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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 21
Quellenangabe
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typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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21

Ich muß lichten mein Boot. Die
trägen Stunden vergehen am Ufer – wehe
mir!

Der Frühling verblüht und nimmt Abschied
und nun mit der Bürde der welken,
wertlosen Blätter harr ich und zaudre.
Die Wogen sind ungestüm und am Gestade
auf schattigem Rasenhang flattern
die gelben Blätter und fallen.

Auf welch eine Leere starrst du, fühlest
du nicht ein Schauern gehn durch
die Luft, mit dem Ton eines fernen Liedes
verschwebend vom anderen Ufer?

 

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