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William Makepeace Thackeray: Henry Esmond - Kapitel 6
Quellenangabe
typefiction
authorWilliam Makepeace Thackeray
titleHenry Esmond
publisherAufbau-Verlag
year1953
translatorElse von Schorn
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150118
projectid5785aa0d
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Viertes Kapitel
Ich bin bei einem römischen Priester in der Lehre und werde zum katholischen Glauben erzogen. Gräfin Castlewood

Wäre die Zeit nicht so kurz bemessen gewesen und hätte man seine kindlichen Neigungen tüchtig genährt, so wäre Harry Esmond ein Jesuitenpater geworden, ehe zwölf Jahre ins Land gingen, und hätte sein Leben vielleicht als Märtyrer in China oder auf Tower Hill beschlossen. Denn in den wenigen Monaten, die sie zusammen in Castlewood verlebten, hatte Herr Holt eine vollständige Herrschaft über Geist und Herz des Knaben erreicht und hatte ihn dahin gebracht, daß ihm kein Leben so edel erschien wie das der Brüder dieses berühmten Ordens, kein Tod so wünschenswert wie der, den so viele von ihnen zu leiden bereit waren. Freilich war Pater Holt mit ganzer Seele desselben Glaubens. Durch Liebe, durch den Glanz seines Witzes und seiner guten Laune, der alle entzückte, durch die Autorität, die er auszuüben verstand, durch das Geheimnisvolle und Verschwiegene seiner Art, das die Ehrfurcht des Kindes steigerte, hatte er sich Harrys unbedingte Treue gewonnen und würde sich diese Treue ohne Zweifel erhalten haben, wenn ihn nicht größere und wichtigere Pläne als die Einführung eines armen kleinen Knaben in den Orden fortgerufen hätten.

Nach ein paar ruhigen Monaten zu Hause (wenn man das Ruhe nennen konnte, was in Wirklichkeit eine ununterbrochene Zänkerei war), gingen Mylord und Mylady nach London und nahmen ihren Beichtvater mit sich. Sein kleiner Schüler hat kaum je in seinem Leben so heiße Tränen vergossen, als damals nach der ersten Trennung von seinem lieben Freunde, und nächtelang lag er weinend in dem einsamen Zimmer neben den verlassenen Wohnräumen des Paters. Der Knabe war mit ein paar Dienern allein in dem großen Hause zurückgeblieben, und wenn er auch alle Aufgaben, die sein Lehrer ihm gestellt, emsig ausarbeitete, so blieben ihm doch freie Stunden genug, und er saß in der Bibliothek und verwirrte sein kleines Hirn durch die großen Bücher, die er dort fand.

Nach und nach gewöhnte er sich an die Einsamkeit des Hauses, und in der Erinnerung erschien ihm später diese Zeit als keine unglückliche. Wenn die Herrschaft nach London ging, wanderte die ganze Dienerschaft mit ihr. Nur der Pförtner, der zugleich Brauer, Gärtner und Förster war, blieb mit Weib und Kindern zurück. Sie wohnten im Pförtnerhaus, aus dem eine Tür in den Schloßhof führte. Daneben lag Pater Holts Zimmer mit einem Fenster ins Grüne; dann kam der kleine Raum, wo seine Bücher standen, und dann Harry Esmonds Schlafkammer. Die Ostseite des Hauses war den Kanonen der Leute Cromwells entgangen, deren Batterie auf der Anhöhe gegenüber dem westlichen Hof stand; daher zeigte dieser östliche Teil wenig Zeichen der Zerstörung, außer in der Kapelle, wo die bemalten Fenster, die Edward den Sechsten überdauert hatten, von den Republikanern zerbrochen waren. Wenn Pater Holt da war, wirkte Harry als sein kleiner vertrauter Diener; er bürstete seine Kleider, verwahrte seine Meßgewänder, ging lange vor Tagesanbruch nach dem Brunnen Wasser holen und ließ sich im Dienste des geliebten geistlichen Herrn keinen Weg verdrießen. Wenn der Pater fortging, verschloß er sein Zimmer; aber der Raum mit den Büchern blieb Harry überlassen, der ja, abgesehen von der Gesellschaft des Priesters, nicht viel weniger einsam war, wenn Lord Castlewood im Schlosse residierte.

Ein französischer Witz sagt, daß vor seinem valet de chambre selbst ein Held kein Held ist, und auch weniger scharfe Augen als die, mit denen die Natur Myladys kleinen Pagen beschenkt hatte, würden bemerkt haben, daß sie mancherlei Eigenschaften besaß, die keineswegs heroisch waren, mochte Frau Tusher ihr auch noch so sehr schmeicheln. Wenn Pater Holt, der eine unbedingte Autorität über die Eheleute ausübte, nicht in der Nähe war, dann zankten und beschimpften sich Mylord und Mylady so, daß die Diener lachten und der kleine Page furchtbar erschrak. Der arme Junge zitterte vor seiner Herrin; sie gab ihm hundert häßliche Namen, ohrfeigte ihn und warf ihm das silberne Becken ins Gesicht, das er ihr nach dem Essen reichen mußte. Sie hat durch spätere Freundlichkeit diese Härten wiedergutgemacht, aber seine Kindheit haben sie sehr verbittert. Freilich war sie selbst damals verbittert, die arme Seele, und ließ wohl ihre Untergebenen nur ihr eignes trauriges Leben fühlen. Ich glaube, Mylord fürchtete sich ebenso vor ihr wie der Page, und der einzige Mensch im Hause, der ihrer Herr wurde, war Pater Holt. Harry war nur zu froh, wenn der Pater mit bei Tische aß, und wenn er sich nach dem Essen davonschleichen durfte, um mit ihm zu schwatzen, zu lesen oder spazierenzugehen. Glücklicherweise stand Mylady nie vor Mittag auf. Der Himmel sei der armen Zofe gnädig, die ihr beim Ankleiden helfen mußte. Ich habe das arme Geschöpf oft mit rotverweinten Augen aus der Tür kommen sehen, hinter der sich die langen und geheimnisvollen Zeremonien von Myladys Toilette vollzogen, und das Damebrett sah ich oft mit einem derben Klaps auf Frau Tushers Finger zuschlagen, wenn sie schlecht spielte oder wenn Mylady zu verlieren drohte.

Gesegnet sei der König, der das Kartenspiel einführte, und die freundlichen Erfinder von Piquet und Cribbage, denn mindestens sechs Stunden ihres Tages wurden damit zugebracht, und dann hatte ihre Familie Ruhe vor ihr. Sie müßte sterben ohne diese Zerstreuung, pflegte Mylady oft zu erklären. Ihre Untergebenen lösten sich einer nach dem andern auf dem Posten ab – ein sehr gefährlicher Posten war es –, mit Ihro Gnaden Karten zu spielen. Herr Holt saß stundenlang mit ihr beim Piquet, und während dieser Zeit benahm sie sich vernünftig. Was Doktor Tusher anbetrifft, so glaube ich, er würde sich am Sterbebett eines Pfarrkindes nicht haben halten lassen, wenn seine Gönnerin ihn zu einer Partie Whist befohlen hätte. Manchmal, wenn sie leidlich einig waren, machte wohl auch Mylord ein Spiel mit ihr. Dann hatte sie noch ihre arme treue Tusher und ein, zwei, drei Gesellschaftsdamen, allein die gerechnet, deren Harry sich aus seiner Zeit erinnerte. Lange hielt keine den vornehmen Dienst aus; eine nach der andern versuchte es und versagte. Die Gesellschaftsdamen, die Haushälterin und Harry Esmond nahmen ihre Mahlzeiten zusammen ein. Die armen Damen! Ihr Los war viel härter als das des Pagen. Er schlief fest und sicher in seinem kleinen Bett, wenn sie bei Ihro Gnaden saßen, um sie mit den »Neuen Briefen« oder dem »Grand Cyrus« in Schlaf zu lesen. Mylady pflegte Sendungen neuer Theaterstücke aus London zu bekommen, und es war Harry bei Prügelstrafe verboten, hineinzusehen. Ich fürchte, er hat diese Strafe oft verdient, und manchmal hat er sie auch bekommen. Pater Holt hat sie zwei- oder dreimal vollzogen, wenn er unter dem Kopfkissen des jungen Sünders eine herrliche, gottlose Komödie von Herrn Shadwell oder Herrn Wycherley erwischte.

Diese waren Mylords Lieblingslektüre, wenn er sich überhaupt zum Lesen aufraffte. Er war jedem Studium abgeneigt, und wie es dem kleinen Pagen schien, jeder Beschäftigung überhaupt.

Es kam dem kleinen Harry immer vor, als behandele Mylord ihn viel freundlicher, wenn seine Frau nicht zugegen war, und Lord Castlewood nahm ihn manchmal auf seine kleinen Jagdreisen und zum Vogelfang mit. Er liebte es, Karten und Tricktrack mit ihm zu spielen, und der Knabe lernte die Spiele, um seinem Herrn zu gefallen, der ihn von Tag zu Tag lieber gewann. Er zeigte eine ganz besondere Freude, wenn Pater Holt Gutes über ihn berichtete, streichelte ihm den Kopf und versprach, er werde für den Jungen sorgen. In Myladys Gegenwart aber zeigte sich Mylord nicht so freundlich, gab vor, ihn strenge zu behandeln, und tadelte ihn scharf für kleine Vergehen, wofür er den jungen Esmond in gewisser Weise um Verzeihung bat, wenn sie allein waren. Er meinte dann, wenn er nicht grob würde, so werde sie es, und seine Zunge sei nicht so scharf wie ihre – eine Behauptung, an deren Richtigkeit der Knabe, jung wie er war, nicht einen Augenblick zweifelte.

Während dieser ganzen Zeit spielten sich große öffentliche Ereignisse ab, von denen der einfältige kleine Page nicht viel merkte. Aber eines Tages, als man in die benachbarte kleine Stadt fuhr, er auf dem Trittbrett von Myladys Kutsche, und sie drinnen mit Mylord und Pater Holt, umringte eine schreiende, spottende Volksmenge den Wagen und brüllte: »Heil den Bischöfen!« – »Nieder mit dem Papst!« – »Keine Papisterei, keine Papisterei! Jezebel! Jezebel!« Mylord fing an zu lachen; Myladys Augen rollten zornig, denn sie war kühn wie eine Löwin und fürchtete niemand. Herr Holt aber, wie Esmond von seinem Platz aus sehen konnte, sank mit sehr beunruhigter Miene zurück und rief ihr zu: »Um Gottes willen, gnädige Frau, sprechen Sie nicht und sehen Sie nicht aus dem Fenster; sitzen Sie still!« Aber sie gehorchte dieser klugen Vorschrift nicht, sie steckte den Kopf aus dem Wagenschlag und kreischte dem Kutscher zu: »Schlag dich durch, durch die Bestien, Jakob; brauch deine Peitsche!«

Die Menge antwortete mit brüllendem Gelächter, und neue Rufe: »Jezebel! Jezebel!« ertönten. Mylord lachte immer lauter. Er war ein schläfriger Herr; gewöhnlich schien nichts ihn zu erregen, obwohl ich ihn lebhaft genug den Hunden zurufen hörte auf der Jagd hinter den Hasen her, und sein Gesicht, das sonst gelb und unbeweglich war, ganz rot und munter werden sah. Auch konnte er lachen, fluchen und Beifall schreien beim Hahnenkampf, einem Sport, den er sehr liebte; und jetzt, als der Haufe seine Gräfin verhöhnte, war ein schadenfroher Klang in seinem Gelächter, als freue er sich auf den Sport und finde, daß sie und die Menge gleichwertige Gegner wären.

Der Kutscher James hatte wohl mehr Angst vor seiner Herrin als vor dem Pöbel, denn er schlug auf seine Pferde los, wie sie ihm befohlen hatte, und der Reitknecht, der neben dem ersten Paare ritt (Mylady fuhr nie anders als sechsspännig), hieb mit seiner Peitsche einem Kerl über die Schulter, der Miene machte, dem Leitpferd in die Zügel zu fallen.

Es war Markttag, und die Landleute waren alle versammelt mit ihren Geflügelkörben, Eiern und andern schönen Dingen. Die Peitsche des Reitknechts hatte kaum die Schulter des Burschen berührt, da sauste schon ein großer Kohlkopf wie eine Bombe in die Kutsche hinein. Mylord lachte noch lauter; denn das Geschoß hatte Mylady den Fächer aus der Hand geschlagen und war Pater Holt auf den Leib geflogen. Dem Kohlkopf folgte ein Hagel von Rüben und Kartoffeln.

»Um Himmels willen, verhalten Sie sich ruhig!« sagte Herr Holt. »Wir sind nicht zehn Schritt von der Einfahrt zur ›Glocke‹ entfernt. Dort können sie die Tore hinter uns schließen, und die Canaille bleibt draußen.«

Nach dem kleinen Pagen draußen auf dem Tritt zielte ein Bursche mit einer Kartoffel. Sie traf ihn ins Auge, und der arme kleine Wicht erhob ein Schmerzensgeheul. Der Mann, ein großer, starker Sattlergeselle aus der Stadt, lachte. »Ho, du verfluchter kleiner schreiender Papistenbastard du!« rief er und bückte sich nach einer andern Kartoffel. Die Menge hatte sich jetzt so zwischen Pferde und Torfahrt geschoben, daß die Kutsche endgültig stillstand. Mylord sprang behende wie ein Jüngling aus der Tür, schob den kleinen Harry hinein, packte den Kartoffelwerfer im Handumdrehen am Kragen, und im nächsten Augenblick sausten die Beine des Rohlings durch die Luft, und er fiel mit einem Plumps aufs Pflaster.

»Du tölpischer Feigling!« rief der Graf. »Ihr Pack von kreischenden Lumpen! Wie könnt ihr euch unterstehen, Kinder anzugreifen und Frauen zu beschimpfen! Noch ein Wurf nach der Kutsche, du gemeiner Sattelpfuscher du, und, bei Gott, ich renne dir meine Klinge durch den Leib!«

Einige aus dem Haufen schrien: »Hurra, Mylord!«, denn sie kannten ihn, und des Sattlers Geselle war ein berüchtigter Schläger und beinah zweimal so breit wie der Herr Graf.

Der aber rief: »Platz da!« mit hoher, gellender Stimme, doch mit gebieterischem Ausdruck. »Macht Platz da und laßt Ihro Gnaden Kutsche vorbei.« Die Leute zwischen dem Wagen und der Einfahrt zur »Glocke« drückten sich wirklich beiseite, die Pferde zogen an, und die Kutsche rollte hinein. Mylord ging bedeckten Hauptes hinter ihr her.

Als er den Torweg betrat, erhob sich erneutes Geschrei: »Keine Papisterei – keine Papisterei!« Mylord wendete sich um und bot der Menge noch einmal Trotz.

»Gott erhalte den König!« rief er in der höchsten Tonart. »Wer wagt es, des Königs Glauben zu beschimpfen? Du verfluchter psalmodierender Stümper du, so wahr ich ein Friedensrichter dieser Grafschaft bin, ich lasse dich in Gewahrsam nehmen!« Der Bursche schrak zurück, und Mylord verließ das Feld als Sieger. Aber als die kleine Aufwallung, in die der Auftritt ihn versetzt, vorüber war, und die Röte aus seinem Gesicht schwand, da verfiel er wieder in seine alte Schläfrigkeit, tändelte mit seinem Hündchen und gähnte, wenn Mylady etwas zu ihm sagte.

Dieser Volkshaufe war einer von Tausenden, die damals das Land durchzogen und nach Freilassung der sieben verurteilten Bischöfe schrien, von denen der kleine Harry Esmond zu jener Zeit so gut wie gar nichts wußte. Es war Schwurgericht in Hexton und eine große Zusammenkunft von Gutsbesitzern im Gasthof »Zur Glocke«. Mylords Diener hatten ihre neuen Livreen an und Harry einen blauen Anzug mit silbernen Tressen, den er bei festlichen Gelegenheiten trug. Die feinen Herren unterhielten sich mit Mylord, und besonders ein Richter in rotem Talar, der eine wichtige Persönlichkeit zu sein schien, bemühte sich eifrig um ihn und Mylady, die sehr großartig auftrat. Harry kann sich erinnern, daß das Kammerfräulein ihr die Schleppe trug. Da war Gesellschaft und Ball im großen Saal der »Glocke«, und er sah mit andern kleinen Herren aus der Gesellschaft dem festlichen Getriebe zu. Einer verspottete ihn wegen seines blauen Auges, das von der Kartoffel her geschwollen war, und ein andrer nannte ihn Bastard, worüber sich zwischen Harry und ihm ein Faustkampf entspann. Mylords Vetter, Oberst Esmond von Walcots, kam und trennte die beiden Jungen. Er war ein stattlicher, hochgewachsener Herr mit einem hübschen, gutmütigen Gesicht. Der Knabe ahnte nicht, in wie nahe Beziehungen er später zu Oberst Esmond treten und wieviel Gutes er ihm einst verdanken sollte.

Die Liebe zwischen den beiden Familien war nicht heftig. Mylady pflegte Oberst Esmond nicht zu schonen, wenn sie von ihm sprach; aus Gründen, die wir schon erwähnten, die aber Harry Esmond in seinem zarten Alter füglich noch nicht kannte.

Bald nach diesen Ereignissen gingen Mylord und Mylady mit Pater Holt nach London, und der Page blieb zurück. Der kleine Mann hatte das große Schloß für sich allein, oder besser, er teilte es nur mit Frau Worksop, der Haushälterin, einer alten Dame, die in irgendeiner entfernten Weise mit der Familie verwandt war, Protestantin, aber wie alle Esmonds standhafte Tory und Getreue des Königs. Harry ging zum Unterricht zu Doktor Tusher, wenn dieser zu Hause war. Denn auch der Doktor war sehr in Anspruch genommen. Überall herrschten große Unruhe und Tumult, selbst in dem stillen, kleinen Dorfe Castlewood, in dem ein Haufe Volks aus der Stadt erschien und Miene machte, die Fenster der Schloßkapelle einzuwerfen. Aber die Dorfbewohner warfen sie hinaus, und selbst Sieveright, der alte republikanische Grobschmied, blieb nicht zurück. Denn wenn auch Mylady eine Papistin war und ein sonderbares Wesen hatte, so erwies sie sich doch gütig gegen ihre Pächter, und die Armen fanden auf Schloß Castlewood immer Überfluß an Fleisch, warmen Decken und Medizin.

Ein Königreich wechselte seinen Herrn, während Mylord und Mylady fort waren, König Jakob floh; die Holländer kamen. Schreckliche Geschichten pflegte die alte Frau Worksop dem müßigen kleinen Pagen von den Holländern und dem Prinzen von Oranien zu erzählen.

Er hatte die Einsamkeit des großen Hauses sehr gern. Er konnte alle Theaterstücke lesen, und kein Pater Holt prügelte ihn dafür. Er hatte hunderterlei Zeitvertreib und kindliche Unternehmungen, im Haus und im Freien, die ihm diese Zeit sehr angenehm machten.

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