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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 5
Quellenangabe
pfad/verz/werk/book.xml
typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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5

Ich bitte nur um ein wenig Geduld,
um an deiner Seite zu sitzen, das Werk,
das ich wirke, wird später vollendet.

Ferne dem Schaun auf dein Antlitz,
kennt mir das Herz nicht Ruhe noch Rast;
und mein Werk wird endloses Mühn am
uferlosen Meere der Mühe.

Heut kam der Sommer ans Fenster
mit seinem Summen und Surren, die
Bienen singen von Minne am Hofe des
blühenden Haines.

Nun ist es Zeit, um stille zu sitzen von
Antlitz zu Antlitz mit dir und dir zu singen
des Lebens Widmung in dieser schweigenden,
überströmenden Muße.

 

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