit vergeblich zerrinnen!

Am Ende des steinigen Pfads, im Land
keuscher Einsamkeit, sitzet mein Freund
ganz allein. Enttäusche ihn nicht. Wach,
o wach auf!

Was tuts, wenn der Himmel in Hitze
des Mittags flimmert und flittert – wenn
der brennende Sand seinen Mantel des
Dursts entfaltet –

Freust du dich nicht bis zum Grund
deines Herzens? Wird nicht bei jedem
Schritt deiner Füße die Harfe des Wegs
auftönen in süßer Musik der Schmerzen?

 

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