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Hesperus oder 45 Hundposttage

Jean Paul Richter: Hesperus oder 45 Hundposttage - Kapitel 37
Quellenangabe
typefiction
booktitleSämtliche Werke Abteilung I Band 1
authorJean Paul
year1996
publisherZweitausendeins
addressFrankfurt am Main
isbn3-86150-152-X
titleHesperus oder 45 Hundposttage
pages471-1236
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1795
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Wie hätt' er den Mut oder Anlaß haben können, an einem solchen Tage Emanuel um seinen Sterbetag zu befragen, oder um Klotilden? – Viktor hatte jene gesellschaftliche Phantasie, die sich leicht in die Stelle der unähnlichsten Menschen, des Weibes und des Philosophen, versetzt. Abends ging Dahore ins Stift, um Astronomie, seine geliebteste Wissenschaft, zu lehren. Unter der astronomischen Lehrstunde wurde Julius offnes Gesicht ein offner Himmel; er sagte seinem Viktor alles wie einem zweiten Vater. Hier erzählte er ihm treuherzig, daß im vorigen Jahr immer ein Engel zu ihm gekommen, der seine Hand ergriffen, ihm Blumen gegeben, ihn freundlich angeredet und endlich von ihm in den Himmel gewichen, ihm aber einen Brief dagelassen habe, den er nach einem Jahre zu Pfingsten sich von Klotilden dürfe lesen lassen; ja dieser gute Engel sei gestern mit einem Kusse vor ihm vorbeigeflogen. Viktor lächelte froh, aber verschwieg seine Vermutung, daß er den Engel für ein scheues liebendes Mädchen aus dem Fräuleinstift ansehe. – »Gestern aber«, sagte Viktor, »war bloß ich der Engel gewesen, der dich so küßte!«- und wiederholte es. – Julius wußte geliebten Personen nichts Schöneres zu geben als das Bild seines Vaters – die Schilderung von der erhabenen Liebe desselben, die keinen Menschen vergaß, weil sie nicht auf die Vorzüge, sondern auf die Bedürfnisse der Menschen gebauet war – ferner von seiner Nachsicht, seiner Uneigennützigkeit, da ihm eine lange Tugend den Kampf gegen sein Herz ersparte, und er nun nichts tat, als was er wünschte, und da ihm die tief herabhängende zweite Welt eine eigne Unabhängigkeit von Bedürfnissen predigte. 500 000 Fixsterne erster Größe leuchten nach Lambert kaum dem nähern Vollmond gleich; und so überglänzt die Gegenwart immer unser Inneres; aber steige näher auf zum Fixstern der zweiten Welt, so wird er eine Sonne, die den Mond der Zeit und der Gegenwart in einen schmalen Nebel verwandelt. – Diesen Emanuel hatten alle Maienthaler lieb (sogar der Pfarrer, obwohl jener ein Nichtkatholik, Nichtlutheraner und Nichtkalvinist war); und er war gern von etwas abhängig, von fremder LiebeDenn der edelste Mensch hängt eben am meisten von liebenden Seelen ab, oder doch von seinen Idealen derselben, mit denen er aber nur insofern ausreicht, als er sie für Pfänder künftiger Urbilder ansieht. Ich nehme den Stoiker (diesen epikurischen Gott) und den Mystiker nicht aus: beide lieben in dem Schöpfer nur den Inbegriff seiner Geschöpfe; wir jenen in diesen.. Unter dieser Schilderung sehnte sich Viktor wieder so bewegt nach ihm, als wären sie ein Jahr auseinander gewesen; daher legt' er sich im Abendrote unter Birkenblätter, dem Stifte gegenüber, um ihn sogleich mit heißen Armen in Verhaft zu nehmen.

Und als Viktor seine Seele hob an hohen weißen Säulen des vom Lord entworfenen Parks, an dem erhabenen Bildwerk, das einen großen Gedanken schrieb, der wie ein Gewitter aussah; und als er gerade eine herabgefallne Biene, deren Flugwerk ihr Honig verpichte, auf das Bienenbrett getragen hatte: so wandelte freundlich Dahore daher. Dieser verfiel selber – denn Viktor hätte das versteckte Herantreiben einer Materie für Sünde genommen – auf Klotilde und sagte, das sei ihre Lieblingstelle und die Ruhebank ihrer stillen Seele gewesen. Der Ort war nicht erhaben, aber, was noch mehr ist, dem Erhabnen gegenüber – (sogar die physische Großheit, z. B. ein Berg, hat die Ferne als ein Fußgestell nötig) – er lag am tiefsten im Tal, von Emanuels Blumenketten umfasset – die er oft unverzäunt anlegte, weil alle Maienthaler seine kleinen Freuden schonten –, von großen Kleefeldern angeweht, vom Monde, der im Frühling erst vom Berg herab diese Tiefe anstrahlte, mit einem schwermütigen Gemisch von Birkenschatten, Wasserglanz und lichten Stellen überdeckt und endlich mit einer Grasbank geziert, deren ich nicht erwähnte, wäre sie nicht an beiden Enden mit großen niederwankenden Blumen besteckt, die zärtlich keiner erdrückte, der sich zwischen ihnen niederließ. Wie wurde Viktor betroffen – oder entzückt, als Emanuel nach dieser Klotilde fragte! Wie Tau-Juwelen, wie Freudentränen fielen alle Worte des Lehrers in sein lechzendes Herz, weil es Lobsprüche auf ihre weiche Seele waren, die ihre Tränen nur in fremde leitet und vor trocknen Herzen verdeckt, auf ihre feine Ehrliebe, die der männliche Tadel zu Kälte und der weibliche zu Stolz verdreht, und auf eine liebende Wärme, die man in ihrem wie eine Knospe festgeschlossenen Herzen nicht gesucht hätte, das jetzt die leblose Natur mit der belebten vermengt, um an jener diese lieben zu lernen. Es rührte Viktor bis zu Tränen, da Emanuel ihm seine aus diesem Eden entrückte Schülerin so warm anlobte; – und als er ihn noch dazu unbefangen bat, der Freund seiner Freundin zu werden und jetzo, weil er sterbe und weil sie nicht mehr komme – denn sie war das letztemal bloß dagewesen, um zu Pfingsten, unbelächelt von ihren Eltern, öffentlich mit den Stiftfräulein das Abendmahl zu empfangen –, jetzo seine Stelle zu besetzen bei diesem gegen die Sterne gehobnen Auge, bei diesem für die Ewigkeit bewegten Herzen: so hätt' er vor Rührung und vor Liebe dem Freund und der Freundin zu Füßen sinken mögen. – – In einem solchen Munde gibt das Lob des Gegenstandes allzeit der Liebe einen außerordentlichen Wachstum, weil diese immer Vorwand sucht und dann auf einmal zeitigt, wenn sie ihn gefunden.

Wenn dir, mein Freund, das Herz für ein fremdes nicht schnell und heftig genug schlägt – ob es gleich meines Erachtens schon fieberhaft pulsiert, nämlich 111mal in einer Minute –, so gehe, um dein kaltes Fieber in ein warmes umzusetzen, dein viertägiges in ein tägliches, nur zu andern besonders geachteten Leuten hin und lasse dir sie vorloben, die Gute, oder nur oft vornennen: todkrank und mit deinen 140 Pulsschlägen versehen, gehst du weg und hast das verlangte Fieber am Hals.

Der unschuldige Emanuel, der Viktors Wärme nicht erriet, glaubte, er müsse noch mehr tun, um ihm die siebenfache Weihe zum Priester der Freundschaft für Klotilden zu geben, und gab ihm einen – Brief von ihr. Du konntest es tun, Ostindier, da du hier ein im limbus infantum (im Kinder-Himmel) zum Engel gewordnes Kind bist, da du keine Geheimnisse hast, ausgenommen das Geheimnis der drei Kinder (daher dich der Lord nicht zum Vorleser seiner Briefe machte), und da du gar nicht ahnest, die Weggabe des fremden Briefes sei nicht recht. Doch dein Schüler hätte ihn nicht lesen sollen.

Der las ihn aber. Er kann sich mit nichts decken als mit meinem Leser, der hier diesen nämlichen fremden Brief, den dessen Stellerin nie für ihn geschrieben, doch auf seinem Sessel genau durchsieht. Ich meines Orts lese nichts, sondern schreibe nur das ab, was mir der Hund gebracht. – Es ist schön, daß dieser Brief von ihr gerade in der regnenden, melodischen Nacht des Gartenfestes gemacht war, wo er seinen ersten an Emanuel geschrieben hatte.

 
»St. Lüne den 4. Mai 179*.

Sie verlangen es vielleicht nicht, verehrungwerter Lehrer, daß ich mich entschuldige, da ich kaum aus Maienthal bin und schon mit einem Briefe wiederkomme. Ich wollte gar schon unterweges schreiben, dann am zweiten Tage und endlich gestern. Dieses Maienthal wird mir noch viele Täler verderben; jede Musik wird mir wie ein Alphorn klingen, das mich traurig macht und in mein Herz die Erinnerung an das Alpenleben unter der Trauerbirke bringt.

In dieser Stimmung würd' ich es meinem Herzen nicht verweigern können, sich zu öffnen und sich vor dem Ihrigen in den wärmsten Dank für die schönsten und lehrreichsten Tage meines Lebens zu ergießen: wenn ich nicht den Entschluß hätte, in einigen Tagen wieder in Maienthal zu sein; nach meiner zweiten Zurückkehr soll mein Herz seinen Willen haben.

In unserm Hause fand ich nichts verändertDer Leser dieses Briefes wird leicht voraussetzen, daß Klotilde, da sie nicht weiß, in wessen Hände er fallen werde – ist er doch gar in unsern –, über ihre Verhältnisse und Geheimnisse (z. B. wegen Flamin, Viktor etc.) in einer Dunkelheit hinübereilen müsse, die für ihren rechtmäßigen Leser hell genug war. – auch in unsers Nachbars seinem nichts; und ich fand in allen Seelen die Liebe wieder, womit wir auseinander geschieden waren, nur ist meine Agathe zwar lustig, aber doch es minder als sonst. Die einzige Veränderung in Herrn Eymanns Hause ist ein Gast, den jeder anders nennt: Viktor – Horion – Sebastian – junger Lord – Doktor. Diesen letzten Namen verdient er in vollem Maße durch seine erste Handlung und erste Freude in St. Lüne, welche die Heilung des blinden Lords Horion war. Welch ein Glück für den Geretteten und für den Retter! – Möge dieser Jüngling doch einmal durch Ihr Eden gehen und Ihren guten Julius antreffen, um an ihm die schöne Kunst zu wiederholen! – O sooft ich daran denke, daß das männliche Geschlecht mit dem Stoffe zu den größten göttlichen Wohltaten beglückt ist, daß es, wie ein Gott, Augen, Leben, Recht, Wissenschaften austeilen kann, indes mein Geschlecht sein Herz, das sich nach Wohltun sehnt, auf kleinere Verdienste, auf eine Träne, die es abtrocknet, auf eine eigne, die es verbirgt, auf eine geheime Geduld mit Glücklichen und Unglücklichen einschränken muß: so wünsch' ich, möchte doch dieses Geschlecht, das die höchsten Wohltaten in Händen hat, uns die größte vergönnen, es – nachzuahmen und Güter in die Hände zu bekommen, die uns beglückten, wenn wir sie verteilten! – Jetzo kann ein Weib mit nichts in ihrer Seele groß sein als nur mit Wünschen.

Ich komme gerade vom freien Himmel herein aus einem kleinen Gartenfeste bei meiner Agathe; und mir ist ordentlich jedes schöne tiefblaue Stück vom Himmel nicht recht, wenn es nicht über Ihrer Trauerbirke steht, wo Ihr Auge alle seine Schätze und Sonnen aufzählt und meinem Herzen alle Winke der unendlichen Macht und Liebe zeigt. Ich dachte heute im Garten mit einer fast zu traurigen Sehnsucht an Ihr Maienthal; Herr Sebastian erinnerte mich noch öfter daran, weil er einen Lehrer gehabt zu haben scheint, der dem meinigen ähnlich warDer Leser erinnere sich, daß sie so viel von dieser Lebensbeschreibung innen hat wie er, wenn nicht mehr.. Er sprach heute sehr gut und schien aus zwei Hälften zusammengesetzt zu sein, aus einer britischen und einer französischen. Einige seiner schönen Anmerkungen sind mir nicht entfallen – z. B. ›Die Leiden sind wie die Gewitterwolken; in der Ferne sehen sie schwarz aus, über uns kaum grau. – Wie traurige Träume eine angenehme Zukunft bedeuten: so werd' es mit dem so oft quälenden Traume des Lebens sein, wenn er aus sei. – Alle unsere starken Gefühle regieren wie die Gespenster nur bis auf eine gewisse Stunde, und wenn ein Mensch immer zu sich sagte: diese Leidenschaft, dieser Schmerz, diese Entzückung ist in drei Tagen gewiß aus deiner Seele heraus: so würd' er immer ruhiger und stiller werden.‹ Ich berichte Ihnen alles dieses so ausführlich, um mich gleichsam selber zu bestrafen für ein voreiliges Urteil, das ich vor einigen Tagen (wiewohl in mir) über seinen Hang zur Satire fällte. Die Satire scheint auch bloß für das stärkere Geschlecht zu sein; ich habe in dem meinigen noch keine gefunden, die Swifts oder Cervantes' oder Tristrams Werke recht goutiert hätte. – –

 

Zwei Tage später. Ich und mein Brief sind noch hier; aber heute reiset er auf vier Tage vor mir voraus. Ich denke ordentlich, dieses letzte Mal werde mir jede Blume in Maienthal und jedes Wort, das mir mein bester Lehrer sagt, noch größere und tiefere Freude machen als je, weil ich gerade aus dem Geräusche der Besuche und mit einem so melancholischen Herzen hinkomme. Am Morgen nach jener schönen Nacht des Kirchgangfestes saß ich allein in einer Laube neben dem großen Teiche und machte mich durch alles trauriger, was ich sah und dachte – denn diesen ganzen Morgen stand wegen eines Traumes meine erblichene FreundinSie meint die Giulia, von deren Leichnam sie der Schmerz weggetrieben hatte. in meiner Seele – ihr Grab lag durchsichtig auf ihr, und ich blickte hinein und sah diese Himmellilie blaß und still in ihm liegen – ich dachte wohl daran, als der Gärtner Blumen mit den Töpfen in die Erde grub, daß der Körper, in dem wir grünen, auf gleiche Weise in die Erde zum künftigen Blühen komme, aber ich konnte doch meine Tränen nicht mehr stillen. – Vergeblich sah ich den heitern Frühling an, der jeden Tag neue Farben, neue Mücken, neue Blumen aus der Erde zieht – ich wurde nur betrübter, da er alles verjüngt, aber den Menschen nicht. – Und als ich Herrn von Schleunes von weitem mit einem Froschschnepper auf den Teich zugehen sah, mußt' ich mich, weil er von ferne im Vorbeigehen meine Augen sehen konnte, schlafend stellen, um sie nicht zu verraten. – – Aber vor meinem teuersten Lehrer würd' ich sie geöffnet haben, wie jetzt, weil er mir meine Schwächen vergibt.

Klotilde v. L. B.«

*

Viktor hatte den linken Arm, womit er den Brief hielt, zu nahe ans Herz gelegt; und sein Arm und Brief fingen mit dem pochenden Herzen zu zittern an, und er konnte ihn kaum vor Rührung lesen und fassen. »Ein solcher Lehrer! – eine solche Schülerin!« weiter konnten seine Blicke nichts sagen.

Es war in ihm ein Streit, ob er seinem Freund die Liebe für Klotilden sagen sollte. Für das Geständnis war Emanuels Bitte, mit ihr umzugehen – sein gleichsam aus Fixsternen alle Kleinigkeiten der Erde beschauendes Auge – Viktors dankbare Begierde, ein Geheimnis mit dem andern zu vergelten – und am meisten, o! diese Liebe zu seinem Lehrer, diese Liebe seines Lehrers zu ihm....

– Und diese siegte auch, so viel auch sonst dagegen war. Denn wenn Viktors ganze Natur im Feuer der Freundschaft glühte, so stieg sein Herz immer höher und brannte, sich zu öffnen – er kämpfte noch mit ihm, und es schwieg noch – es liebte unendlich – es hob sich wie von einer unsichtbaren Macht empor – es brach endlich entzwei – die Brust ging wie vor Gott auseinander, und nun, Geliebter! schau hinein, aber verzeih ihm alles.

Er kriegte noch in sich, als der hinter ihrem Rücken heraufgehobene Mond ihre beiden Schatten-Kniestücke vor ihnen voraustrieb. – Er wurde durch Emanuels ziehenden Schatten an eine Stelle in seinem Briefe»Fliehe mich nicht, weil mich immer ein großer Schatten umgibt, der sich vergrößert, bis er mich einbauet.« erinnert und an sein sieches Leben und frühes Verschwinden... Dieses zerspaltete sein Inneres, er wendete sanft seinen Emanuel gegen den herunterströmenden Mond um und sagte und zeigte ihm alles – aber nicht bloß seine Liebe, sondern seine ganze Geschichte – seine ganze Seele – alle seine Fehler – alle seine Torheiten – alles, er war so beredt in dieser Minute wie ein Engel und ebenso groß – sein Herz wallete zerschmolzen in Liebe, und je mehr er sagte, je mehr wollte er zu sagen haben.

Auf dieser Erde schlägt keine erhabnere und seligere Stunde als die, wo ein Mensch sich aufrichtet, erhoben von der Tugend, erweicht von der Liebe, und alle Gefahren verschmäht und einem Freunde zeigt, wie sein Herz ist. Dieses Beben, dieses Zergehen, dieses Erheben ist köstlicher als der Kitzel der Eitelkeit, sich in unnütze Feinheiten zu verstecken. Aber die vollendete Aufrichtigkeit steht nur der Tugend an: der Mensch, in dem Argwohn und Finsternis ist, leg' immer seinem Busen Nachtschrauben und Nachtriegel an, der Böse verschon' uns mit seiner Leichenöffnung, und wer keine Himmeltür an sich zu öffnen hat, lasse das Höllentor zu!

Emanuel hatte die göttliche oder mütterliche Freude, die ein Freund über die Tugend und Veredlung des Freundes empfindet, und vergaß über der Freude die verschiedenen Anlasse derselben.

Ungern trenn' ich mich auf eine Nacht von diesem tugendhaften Paar. Möge ich noch viele Tage von Maienthal zu malen bekommen und Viktor noch viele da verleben! –

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