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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 42
Quellenangabe
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typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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42

Früh am Tage hört ich ein Flüstern,
wir sollten segeln im Boote, du und ich
allein, und keine Seele der Welt sollte
wissen von unsrer Pilgerschaft nach keinem
Land und keinem Ziel.

In dem uferlosen Ozean bei deinem
schweigenden, lauschenden Lächeln würden
meine Lieder zu Melodien schwellen,
frei wie die Wogen und frei von allen
Banden der Worte.

Ist es noch nicht an der Zeit? Gibt es noch
Arbeit zu tun? Schau, der Abend senkte sich
über die Küste und im sterbenden Lichte
fliegen die Seevögel heim zu den Nestern.

Wer weiß, wann die Kette gelöst wird
und das Boot, wie der letzte Schimmer
der sinkenden Sonne verschwinden wird
in die Nacht?

 

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