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William Makepeace Thackeray: Henry Esmond - Kapitel 36
Quellenangabe
typefiction
authorWilliam Makepeace Thackeray
titleHenry Esmond
publisherAufbau-Verlag
year1953
translatorElse von Schorn
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150118
projectid5785aa0d
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Fünftes Kapitel
Mohun erscheint zum letzten Male in dieser Geschichte

Außer dem Herzog von Hamilton, der ihm aus Familienrücksichten so freundlich seine Protektion in Aussicht gestellt hatte, standen Esmond jetzt noch andere mächtige Freunde zur Verfügung, die willig und fähig waren, ihn zu fördern. Er konnte also im Zivildienst daheim auf ebenso rasches Vorwärtskommen hoffen, wie es ihm im Ausland beim Militärdienst geworden war. Seine Gnaden der Herzog war großmütig genug, ihm den Posten eines Sekretärs bei der Gesandtschaft nach Paris anzubieten. Er setzte wohl voraus, daß Esmond ihn ausschlagen werde; jedenfalls konnte dieser den Gedanken, seine Geliebte nach ihrer Trauung weiter als bis zur Kirchentür zu begleiten, nicht ertragen und lehnte das Anerbieten seines großgesinnten Rivalen ab.

Andere Herren am Ruder waren wenigstens mit ihren Versprechungen freigebig genug. Herr Harley, jetzt Mylord Oxford, und Lord Mortimer, Ritter vom Hosenbande, welche Ehrung er am selben Tage wie Herzog Hamilton erhielt, ließen ihm die Botschaft zukommen, dem Obersten werde alsbald ein Sitz im Parlament zur Verfügung stehen. Herr St. John, jetzt Lord Bolingbroke, machte ihm schmeichelhafte Hoffnungen auf Beförderung, wenn er den Sitz annehmen wolle. Esmonds Freunde waren alle vom Erfolg begünstigt. Der erfolgreichste aber war sein lieber alter Vorgesetzter, General Webb, der zum Generalleutnant aller Landtruppen ernannt und mit ganz außerordentlichen Ehren vom Ministerium und von der Königin überschüttet wurde. Das Volk begrüßte den tapferen Häuptling mit Hurrageschrei, wenn er in seinem Wagen zum Parlament oder zu Hofe fuhr oder wenn er an seiner glorreichen alten Krücke aus der Kirche humpelte. Es jubelte ihm ebenso laut zu wie ehemals dem Herzog von Marlborough.

Dieser große Mann war ganz in Ungnade gefallen. Der brave alte Webb schob seinen Sturz allein auf Wynendael und schwor, das Schicksal habe dem Verräter recht gedient. Herzogin Sarah war auch gestürzt; sie hatte ihre Würden, Ämter und Pensionen abgeben müssen. »Haha«, sagte Webb, »sie hätte gern drei Millionen französische Kronen in ihre Kassette geschlossen; aber ich wurde nicht besiegt bei Wynendael.« Unser Feind, der Sekretär Cardonnel, verlor seinen Sitz im Unterhaus mit Herrn Walpole zugleich wegen Unterschleife öffentlicher Gelder, und Cadogan wurde seines Amtes als Kommandant des Towers entsetzt. Die Töchter Marlboroughs legten ihre Stellungen als Kammerfrauen nieder; und sogar sein Schwiegersohn, Lord Bridgewater, mußte auf seine Wohnung im Palast und seine Einkünfte als Stallmeister verzichten. Die tiefste Demütigung seines Falles aber schien mir, als er bei General Webb anfragen ließ, wann er ihm seine Aufwartung machen dürfe; er, der den wackeren alten Mann gekränkt und verspottet hatte, der ihn in seinen Vorzimmern warten ließ und sich nicht gemüßigt sah, ihm nach seinem Siege mit eigener Hand ein paar Zeilen zu schreiben! Das Volk war jetzt ebenso begeistert für den Frieden wie einst für den Krieg. Der Prinz von Savoyen kam nach London, hatte eine Audienz bei der Königin, nahm seinen berühmten Ehrendegen in Empfang, versuchte auf alle Weise, eine Whigpartei zusammenzubringen, den jungen Prinzen von Hannover ins Land zu schmuggeln – kurz, setzte alle Hebel in Bewegung, um den Krieg zu verlängern und den alten französischen König, den er so glühend haßte, vollends zu demütigen und zu vernichten. Aber England war des Kampfes müde, so müde, daß selbst unsere Niederlage bei Denain, die zwei Jahre früher das ganze Land zum Zorn gereizt hätte, uns nicht in Wut brachte. Der große Marlborough führte nicht mehr unsere Fahnen; das zeigte diese Niederlage. Vergebens aber fragte seine Partei: »Sollen wir es leiden, daß unsere Waffen beschimpft werden? Wollen wir nicht den Feldherrn wieder einsetzen, der einzig unsere Ehre retten kann?« Das Volk war des Krieges übersatt; keine Schmähreden und Sticheleien konnten es mehr aufstacheln. Prinz Eugen mußte in ohnmächtiger Wut den Rückzug antreten und auf die glänzende Rache verzichten.

Für einen Staatsmann, der stets von Freiheit redete und die erhabensten philosophischen Maximen im Munde führte, handelte Herr St. John, das muß man zugeben, eher als ein türkischer denn als ein griechischer Philosoph. Besonders fiel er über eine unglückliche Sorte von Menschen, die Schriftsteller, mit einer Tyrannei her, die etwas überraschend der Hochachtung vor ihrem Beruf widersprach, zu der er sich laut bekannte.

Der literarische Kampf war damals sehr erbittert. Die Regierungspartei war Siegerin und in der Gunst des Volkes; ich finde, sie hätte großmütig sein können. Es war natürlich, daß die Opposition reizbar wurde und Geschrei erhob. Manche von ihnen meinten es aufrichtig, wenn sie die unvergleichlichen Taten des Herzogs von Marlborough priesen und beklagten, daß dieser größte Feldherr der Geschichte in Ungnade gefallen sei. Bei anderen Patrioten freilich war es der Magen, der knurrte; sie waren arm und wurden für ihr Geschrei bezahlt. Mylord Bolingbroke aber zeigte nicht das leiseste Erbarmen; er schickte sie zu Dutzenden ins Gefängnis und an den Pranger.

Aus einem Mann des Schwertes war Esmond jetzt ein Mann der Feder geworden; aber er war auf der sicheren Seite und setzte seine Freiheit und seine Ohren nicht aufs Spiel wie die eben erwähnten armen Teufel. Herr Esmond schmeichelte sich auch, eine andere Feder zu führen, die Feder eines Edelmannes, wenn er auch in der schönen Literatur nicht gerade glücklich gewesen war.

Er kannte viele von den berühmten Schöngeistern, die Königin Annas Regierungszeit verklärt haben und deren Werke noch in künftigen Zeitaltern durch jedes Engländers Hände gehen werden. Er sah sie aber meist am dritten Ort und pflegte keine Vertraulichkeit mit ihnen, ausgenommen den wackeren Dick Steele und dessen Freund Herrn Addison. Beide aber trennten sich von Esmond, als er ein erklärter Tory wurde und in engen Verkehr mit den führenden Persönlichkeiten dieser Partei trat. Addison schloß sich nur an wenige Menschen an und ging selten aus sich heraus. Einen aufrichtigeren und gewissenhafteren Mann als ihn könnte man sich im politischen Leben kaum vorstellen. Seine Unterhaltung war über alle Maßen vielseitig, anmutig und genußreich. Wenn ich jetzt in reifen Jahren an diese Zeiten zurückdenke, so scheinen mir Herrn Addisons politische Ansichten die richtigen gewesen zu sein. Hätte ich die Jahre noch einmal zu durchleben, so würde ich mich zu den Whigs und nicht zu den Torys halten. Aber wenn man in der Politik Partei ergreift, bindet man sich oft mehr an Männer als an politische Grundsätze. Esmonds General war von Marlborough beleidigt worden und haßte ihn; und der Leutnant focht den Streit seines Führers aus. Als Webb nach London kam, wurde er von Marlboroughs Feinden als Waffe benützt, und echter Stahl war ja der ehrliche Soldat; und auch sein Adjutant, Herr Esmond, war kein untreuer oder unwürdiger Partisan. Hier auf fremdem Boden, in einem Land, das nur noch dem Namen nach von seinem Mutterlande abhängig ist, denn ich kann mir nicht denken, daß die nordamerikanischen Kolonien auch nur noch zwanzig Jahre lang jener kleinen Insel Untertan bleiben werden, berührt die Erinnerung an jene Zeit doppelt merkwürdig. Das Volk daheim erscheint wie ein Spielball in den Händen der einen oder anderen aristokratischen Partei; es wählte einen hannoverschen oder einen französischen König je nach der Politik derer, die am Ruder saßen. Die freiheitsliebenden, unabhängigen Engländer unterwarfen ihr religiöses Gewissen einem Parlamentsakt, schickten nach Celle oder dem Haag, um sich einen König zu holen, unter dem sie leben konnten, und fanden unter dem stolzesten Volk der Welt keinen Mann, von dem sie regiert sein wollten. Die Torys und Anhänger der Hochkirche waren bereit, ihr Leben für eine römisch-katholische Familie zu lassen, die uns an Frankreich verkauft hatte; die großen Edelleute der Whigpartei, die Karl Stuart wegen Verrats enthauptet hatten, waren willens, einen König zu erwählen, dessen Anrecht auf den Thron von einer königlichen Großmutter herstammte, deren Großmutter wiederum ihr Haupt unter der Axt Königin Elisabeths hatte verlieren müssen. Unsere stolzen englischen Herren schickten nach einer kleinen deutschen Stadt und ließen sich von dort einen Monarchen kommen, der in London regieren sollte; unsere Prälaten küßten die häßlichen Hände seiner deutschen Mätressen und fühlten sich nicht entehrt. Man kann in England nur der einen oder der anderen Partei angehören. Man bezieht das Haus und muß all seine Schulden, seine Dienstleute, seine veralteten Einrichtungen, ja sein Gerümpel mit in Kauf nehmen; man bessert aus, aber man baut niemals neu. Werden wir von der Neuen Welt uns noch lange, auch nur dem Namen nach, diesen alten britischen Überlieferungen unterwerfen? Ich sehe Anzeichen einer kommenden Zeit, wo uns König Georg mitsamt seinen weltlichen und geistlichen Peers ebenso gleichgültig sein wird wie König Kanut und die Druiden.

»Wir sollten von Schöngeistern hören«, können meine Enkel mir vorwerfen, »und sind in ganz andere Gesellschaft geraten.« Kehren wir also zu ihnen zurück. Die angenehmsten, die ich kannte, waren die Doktoren Garth und Arbuthnot und Herr Gay, der Verfasser der »Trivia«, die bezauberndste Seele, die je über einen Scherz lachte oder einer Flasche den Hals brach. Ich sah auch Herrn Prior, und er glich dem irdenen Topf, der mit den Messingtöpfen zusammen den Strom hinabschwimmt und immer ganz mit Recht fürchtet, er würde bei dieser Reise zerbrechen. Ich traf ihn sowohl in London als in Paris, wo er jämmerlich vor dem Herzog von Shrewsbury katzbuckelte, weil es ihm an Mut fehlte, die Würde aufrechtzuhalten, die sein unleugbares Genie und seine Talente ihm verliehen hatten. Er schrieb Schmeichelbriefe an den Sekretär St. John und dachte nur an sein Einkommen und seine Stellung und was in aller Welt nur aus ihm werden sollte, wenn seine Partei gehen müßte. Den berühmten Herrn Congreve sah ich ein dutzendmal bei Button, das prachtvolle Wrack eines Mannes, großartig gekleidet; und trotzdem er gichtisch und fast blind war, bot er dem Schicksal tapfer die Stirn. Der große Herr Pope, dessen Genius gebührend zu bewundern meine Worte nicht ausreichen, war damals ein ganz junges Bürschchen und erschien nur selten in der Öffentlichkeit. Hunderte von geistreichen Männern, Schriftstellern und ausgelassenen hübschen Gesellen verkehrten in den Theatern und Kaffeehäusern jener Tage; die – nune prescribere lorgum est! Den glänzendsten von ihnen aber lernte ich erst fünfzehn Jahre später kennen, als ich zum letzten Male nach England hinüberkam. Es war der junge Harry Fielding, ein Sohn des Fielding, der mit uns in Spanien und Flandern diente. Er überstrahlte sie alle durch seinen Witz und Humor. Was den berühmten Doktor Swift angeht, so kann ich von ihm sagen: Vidi tantum. Er war die ganzen Jahre über in London bis zum Tode der Königin, und ich sah ihn wohl hundertmal in der Öffentlichkeit, doch weiter ging die Bekanntschaft nicht. Er versäumte nie den sonntäglichen Empfang bei Hofe und wurde eurem Großvater dort ein- oder zweimal gezeigt. Wäre ich ein großer Mann mit Titeln und einem Ordensstern gewesen, so würde er meine Bekanntschaft wohl eifrig genug gesucht haben. Bei Hofe aber hatte der Doktor nur Augen für die Allergrößten. Der Lordschatzmeister und Lord Bolingbroke nannten ihn Jonathan und bezahlten mit dieser billigen Vertraulichkeit die Dienste, die sie von ihm annahmen. Swift schrieb ihnen ihre Schmähschriften und bekämpfte ihre Feinde mit vollendetem Geschick und vernichtender Heftigkeit. Man sagt, der große Satiriker habe jetzt den Verstand verloren und seinen Groll gegen die Menschheit vergessen. Er und Marlborough sind mir immer als die zwei gewaltigsten Menschen jener Zeit erschienen. Ich habe Swifts Bücher hier in unseren stillen Wäldern gelesen und stelle ihn mir als Riesen vor, wenn ich an ihn denke, als einen einsamen gefallenen Prometheus, der unter den Krallen des Geiers stöhnt. Ich hörte damals manche Geschichte über ihn, wie er Männern begegnet war und was er zu Frauen gesprochen hatte. Er konnte den Großen schmeicheln und konnte die Schwachen einschüchtern. Ich liebte ihn nicht und war entschlossen, wenn ich diesem Drachen je begegnen sollte, vor seinen Zähnen und seinem Feuer nicht davonzulaufen. Das Blut floß mir zu jener Zeit heißer durch die Adern als heute. Als ich zum ersten Male mit Prometheus in Berührung kam, stieg der Riese vor der Redaktion des »Postboten« aus einer Sänfte. Ein betrunkener irischer Diener, der vor ihm herzulaufen pflegte, verkündete laut den Namen seiner Ehrwürden, während sein Herr noch auf der Straße mit dem Sänftenträger feilschte. Es gibt alle möglichen Motive, die den Menschen im Leben vorantreiben, und er wird aus hundert verschiedenen Gründen zu verzweifelten oder erhabenen Taten gebracht. Da gab es einen Kameraden von Esmond, einen biederen kleinen irischen Leutnant von den Handysides, der einem Marketender so viel Geld schuldete, daß er begann, der Tochter den Hof zu machen in der Absicht, seine Schuld auf diese Weise loszuwerden; und da er am liebsten der Schuld und auch der Dame entflohen wäre, stürzte er sich in der Schlacht von Malplaquet so verwegen auf die französischen Linien, daß er sich eine Kompanie gewann und als Hauptmann aus dem Kampf hervorging. Und so mußte er doch die Marketenderstochter heiraten, die ihm die getilgte Schuld als Mitgift in die Ehe brachte. Um der Rechnung und der Hochzeit zu entlaufen, rannte er gegen des Feindes Piken an, und als sie ihn nicht aufspießten, geriet er auf das andere Horn seines Dilemmas. Unser großer Herzog bekämpfte in der nämlichen Schlacht nicht die Franzosen, sondern die Torys in England und wagte sein Leben und das seiner Soldaten nicht für sein Land, sondern für sein Geld, die Ämter und Würden – und aus Angst vor seiner Frau zu Haus, dem einzig lebenden Wesen, das er fürchtete. Ich habe unter den Leuten meiner eigenen Kompanie umhergefragt – neue Rekruten, die von der Pflugschar fort zum Schwert geworben waren, kamen beständig während des Krieges zu uns herüber –, und ich stellte fest, daß die Hälfte von ihnen irgendeines Weibes wegen zu den Fahnen getrieben wurde. Den einen Burschen hatte sein Liebchen betrogen, und er nahm das Handgeld aus Verzweiflung, ein anderer wieder ließ das Mädchen sitzen und floh vor ihr aus seinem Kirchspiel in die Zelte der Armee, wo das Gesetz ihn nicht behelligte.

Was braucht es dabei mehr der Einzelheiten? Was können die Kinder Adams und Evas erwarten, als auf der Bahn des Liebens und des Leidens fortzuschreiten, die ihre Eltern betraten? Oh, mein Enkelsohn! Ich nähere mich dem Ende jener Periode meiner Lebensgeschichte, als ich mit der großen Welt in England und Europa Bekanntschaft machte; meine Jahre haben die Grenze überschritten, die der hebräische Poet dem Menschen setzt, und ich sage dir, auch meine Freuden und Leiden rührten alle von einem Weibe her, wie die deinigen, sobald dein vorbestimmter Weg beginnt. Es war ein Weib, das einen Krieger aus mir machte, und nachher einen Intriganten; ich glaube, ich hätte Flachs für sie gesponnen, wenn sie es von mir wünschte, und ihr alle Kraft meines Geistes geopfert: hat nicht jeder Mann in gewissem Grade seine Omphale und Delila? Die meine betörte mich an den Ufern der Themse, im lieben alten England, du magst die deine wohl am Rappahannoc finden.

Um dieser Frau zu gefallen, versuchte ich mich als Soldat und nachher als Schöngeist und Politiker auszuzeichnen, wie ich, um einer anderen zu gefallen, den schwarzen Talar und Beffchen angelegt hätte, wenn nicht ein höheres Schicksal dazwischengetreten wäre. Und ich glaube, die ganze Welt gleicht Esmonds Kompanie, und in jedes Mannes Laufbahn könntest du eine Frau finden, die ihn hindert und hemmt oder ermuntert und anspornt oder ihn in ihre Karosse winkt, so daß er einsteigt und das Rennen verläßt; eine Frau, die ihm den Apfel reicht und sagt: »Iß!« oder ihm den Dolch in die Hand drückt und flüstert: »Stoß zu! Dort liegt Duncan und eine Krone und deine Chance!«

Euer Großvater hat mit seiner politischen Schriftstellerei mehr Glück gehabt als mit seiner schöngeistigen. Er war von seiner eigenen und von seines Generals Feindseligkeit gegen den großen Marlborough erfüllt, verfügte über bessere militärische Kenntnisse als die meisten politischen Schriftsteller, die nie ein anderes Feuer als das der Tabakspfeifen in Will's Kaffeehaus gesehen hatten, und er war in der Lage, Herrn St. John und seiner Partei gute Dienste zu tun. Er erging sich freilich nicht in Beschimpfungen wie manche andere von den Torys, zum Beispiel Doktor Swift, der tatsächlich den persönlichen Mut und die militärischen Talente des Herzogs von Marlborough anzuzweifeln wagte. Er hat niemals die Feldherrnbegabung des großen Mannes, immer nur seine Habgier und Selbstsucht angegriffen. Seine Schriften waren darum nicht weniger geeignet, ihren Zweck zu erfüllen, wenn sie dem Herzog auch in den Augen der Öffentlichkeit natürlich nicht in dem Maße schaden konnten wie die hämischen Angriffe von Swift, die sorgfältig darauf berechnet waren, den Feldherrn anzuschwärzen und zu entehren.

Der Oberst also hatte einen Artikel für den »Postboten« geschrieben, eine Zeitung, die im Dienst der Torys stand. Als das Erzeugnis seiner Feder gedruckt war, sprach die Stadt zwei Tage lang darüber; dann lieferte das Erscheinen eines italienischen Sängers einen neuen Gesprächsstoff. Esmond hatte Geschäfte an der Börse; wahrscheinlich wollte Fräulein Beatrix ein Paar Handschuhe oder einen Fächer haben. Er ging bei der Gelegenheit auch in die Redaktion, um seinen Artikel zu korrigieren, und saß in der Druckerstube, als der berühmte Doktor Swift hereinkam.

Herr Esmond wartete auf den Verleger, dessen Frau in die Schenke gegangen war, um ihn zu holen, und zeichnete mittlerweile einen Soldaten zu Pferde für einen hübschen, schmutzigen kleinen Jungen, den die Frau in seiner Obhut zurückgelassen hatte.

»Ich nehme an, daß Sie der Verleger des ›Postboten‹ sind«, sagte der Doktor mit knarrender Stimme und irischem Tonfall. Er sah den Oberst unter seinen buschigen Augenbrauen hervor mit einem Paar sehr klarer blauer Augen an. Seine Gesichtsfarbe war grau, seine Gestalt etwas fett; er hatte ein Doppelkinn. Er trug einen abgeschabten geistlichen Rock und einen schäbigen Hut auf schwarzer Perücke. Er zog eine mächtige goldene Uhr aus der Tasche und sah grimmig nach der Zeit.

»Ich bin nur ein Mitarbeiter, Doktor Swift«, antwortete Esmond, der den kleinen Jungen noch auf dem Knie hatte. Er saß mit dem Rücken gegen das Fenster, so daß der Doktor sein Gesicht nicht sehen konnte.

»Wer hat Ihnen gesagt, daß ich Doktor Swift bin?« fragte er und sah hochmütig auf ihn hinunter.

»Der Diener Euer Ehrwürden brüllte den Namen ins Zimmer«, entgegnete der Oberst. »Ich möchte annehmen, daß Sie ihn sich aus Irland mitbrachten.«

»Welches Recht maßen Sie sich an, ein Urteil darüber zu fällen, ob mein Diener aus Irland stammt oder nicht? Ich wünsche mit Ihrem Dienstherrn zu sprechen, mit Herrn Leach. Wollen Sie die Freundlichkeit haben, ihn zu holen?«

»Wo ist dein Vater, Tommy?« fragte der Oberst den schmutzigen kleinen Jungen.

Statt zu antworten, fing das Kind an zu schreien; die Erscheinung des Doktors hatte den armen kleinen Kerl erschreckt.

»Schicken Sie den brüllenden Balg dahin, wohin er gehört, und tun Sie, was ich Ihnen geheißen habe«, sagte der Doktor.

»Erst muß ich das Bild für Tommy fertig zeichnen«, sagte der Oberst lachend. »Sieh mal, Tommy, willst du den Reiter mit einem Schnurrbart haben oder ohne Schnurrbart?«

»Snurrbart«, sagte Tommy, wieder ganz in das Bild vertieft.

»Wer sind Sie, zum Teufel?« schrie der Doktor, »sind Sie des Verlegers Gehilfe oder nicht?«

»Euer Hochwürden braucht nicht den Teufel herbeizurufen, um zu erfahren, wer ich bin«, entgegnete Esmond. »Hast du einmal etwas von Doktor Faustus gehört, Tommy? oder vom Bruder Bacon, der das Pulver erfand und die Themse in Brand setzte?«

Herr Swift wurde puterrot. »Ich wollte Sie nicht kränken«, sagte er.

»Ich nehme an, daß Sie sprechen, ohne sich etwas dabei zu denken«, erwiderte der andere trocken.

»Wer sind Sie? Wissen Sie, wer ich bin? Sie sind einer von dem Skribentengesindel aus Grub Street, das mein Freund, der Staatssekretär, zum Stock verurteilt hat. Wie können Sie es wagen, in solchem Ton zu mir zu sprechen?« schäumte der Doktor.

»Ich bitte Euer Hochwürden demütig um Verzeihung, wenn ich Euer Hochwürden beleidigt haben sollte«, sagte Esmond in unterwürfigem Ton. »Ehe ich ins Gefängnis oder an den Pranger gehe, will ich lieber alles tun, was von mir verlangt wird. Aber Frau Leach, die Gattin des Verlegers hat mir gesagt, ich solle auf Tommy achten, während sie ihren Mann aus der Schenke holt. Ich wage das Kind nicht loszulassen; es könnte ins Feuer fallen. Aber wenn Euer Hochwürden es halten ...«

»Ich das kleine Biest halten!« rief der Doktor entsetzt. »Ich stehe in höherem Dienst, Bursche. Sagen Sie Herrn Leach, wenn er Verabredungen mit Doktor Swift treffe, so habe er zur Stelle zu sein. Haben Sie verstanden? Und führen Sie eine bescheidenere Sprache, wenn Sie mit einer Persönlichkeit wie mir sprechen.«

»Ich bin nur ein armer, heruntergekommener Soldat«, sagte der Oberst. »Ich habe bessere Tage gesehen, wenn ich auch jetzt mein Brot mit Schreiben verdienen muß. Gegen das Schicksal sind wir machtlos, Hochwürden.«

»Aha, Sie sind der Mensch, von dem Herr Leach mir erzählt hat. Seien Sie so gut und antworten Sie höflich, wenn man Sie anredet. Sagen Sie Leach, er solle heute abend um zehn Uhr zu mir nach Bury Street kommen und die Zeitungen mitbringen. Das nächste Mal, wenn Sie mich sehen, wissen Sie, wer ich bin, Herr Kemp, und dann benehmen Sie sich, wie es sich gehört.«

Der arme Kemp, der am Anfang des Krieges als Leutnant gedient hatte, war ins Unglück geraten und jetzt in der Tat Redakteur beim »Postboten«. Esmond kannte den Herrn. Er war ein fleißiger, biederer Mensch, der eine große Familie zu ernähren hatte und manche Winternacht durchwachte, um den Wolf des Hungers von seiner Schwelle fernzuhalten. Herr St. John hat viele von der Art, wenn sie zur Opposition gehörten, wegen Abfassung von Schmähbriefen, wie er es nannte, ins Gefängnis geschickt, er, der selbst eine so freie Zunge führte und Schmähschriften schreiben ließ, welche unendlich viel giftiger waren als die der anderen Partei.

Über dieses wahre Musterbeispiel von Tyrannei machte Esmond dem Sekretär ernste Vorhaltungen, der aber lachend erwiderte, diesen Schurken geschähe ganz recht, und ihm eine witzige Bemerkung von Swift über die Sache erzählte. Ja, mehr noch, als St. John einen armen Teufel, der wegen Notzucht zum Tode verurteilt war, schon begnadigen wollte, hinderte der Ire den Sekretär ganz entschieden an diesem Akt der Menschlichkeit und rühmte sich noch, daß er den Mann habe henken lassen. So groß des Doktors Genie auch sein mochte, so glänzend seine Fertigkeiten, Esmond konnte keine Liebe für ihn aufbringen und wünschte nie seine Bekanntschaft zu machen. Der Doktor fand sich emsig genug jeden Sonntag bei Hofe ein, wo allerdings der Oberst nur selten hinging, obwohl die Verführung dazu in Gestalt einer schönen Ehrendame Ihrer Majestät sehr stark war. Das hochmütige Gehabe und gönnerhafte Wesen, mit dem Herr Swift Landsleute übersah, die er doch gut kannte, seine laute Sprache, beleidigend sowohl als unterwürfig, ja, vielleicht seine große Intimität mit dem Lordschatzmeister und dem Sekretär, die all seinen Launen nachgaben und ihn Jonathan nannten, wurde ganz gewiß übel vermerkt von manchen Persönlichkeiten, von denen der stolze Priester während jener Zeit seiner Eitelkeit und seines Triumphes keine Notiz nahm.

Nur drei Tage später, am 18. November 1712 – Esmond erinnert sich des Datums sehr gut –, war er bei seinem General zum Essen eingeladen. Bei diesen feierlichen Gelegenheiten pflegte er seinen Platz am Ende der Tafel einzunehmen, wo er während des Feldzugs so oft, bald an magerem, bald an üppigem Tisch gesessen hatte. An diesem Tage war das Festmahl von der üppigen Art; der wackere alte Herr liebte es, seine Freunde prächtig zu bewirten. Es erschienen Seine Gnaden der Herzog von Ormond, der als Generalissimus zur Armee gehen sollte, und Mylord Orkney, der mit uns im Felde gestanden hatte, Mylord Graf Bolingbroke, einer von Ihrer Majestät Staatssekretären. Seine Gnaden der Herzog von Hamilton, dem zu Ehren dieses Fest als Abschiedsfeier vor seinem Weggang nach Paris veranstaltet worden war, hatte eine Stunde, ehe das Essen begann, eine Absage geschickt. Nur die allerdringendsten Geschäfte, sagte er in seinem Schreiben, hätten ihn bewegen können, auf das Vergnügen zu verzichten, bei General Webb ein letztes Glas zu trinken. Den alten Herrn verstimmte diese Absage; auch quälten ihn seine Wunden sehr, und obwohl die Gesellschaft glänzend war, so herrschte doch eine etwas düstere Stimmung. Zuletzt kam St. John und brachte einen Freund mit. »An meinem Tisch«, sagte General Webb mit einer sehr höflichen Verbeugung, »ist immer Platz für Doktor Swift.«

Herr Esmond ging auf den Doktor zu und verneigte sich lächelnd. »Ich habe Ihre Botschaft dem Verleger bestellt«, sagte er. »Ich hoffe, er kam pünktlich mit den Zeitungen zu Ihnen.« Der arme Leach war kurz nach dem Verschwinden des Doktors in der Druckerei erschienen, geführt von seiner sorgsamen Frau und stark berauscht. Er hatte weinerlich von Vetter Swift gesprochen, eine Vertraulichkeit, auf die Herr Esmond aber natürlich nicht anspielte. Der Doktor wurde bei seiner Begrüßung dunkelrot, schaute finster und verlegen drein und sprach während des Essens kaum ein Wort. Ein sehr kleiner Stein kann manchmal diese Riesen des Geistes zu Fall bringen. Er saß mürrisch auf seinem Platz und goß sehr viel Wasser in seinen Wein, während die anderen sich dieses Getränk ausgiebig zu Gemüte führten.

Das Gespräch drehte sich um die Ereignisse des Tages. Man erzählte von Lady Marlboroughs Grimm, und wie ihre Töchter in alten Kleidern und Nachthauben aus dem Fenster guckten, wenn die Wagen zum Empfang der Königin rollten; von dem Entsetzen des Kammerherrn; als Prinz Eugen in kurzer Perücke bei Ihrer Majestät erschien, wo doch nie ein Sterblicher ohne Allongeperücke die königliche Hand geküßt hatte, von der Mörderbande, die zur Zeit die Stadt beunruhigte. Jemand sagte, er habe Mohuns unheilbringendes Antlitz am Abend vorher im Theater erblickt, und Macartney und Meredith seien mit ihm gewesen. Das Fest war trotz Trinkens und Gesprächen so trübselig wie eine Beerdigung. Jedes Thema versickerte alsbald in düsterem Schweigen. Seine Gnaden der Herzog von Ormond zog sich zurück, weil die Rede auf Denain kam, wo wir im letzten Feldzug geschlagen worden waren. Auch Esmonds General war bei der Erwähnung dieser Schlacht bekümmert, weil sein Kamerad von Wynendael, der Graf von Nassau-Woudenberg, bei Denain gefallen war. Herr Swift erklärte, als Esmond ihm zutrank, der Wein bekomme ihm nicht, nahm seinen Hut und winkte Lord Bolingbroke, mit ihm zu gehen. Dieser aber sagte, Swift möge seinen Wagen benutzen und das Geld für eine Droschke sparen; er selbst habe noch mit Oberst Esmond zu reden. Als die anderen sich an die Kartentische zurückzogen, blieben diese zwei im Dunkeln allein.

Bolingbroke sprach immer reichlich, wenn er reichlich getrunken hatte. Seine Feinde konnten ihm in diesem Zustand jedes Geheimnis entlocken. Man benutzte selbst Frauen, um ihn auszuhorchen. Ich hörte, daß Mylord Stair drei Jahre später, als der Staatssekretär nach Frankreich geflohen und Minister des Prätendenten geworden war, alle gewünschten Informationen erhielt, sobald er St. John weibliche Spitzel zu seinen Gelagen schickte. Er war auch jetzt sehr offenherzig. »Jonathan weiß nichts Sicheres hierüber, obwohl er Verdacht hat, und beim heiligen Georg! Webb wird ein Erzbistum und Jonathan eine – nein, verdammt – Jonathan wird ein Erzbistum von Jakob nehmen – verlaß dich drauf, daß er es mit größtem Vergnügen nimmt. Euer Herzog hat die Fäden in der Hand. Wir haben ein Mittel, Marlborough zu zwingen, daß er aus dem Spiel bleibt, in vierzehn Tagen verläßt er London. Prior hat seinen Auftrag, er nahm heute früh von mir Abschied. Paß auf! Sollte das Schicksal unsere erhabene, unsere geliebte, unsere höchst gichtische, vollblütige Königin, die Verteidigerin des Glaubens, in eine bessere Welt entführen, dann siegt la bonne cause. A la santé de la bonne cause! Alles Gute kommt aus Frankreich! – Der Wein kommt aus Frankreich! – Komm, wir wollen noch einen Becher Wein auf die bonne cause leeren!«

»Wird die bonne cause protestantisch werden?« fragte Herr Esmond.

»Nein, zum Henker!« antwortete der andere. »Er wird unseren Glauben verteidigen, wie er gesetzlich verpflichtet ist; aber er wird an seinem eigenen festhalten. Die Hindin und der Panther werden am selben Wagen ziehen! Gerechtigkeit und Friede werden sich küssen. Pater Massillon und Doktor Sacheveral werden Seite an Seite das Schiff von St. Paul hinunterwandeln. Wein her! Noch eine Gesundheit auf die bonne cause, kniend, verdammt, wir wollen sie kniend trinken!« – Er war rot und wild erregt vom Wein.

»Wenn uns nun aber die bonne cause an Frankreich verrät«, fragte Esmond, der diese dunkle Befürchtung nie loswerden konnte, »wie es sein Vater und sein Onkel vor ihm getan haben?«

»Uns an Frankreich verrät?« fuhr Bolingbroke auf. »Gibt es einen Engländer, der sich davor fürchtet? Du, der Blenheim und Ramillies gesehen hat, du fürchtest dich vor den Franzosen? Deine und meine Vorfahren und die des alten Webb da drüben haben sie in hundert Schlachten bekämpft, und unsere Kinder werden bereit sein, dasselbe zu tun. Uns an Frankreich verraten, pah!«

»Sein Onkel hat es getan«, sagte Herr Esmond.

»Und wie sind wir mit seinem Großvater verfahren?« rief St. John und füllte seinen Becher. »Ich trinke auf den größten Monarchen, den England gesehen, auf den englischen Bürger, der ein Königreich aus seinem Lande gemacht hat. Unser großer König kam aus Huntingdon und nicht aus Hannover; unsere Väter suchten nicht nach einem Deutschen, um von ihm regiert zu werden. Laßt ihn nur kommen, wir wollen ihn behalten und ihm Whitehall zeigen. Ist er ein Verräter, so mag er nur hier sein, damit wir nach Gebühr mit ihm verfahren. Es gibt hier Männer, die sich mit unseren Vätern messen können, Männer, die der Gefahr ins Auge sehen und sich nicht davor fürchten. Verräter! Verrat! Sind das Worte, um dich und mich zu schrecken? Sind Cromwells Leute alle tot? Ist sein glorreicher Name nach fünfzig Jahren vergessen? Sind keine Männer da, die ihm gleichen? Was meinst du, eh? Gott erhalte den König! und wenn die Monarchie versagt, dann rufen wir: Gott erhalte die britische Republik!«

Er füllte einen großen Humpen, hob ihn und leerte ihn in wilden Zügen. Der Lärm eiliger Wagenräder näherte sich und verstummte vor der Tür des Hauses. Es wurde heftig geklopft; und einen Augenblick später kam Herr Swift eilig durch die Halle, rannte die Treppe hinauf und trat mit verstörtem Gesicht in das Zimmer, in dem wir saßen. St. John deklamierte gerade leidenschaftlich ein paar Verse aus dem Macbeth, aber Swift fiel ihm ins Wort.

»Um Gottes willen, trinken Sie nicht mehr, Mylord!« rief er. »Ich bringe furchtbare Nachrichten!«

»Ist die Königin tot?« schrie Bolingbroke und griff nach einem Glas Wasser.

»Nein, der Herzog von Hamilton ist tot; er ist vor einer Stunde von Mohun und Macartney ermordet worden. Sie haben heute früh einen Streit miteinander gehabt; sie haben ihm nicht einmal Zeit gelassen, einen Brief zu schreiben. Er hat ein paar von seinen Freunden zusammengeholt, und jetzt ist er tot; Mohun auch, der blutdürstige Schurke. Sie haben im Hyde-Park gefochten, gerade vor Sonnenuntergang. Der Herzog hat Mohun getötet, und Macartney ist zugesprungen und hat den Herzog durchbohrt. Der Hund ist geflohen. Ihr Wagen steht unten. Lassen Sie das ganze Land absuchen, um den Elenden zu fangen. Lassen Sie uns nach des Herzogs Haus fahren und sehen, ob noch ein Funken Leben in ihm ist.«

O Beatrix, Beatrix, dachte Esmond, so geht der Traum deines Ehrgeizes zu Ende, mein armes Mädchen!

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