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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 43
Quellenangabe
pfad/verz/werk/book.xml
typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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43

Einst war ein Tag, als ich in Bereitschaft
nicht war für dich, und ungebeten
wie einer der gemeinen Menge tratest Du
in mein Herz, mir unbekannt, mein König.
Du drücktest dein Siegel der Ewigkeit
auf manch einen flüchtigen Augenblick
meines Lebens.

Und heute, als ich aus Zufall umherleuchte,
find ich die Siegel, finde umhergestreut
sie liegen im Staube, vermischt
mit Erinnerung an Freuden und Sorgen
des Alltags – vergessen.

Du wandtest dich nicht in Verachtung
vom kindischen Spiele im Staube, und
der Schritt, den ich hörte am Spielplatz,
ist der gleiche, der widerhallt von Stern
zu Stern.

 

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