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Hesperus oder 45 Hundposttage

Jean Paul Richter: Hesperus oder 45 Hundposttage - Kapitel 91
Quellenangabe
typefiction
booktitleSämtliche Werke Abteilung I Band 1
authorJean Paul
year1996
publisherZweitausendeins
addressFrankfurt am Main
isbn3-86150-152-X
titleHesperus oder 45 Hundposttage
pages471-1236
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1795
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Erster Pfingsttag
(33. Hundposttag)

Polizeiordnung der Freude – Kirche – der Abend – die Blütenhöhle

Viktor war am Pfingstmorgen kaum aus seinem Schlafe, obwohl nicht aus seinen Träumen erwacht: so sagte ihm das Leisereden aller seiner Gedanken, die elysische Stille durch sein ganzes Herz, daß heute seine Sabbatwochen angehen. Ohne Vorwürfe und Vorsätze eines Fehltritts, ohne einen Seufzer seines Gewissens ging er unschuldig der Freude und der Liebe entgegen. Je zärter und weicher eine Blume der Freude ist, desto reiner muß die Hand sein, die sie abbricht, und nur tierische Weide verträgt den Schmutz; so wie diejenigen, die den Kaisertee abpflücken, sich vorher alle grobe Kost versagen, um das gewürzhafte Laub unbesudelt abzunehmen. – Viktor hatte draußen kaum Morgenröte genug, um auf seiner breiten Stundenuhr vom Zeidler Lind die erste Stunde seines Sabbats zu sehen; aber diese Uhr, der Schrittzähler auf dem so schönen Lebenswege des Bienenvaters, und der Frühgottesdienst der Natur, der in Stille besteht, machten seinen Vorsatz fester, sein jetziges Leben dem zweiten nach dem Tode als einen stillen, kühlen, gestirnten Frühlingmorgen vorauszuschicken.

»Bei euch schwör' ich« – sagt' er, als nach und nach immer mehr Lerchen aus ihrem Tau mit Singen in die Morgen-Hora stiegen – »ich will, sogar in der Freude, gelassen bleiben ganze dreißig Jahre lang in einem fort, wenigstens drei ganze Pfingsttage – ich will ein Universität- und Hausfreund, aber nicht ein Wertherscher Liebhaber der Freude sein – Handelt nicht der Mensch, als müßte sein Lebensteig eine Brücke zusammengeschobener Honigwaben sein, durch die er mottenartig sich durchzukäuen habe, als wären seine Hände nur zwei Zuckerzangen der Lust? – Ich will wieder meinen Freuden und meinen Schmerzen den Scherz als einen Zaum anlegen. Die warmen Tränen der Melancholie, besonders die der Entzückung, eine Art heißer Dämpfe, die stärker treiben und zersetzen als Schießpulver und papinische Maschinen, will ich wohl noch vergießen, aber vorher ein wenig kühlen. – Und wenn ich Klotilde nicht jeden Vormittag ansichtig werde: so will ich bloß sagen: ein Mensch kann nicht immer im dritten Himmel sein, er muß auch zuweilen im ersten übernachten.« – – Er hat vielleicht mehr Recht als Kraft; aber es ist wahr, die Gesundheit des Herzens entfernet sich gleich weit von hysterischen Zuckungen und von phlegmatischer Erstarrung, und die Entzückung grenzet näher an den Schmerz als die Ruhe. Aber keine Ruhe und Kälte ist etwas wert als die erworbene – der Mensch muß der Leidenschaften zugleich fähig und mächtig sein. Die Überströmungen des Willens gleichen denen der Flüsse, die alle Brunnen eine Zeitlang verunreinigen; nehmet ihr aber die Flüsse weg, so sind die Brunnen auch fort. –

Das Morgenrot deckte eine ferne Sonne nach der andern zu; und als endlich die nahe aufgegangen war oder vielmehr die Natur: so konnte Viktor – sehen und lesen und mein Werk (die bekannten Mumien) aus der Tasche ziehen. Ein Buch war für ihn in der treibenden freien Natur eine Gartenschere seiner üppig aufschießenden Träume und Freuden. Dieser mit einem ganzen Frühling prangende Morgen, dieses Schimmern auf allen Bächen, dieses Summen aus Blüten in Blüten, dieses hängende blaue Meer, worüber die Sonne wie ein Bucentauro schiffte, um auf den Meergrund der Erde den Vermählungring zu werfen, eine solche Gegenwart würde neben einer solchen Zukunft schon in der dritten Stunde ihm die Kraft genommen haben, seiner neuen Staatverfassung zufolge über seine Wonne zu regieren und immer soviel Ruhe zu bewahren, als zur Mitteltinte zwischen einem entzückten und einem trüben Tage nötig ist – ich sage, er würde das nicht vermocht haben ohne seinen Lebensbeschreiber, ich meine, wenn er nicht mein Buch vorgenommen hätte, in dessen zweiten Teile er noch den Schulmeister Wutz zu lesen hatte. Aber dieses gelehrte Werk setzte – getrau' ich mir ohne Eigendünkel zu schmeicheln – seiner Entzückung die ordentlichen Grenzen. Denn so – indem er lesend ging (wie andere, z. B. Rousseau und ich, lesend essen und bald aus dem Teller, bald aus dem Buche einen Bissen nehmen) – indem er dem Leben des Schulmeisters so lange zuschauete, bis ein neues Tal aufging oder ein neues Wäldchen – indem er bald diesem abgedruckten Kantor, bald einem lebenden zuhorchte, vor dessen Pfingstliedern er vorbeiging: so konnte er seine Ideen bei allen ihren Rondos und Rösselsprüngen in einer solchen schönen Ballordnung und Kirchenzucht erhalten, daß er so glücklich war als der gelesene Wutz. Ich schrie ihm noch dazu in einem fort aus meinen Mumien zu, gescheit zu sein und auf mein Schulmeisterlein als einen Flügelmann der Freudenhandgriffe achtzugeben und jeden Tag, jede Stunde auszukernen. »Ich bin ohnehin verdammt,« (sagt' er) »wenn ichs nicht tue: ist denn nicht, du guter Gott, schon das Gefühl des Daseins ein stehendes Vergnügen und der erste süße Imbiß nach jedem Erwachen?« – Er dachte zwar daran, daß die Kultur uns Brillen gebe und dafür die Zungenwärzchen nehme und uns die Freuden durch bessere Definitionen derselben vergüte (so wie der Seidenwurm als Raupe Geschmack, aber keine Augen, und als Schmetterling Augen ohne jenen hat), er gestand sich zwar zu, er habe zu viel Verstand, um soviel Vergnügen zu haben wie der Auenthaler Schulmann Wutz, und er philosophiere dazu zu tief; aber er bestand auch darauf: »eine höhere Weisheit müsse doch (weil sonst der Allweise der Allunglückliche sein müßte) wieder aus dem schwülen Hörsaal-Parterre den Weg in ein Blumenparterre finden. Hohe Menschen tragen wie die Berge den süßesten Honig.«...

Ob er gleich schon im letzten Dorfe, gleichsam der Vorstadt von Maienthal, ausläuten hörte: so erzürnte er sich doch nicht über die Verspätung des Eintritts. Ja um sich selber zu zeigen, er sei der Philosoph Sokrates, schritt er mit Fleiß träger fort und libierte nicht wie der Athener den Freudenbecher, sondern füllte ihn gar noch nicht. »Werde immer«, sagt' er zu einem aus Lilien-Samenstaub zusammengelaufenen Wölkchen, »vor mir früher über die Guten geweht, du Wolkensäule vor dem gelobten Land! – Und dein kleiner Schatten silhouettiere ihnen den festern, der träger nachkömmt und den das Himmelblau später einsaugt!« – Und eh' ihn der herumgekrümmte Fußsteig vor das mit Blumen behangne Tor des Tals stellte, worin die geliebte Wiege und Baumschule seiner schönen dreitägigen Zukunft stand: so hielt ihn noch eine zugeknöpfte Distel auf, um deren versiegelte Honiggefäße ein weißer Schmetterling seine dritte Parallele zog – und die musivischen Disteln auf Le Bauts Diele traten vor ihm ins Leben und zeigten ihm die Stacheln der Vergangenheit; da fand er es jetzt unbegreiflich, wie er seine Schmerzen ertragen können, und leichter, den Freudenhimmel zu tragen.....

Er zog Linds Uhr heraus, um die Geburtstunde seiner Honig- und Flitterzeit zu wissen – gerade um 11 Uhr trat er vor das nette Dorf, vor das Treibhaus seines Himmels, vor die Pflanzstadt seiner Hoffnung, vor Eden.... Ach das säuselnde, in Lauben verwachsene Dörfchen schien alle seine blühenden Zweige als Arme um ihn zu legen und ihn an sich zu stricken; es war grün und weiß und rot – nicht angestrichen, sondern überlaubt und überblüht. Und als er unter dem Ausläuten – um sich die Umarmung seines Emanuels geizig aufzusparen, und um den maienthalischen Kirchengesang mit einem von der Natur geöffneten Herzen zu beschleichen – in das lange saubere Dörfchen sich stahl und den Freundschaftzoll auf eine Minute bei Emanuels Hause umfuhr: so war ihm, als wenn sein stillfrohes Herz sich in den stillen Gassen mit den Vögeln auf den die Fensterscheiben vergitternden Kirschenzweigen wiegte und mit den Bienen in den Kirschenblüten schwankte. »Komm nur herein,« (schien alles zu sagen) »du guter Mensch, wir sind alle glücklich, und du sollst es auch werden.« – Er trat an die blanke Kirche, deren blendende Übertünchung dem Himmelblau durch den Abstich ein erhabenes Dunkel zuwarf, und sein pochendes Herz zitterte glücklich mit der wogenden Orgel darin und mit der vor dem Kirchtore raschelnden eingerammten Birke und mit dem trocknen, vom Morgenwind gebeugten Maienbaum mitten im Dorfe....

»Aber«, sagt mein Leser, »konnte denn sein Auge so lange die schönern Prospekte und sein Herz die geliebtere Schönheit entraten und statt der Abtei nur die Kirche aufsuchen?« – O er sah zu allererst nach jener, und sein Auge lief zitternd um alle Fenster seines Sonnentempels; aber da er daran alle offen und leer und alle Vorhänge aufgezogen antraf: so vermutete er, daß die schönen Konklavistinnen desselben und darunter die Konklavistin seiner Brust da wären, wo er sie suchte – – und fand: im Tempel. Er stieg unter dem Heruntertraben der Kirchgänger ungehört hinauf in die außen leer scheinende adelige Frontloge, dieses Blumengestell der Stift-Nonnen. Es war heute nichts darin als entfallne Birkenblätter; denn die sämtlichen Nonnen und die Äbtissin und Klotilde standen – unten in der Kirche und faßten den Altar mit einem Chor von singenden Engeln ein und empfingen daran das Abendmahl. – Mit einem Freudenschauer blickte er die Königin seines Himmels an, die so teuer Geliebte und so Unverdiente, den glänzenden Engel, der seine Hülle aus Erdenschnee mit der himmlischen Wärme zu Tränen zerschmilzt, um bald unsichtbar zu werden. – – Sein Geist bog sich, als sie kniete: »Himmelfrieden trinke« (sagt' er) »aus dem Ordenkelch des großen Menschen, unter dessen Gedanken keine Wolke und kein Seufzer war – o der Gedanke, den du jetzo mit so fester Andacht anschauest, müsse immer leuchtender und unbeweglich wie eine Sonne werden und immer ein warmes Abendlicht über die müde Seele werfen!« – Dieser Engel im Trauerkleide zog in seinem Innern durch eine Totenauferweckung alle Tugenden seines Lebens und alle Fehler desselben herauf und gab jenen einen Himmel und diesen ihre Hölle; daher war er jetzt zu heilig, um eine Heilige zu stören durch seine Erscheinung, wenn anders ihr ruhendes, nur in fromme Rührungen eingesenktes Auge, das nicht einmal auf die nähern frommen Schönheiten zur Höhenmessung der Taille fiel, sich bis zu ihm hätte versteigen können. Die Birke am ersten Fenster der Empor nahm er als belaubten Fächer vor; – dieser grüne, an seinen Wangen spielende Schleier bedeckte seine Aufmerksamkeit und seine Freudentränen vor der ganzen Kirche. Der Ort, wo er so glücklich war, schien, nach einer Glas-Inschrift zu urteilen, sonst der gewöhnliche Stand Klotildens gewesen zu sein; denn Giulias ihrer war darneben, wie ich gewiß weiß, weil auf dem Logenfenster ein von einem Kranz umfaßtes G und K eingeschnitten war mit den Worten von Giulia: »So vereinen uns die Blumen des Lebens und der Zirkel der Ewigkeit.«...

Viktor schlich ungesehen und früh sich aus dieser Bilderblinde weggestellter Göttinnen fort und trug das von der Liebe gefüllte Herz an die offne Brust der Freundschaft – an Emanuel. Er sah schon dessen Stifthütte im Tempel der Natur – als seine Entzückung aufgeschoben wurde durch eine frühere. Julius lag im blühenden Grase, von dessen Wellen bespült, und hielt einen Kirschenzweig voll offner Honigkelche in der Hand, um die Bienen an sich zu ziehen und sich an ihrem summenden Schweben über den Blüten zu belustigen. Viktor umschlang ihn und vergaß in der Entzückung, seinen Namen zu nennen – »Bist du mein Engel?« sagte er. – »Ich bin nur dein Viktor!« – »O komm, o komm!« sagte der Blinde, wie ein Wohllaut bebend, und zog den Freund zu Emanuels Haus; aber er führte ihn, hinter der Wolke seiner Augen, den längern Weg und drehte sich noch dazu bei jedem vierten Schritte um zu einer erneuerten Umschlingung.

Als sie ans Wasserrad kamen, das seine Gießkannen laut auf die Blumensaaten ausschüttete und dessen zersplitterte Blitze an den Fenstern und an der Stubendecke Emanuels flatterten: so sagte der Blinde: »Umfasse mich noch einmal recht sehr.« – Aber unter dem Getöse der Regengüsse und unter der Betäubung der Liebe wurden sie von andern Armen als den ihrigen zusammengedrückt, und die zwei jungen Herzen wurden an ein drittes angereiht, und der Indier schauete wie ein Gott der Liebe zwischen sie und sagte: »O ihr guten Jünglinge, bleibet immer so und weinet fort in eurer seligen Liebe! – Sei gesegnet, mein Horion, sei willkommen im großen Frühling um uns her!« – Und als Emanuel und Viktor aneinandersanken, so war es, als ob alle Blumenbeete sich vor Wonne niederbögen, als ob alle Wogen lichter flammten unter darüberfliegenden überirdischen Blitzen, als ob die Zephyre von Seufzern der Liebe anschwöllen, als ob höhere Wesen im freudigen Übermaße flüstern müßten: o, ihr guten Menschen, ihr liebet ja wie wir! –

Ein Arm aus einem Paradiesesflusse trug diese liebende Dreieinigkeit hebend in die übergrünten Zimmer, und hier sah erst Viktor, daß der Frühling auf Dahores Wangen war und der Sommer in seinen Augen, so wie zwölf Wonnemonate in seinem Herzen. Die weißen Trauerrosen auf seinen Wangen, die immer als Mauerkronen des Todes dem Johannistage entgegenzublühen schienen, waren den roten gewichen – kurz Emanuels Gestalt gab die Hoffnung, daß er über seinen Tod ein falscher Prophet gewesen sei. – –

In diesem wehenden Zimmer, dessen goldne Wandleisten Lindenäste und dessen Prachttapeten Lindenblättern waren, und über dessen Tür als Türgemälde der Widerschein und die Nebensonnen des schimmernden Wasserrades zitterten, in diesem vom Freudenmeere der Natur umbrauseten Eiland von Zimmer, durch dessen offne Fenster die Zephyre Schmetterlinge und Bienen über die Fensterblumen in die Linden warfen, gingen meinem Helden, dem noch dazu das Mittaggeläute wie ein Geläute zu einem Friedenfeste der Erde vorkam, die Blumen der Freude, worin er watete, bis an das Herz. – Emanuels Poesie klang ihm in dieser epischen Berauschung wie Prose; er war gleichsam eingesunken in ein Blumengebüsch und erblickte oben darüber einen genesenen Unsterblichen, der die Blütenüberhüllung auseinanderbog – und noch höher eine ewige Pfingstsonne im endlosen Blau – und näher das Sprießen des Blumenlaubes und das Bienengewimmel darüber – und eine goldne Morgenröte als Einfassunggewächs rund um die ganze bunte rauchende Waldung geschlungen....

– Beim Himmel! nur in einer unfigürlichen solchen Blumenholzung zu liegen, wäre schon etwas – geschweige gar in einer metaphorischen! – Viktor war fromm aus Freude, aus Überfüllung still, aus Dankbarkeit genügsam. Der Anblick des gemeinschaftlichen Lehrers gab zwar Klotildens Bilde wärmere Farben und seiner Seele höhere Flammen, aber seinen Wünschen keine Unersättlichkeit und keine Ungeduld.

Emanuel sprach sogleich von dieser geliebten Schülerin; gar nicht als ob Klotilde ihm den dritten Osterfeiertag klar erzählt oder als ob Emanuel ihn erraten hätte, sondern dieser unschuldige Mensch wußte nur den Unterschied zwischen Liebe und Freundschaft nicht, und er hätte so gut von sich als von Viktor gesagt, er liebe sie. Und eben diese kindliche Unbefangenheit, die einer offnen weiblichen Herzenskammer keine Durchganggerechtigkeit, keine Breschen ablauerte, sondern die eignen entblößte, und die keine Geständnisse erangelte, keine verargte, keine benutzte, diese mußte mit dem gordischen Nervenknoten der Sympathie die scheueste weibliche Seele an eine so offne männliche binden. Ja, ich glaube, Klotilde hätte ihre Liebe leichter ihrem Lehrer als ihrem Geliebten bekannt. – Da ihm dieser Emanuel nun erzählte, wie er ihr alle Szenen seines vorigen Hierseins vorgemalet habe – und alle seine Entzückungen – und sein Geständnis der Freundschaft für sie – wie er ihr seine Briefe vorgelesen und wie der zweite (jener trostlose in der Nacht des Stamitzischen Konzerts) so viele Tränen in ihre Augen getrieben – und da Viktor sah, wie sehr sein Freund ihre Liebe wie einen zugehenden Tulpenkelch auseinandergehaucht habe: so fachte dieses seine Liebe für sie, seine Freundschaft für ihn bis zur Andacht an, und er küßte selig verlegen den Blinden. Aus dieser verdoppelten Liebe erklärt' er sich jetzt Klotildens leichte Einwilligung in seine Pfingstreise.

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