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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 30
Quellenangabe
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typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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30

Ich zog allein auf meinem Wege
zum Stelldichein. Doch wer ists, der im
schweigenden Dunkel mir folgt? Ich
schleiche beiseite, um ihn zu meiden,
doch entkomme ich nicht seiner Gegenwart.

Er wirbelt den Staub von der Erde mit
seinem Stolzieren, er fügt seine laute
Stimme zu jedem Wort, das ich äußre.

Er ist mein eignes, kleines Selbst, Herr,
er kennt keine Scham, doch ich schäm
mich zu deiner Türe in seiner Gesellschaft
zu kommen.

 

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