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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 22
Quellenangabe
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typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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22

Im tiefen Schatten des regnichten
Juli wanderst du leisen Tritts, schweigend
der Nacht gleich und täuschest die
Wächter.

Heut hat der Morgen die Augen geschlossen,
achtlos des drängenden Rufes
des Ostwinds; ein dichter Schleier ist
über den immer wachen, blauen Himmel
gezogen.

Die Wälder lassen die Lieder verstummen
und an jedem Haus sind die
Türen geschlossen. Du bist der einsame
Waller in den verlassenen Gassen. O
mein einziger Freund, Geliebtester, die
Tore sind offen in meinem Hause – geh
nicht vorüber wie ein Traum.

 

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