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Hohe Lieder

Rabindranath Tagore: Hohe Lieder - Kapitel 18
Quellenangabe
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typepoem
authorRabindranath Tagore
titleHohe Lieder
publisherKurt Wolff Verlag
printrun3. Auflage
year1914
translatorMarie Luise Gothein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111218
projectid40ba0b19
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18

Wolken häufen auf Wolken sich
und es dunkelt.

Geliebter, warum läßt du mich draußen
vor dem Tore warten ganz allein?

In der geschäftigen Zeit des Mittagwerkes
steh ich zur Menge, aber an diesem
dunklen, einsamen Tage hoff ich auf
dich allein.

Wenn du mir dein Antlitz nicht zeigst,
wenn du mich beiseite läßt, so weiß ich
nicht, wie ich die langen regnerischen
Stunden verbringen soll.

Ich starre zum fernen Schimmer des
Himmels, und mein Herz wandert klagend
mit dem ruhelosen Wind.

 

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