Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Johann Heinrich Jung-Stilling >

Henrich Stillings Jünglings-Jahre / 1

Johann Heinrich Jung-Stilling: Henrich Stillings Jünglings-Jahre / 1 - Kapitel 7
Quellenangabe
typeautobio
booktitleHenrich Stillings Jugend, Jünglingsjahre, Wanderschaft und häsliches Leben
authorJohann Heinrich Jung-Stilling
year1997
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-000662-7
titleHenrich Stillings Jünglings-Jahre / 1
pages85-194
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1778
Schließen

Navigation:

Stilling konnte mit aller seiner Gutherzigkeit doch nicht verhüten, daß sich nicht Leute fanden, denen er zu viel auf der Schule in Büchern lase, es gab ein Gemurmel im Dorf, und viele vermuteten, daß die Kinder versäumt wurden. Ganz unrecht hatten die Leute wohl nicht, aber doch auch nicht ganz recht; denn er sorgte noch so ziemlich, daß auch der Zweck, warum er da war, erreicht wurde. Es kam freilich den Bauern seltsam vor, so unerhörte Figuren an den Schulfenstern zu sehen, wie seine Sonnenuhren waren. Oftmalen stunden zween oder mehrere auf der Straßen still, und sahen ihn im Fenster durch ein Gläschen nach der Sonne gucken; da sagte dann der eine: »Der Kerl ist nicht gescheut!« – Der andere vermutete: er betrachte den Himmelslauf, und beide irrten sehr, es waren nur Stücke zerbrochener Füße von Branntweinsgläsern. Diese hielte er vors Auge, und betrachtete gegen die Sonne die herrlichen Farben in ihren mancherlei Gestalten, welches ihn, nicht ohne Ursache, königlich ergötzte.

Dieses Jahr ging nun wiederum so seinen Gang fort; Handwerksgeschäfte, Schulhalten, und verstohlne Lesestunden, hatten darinnen beständig abgewechselt, bis er, kurz vor Michaelis, da er eben sein achtzehntes Jahr angetreten hatte, einen Brief vom Herrn Pastor Goldmann empfing, der ihm eine schöne Schule an einer Kapelle zu Preisingen antrug. Dieses Dorf liegt zwo Stunden südwärts von Leindorf ab, in einem herrlichen breiten Tal. Stilling wurde über diesen Beruf so entzückt, daß er sich nicht zu lassen wußte; sein Vater und seine Mutter selber freuten sich über die Maßen. Stilling dankte Herrn Goldmann schriftlich für diese vortreffliche Rekommendation, und versprach ihm Freude zu machen.

Dieser Prediger war ein weitläuftiger Anverwandter des seligen Dortchens, mithin auch des jungen Stillings. Diese Ursache nebst dem allgemeinen Ruf von seinen seltnen Gaben, hatten den braven Pastor Goldmann bewogen, ihn der Preisinger Gemeinde vorzuschlagen. Er wanderte also auf Michaelis nach seiner neuen Bestimmung. Sowie er auf die Höhe kam, und das herrliche Tal vor sich sahe, mit seinen breiten und grünen Wiesen, gegenüber ein schönes grünes Gebirge von lauter Wäldern und Feldern. Mitten in der Ebene lag das Dorf Preisingen rund und gedrang zusammen, die grüne Obstbäume, und die weiße Häuser dazwischen, machten ein anmutiges Ansehen. Gerad in der Mitten ragte der Kapellenturn mit blauen Schiefersteinen gedeckt und bekleidet, über alles empor, und hinter dem Dorf her, schimmerte das Flüßchen Sal im Glanz der Sonne. So brach er in Tränen aus, setzte sich eine Weile auf die Rasen nieder, und ergötzte sich an der herrlichen Aussicht. Hier fing er zuerst an, ein Lied zu versuchen, es gelung ihm auch so ziemlich, denn er hatte eine natürliche Anlage dazu. Ich habe es unter seinen Papieren nachgesucht, aber nicht finden können.

Hier nahm er sich nun fest und unwiderruflich vor, Fleiß und Eifer auf die Schule zu verwenden, die übrige Zeit aber in seinem mathematischen Studium fortzufahren. Als er diesen Bund mit sich selber geschlossen hatte, so stund er auf, und wanderte vollends nach Preisingen hin.

Seine Wohnung wurde ihm bei einer reichen, vornehmen und dabei über die Maßen dicken Witwe, angewiesen, die sich Frau Schmoll nennte, und zwo schöne sittsame Töchter hatte, wovon die älteste Maria hieß, und zwanzig Jahr' alt war; die andre aber hieß Anna, und war achtzehn Jahr' alt. Beide Mädchen waren recht gute Kinder, so wie auch ihre Mutter. Sie lebten zusammen, wie die Engel, in der edelsten Harmonie, und sozusagen, in einem Überfluß von Freuden und Vergnügen, denn es fehlte ihnen nichts, und das wußten sie auch zu nutzen, daher brachten sie ihre Zeit, nebst den Hausgeschäften, mit Singen und allerhand erlaubten Ergötzlichkeiten zu. Stilling liebte zwar das Vergnügen, allein, die Untätigkeit des menschlichen Geistes war ihm zuwider, daher konnte er nicht begreifen, daß die Leute keine Langeweile hatten. Doch befand er sich unvergleichlich in ihrer Gesellschaft; wenn er sich zuweilen in Betrachtungen und Geschäften ermüdet hatte, so war es eine süße Erholung für ihn, mit ihnen umgehen.

Stilling hatte noch an keine Frauenliebe gedacht; diese Leidenschaft und das Heuraten war in seinen Augen eins, und jedes ohne das andre ein Greuel. Da er nun gewiß wußte, daß er keine von den Jungfern Schmoll heuraten konnte, indem keine, weder einen Schneider, noch einen Schulmeister nehmen durfte, so unterdrückte er jeden Keim der Liebe, der so oft, besonders zu Maria, in seinem Herzen aufblühen wollte. Doch, was sage ich vom Unterdrücken! wer vermag das aus eigner Kraft? – Stillings Engel, der ihn leitete, kehrte die Pfeile von ihm ab, die auf ihn geschossen wurden. Die beiden Schwestern dachten indessen ganz anders; der Schulmeister gefiel ihnen im Herzen, er war in seiner ersten Blüte, voller Feuer und Empfindung; denn ob er gleich ernst und still war, so gab es doch Augenblicke, wo sein Licht aus allen Winkeln des Herzens hervorglänzte; dann breitete sich sein Geist aus, er floß über von mitteilender heiterer Freude, und dann war's gut sein in seiner Gegenwart. Aber es gibt der Geister wenig, die da mitempfinden können; es ist so etwas Geistiges und Erhabenes, von roher lärmender Freude so Entferntes, daß die wenigsten begreifen werden, was ich hier sagen will. Frau Schmoll und ihre Töchter indessen fühlten's, und empfanden's in aller seiner Kraft. Andre Leute, von gemeinem Schlag, saßen dann oft und horchten; der eine rief: »Paule, du rasest!« der andere saß und staunte, und der dritte glaubte: er sei nicht recht gescheut. Die beiden Mädchen ruhten dann dort in einem dunklen Winkel, um ihn ungestört beobachten zu können, sie schwiegen und hefteten ihre Augen auf ihn. Stilling merkte das mit tiefem Mitleiden; allein, er war fest entschlossen, keinen Anlaß zu mehrerem Ausbruch der Liebe zu geben. Sie waren beide sittsam und blöde, und deswegen weit davon entfernt, sich an ihn zu entdecken. Frau Schmoll saß dann, spielte mit ihrer schwarzen papiernen Schnupftabaksdose auf dem Schoß, und dachte nach, unter welche Sorte Menschen der Schulmeister wohl eigentlich gehören möchte; fromm und brav war er in ihren Augen, und recht gottesfürchtig dazu; allein, da er von allem redete, nur nicht von Sachen, womit Brot zu verdienen war, so sagte sie oft, wenn er zur Tür hinausging: »Der arme Schelm, was will noch aus ihm werden!« »Das kann man nicht wissen«, versetzte denn wohl Maria zuweilen, »ich glaube: er wird noch ein vornehmer Mann in der Welt.« Die Mutter lachte, und erwiderte oft: »Gott laß es ihm wohl gehen! er ist ein recht lieber Bursche«; auf einmal wurden ihre Töchter lebendig.

Ich darf behaupten, daß Stilling die Preisinger Schule nach Pflicht und Ordnung bediente; er suchte nun, bei reiferen Jahren und Einsichten, seinen Ruhm in Unterweisung der Jugend zu befestigen. Allein, es war schade, daß es nicht aus natürlicher Neigung herfloß. Wenn er ebensowohl nur acht Stunden des Tages zum Schneiderhandwerk, als zum Schulamt, hätte verwenden dürfen, so wär' er gewiß noch lieber am Handwerk geblieben; denn das war für ihn ruhiger, und nicht so vieler Verantwortung unterworfen. Um sich nun die Schule angenehmer zu machen, erdachte er allerhand Mittel, wie er mit leichterer Mühe die Schüler zum Lernen aufmuntern möchte. Er führte eine Rangordnung ein, die sich auf die größere Geschicklichkeit bezog; er erfand allerhand Wettspiele im Schreiben, Lesen und Buchstabieren; und da er ein großer Liebhaber vom Singen und der Musik war, so suchte er schöne geistliche Lieder zusammen, lernte selber die Musiknoten mit leichter Mühe, und führte das vierstimmige Singen ein. Dadurch wurde nun ganz Preisingen voller Leben und Gesang. Des Abends vor dem Essen hielt er eine Rechenstunde, und nach demselben eine Singstunde. Wenn dann der Mond so still und feierlich durch die Bäume schimmerte, und die Sterne vom blauen Himmel herunteräugelten, so ging er mit seinen Sängern heraus an den Preisinger Hügel, da setzten sie sich ins Dunkel, und sungen, daß es durch Berg und Tal erscholl; dann gingen Mann, Weib und Kinder im Dorf vor die Tür stehen, und horchten; sie segneten ihren Schulmeister, gingen dann hinein, gaben sich die Hand, und legten sich schlafen. Oft kam er mit seinem Gefolge hinter Schmolls Haus in den Baumhof, und dann sungen sie sanft und still: entweder »O du süße Lust!« oder »Jesus ist mein Freudenlicht!« oder »Die Nacht ist vor der Tür!« und was dergleichen schöne Lieder mehr waren; dann gingen die Mädchen ohne Licht oben auf ihre Kammer, setzten sich hin und versunken in Empfindung. Oft fand er sie noch so sitzen, wenn er nach Hause kam und schlafen gehen wollte; denn alle Kammern im Hause waren gemeinschaftlich, der Schulmeister hatte überall freien Zutritt. Niemand war weniger sorgfältig für ihre Töchter, als Frau Schmoll; und sie war glückselig, daß sie es auch nicht nötig hatte. Wenn er dann Maria oder Anna so in einem finstern Winkel mit geschlossenen Augen fand, so ging's ihm durchs Herz, er faßte sie an der Hand, und sagte: »Wie ist's dir, Maria?« Sie seufzte dann tief, drückte ihm die Hand, und sagte: »Mir ist's wohl von Eurem Singen!« Dann erwiderte er oft: »Laßt uns fromm sein, liebe Mädchen! im Himmel wollen wir erst recht singen«; und dann ging er flüchtig fort, und legte sich schlafen; er fühlte wohl oft das Herz pochen, aber er hatte nicht acht darauf. Ob die Mädchen mit dem Trost auf jene Welt, so völlig zufrieden gewesen, das läßt sich nicht wohl ausmachen, weil sie sich nie darüber erklärt haben.

Des Morgens vor der Schule, und des Mittags vor und nach derselben, durcharbeitete er die Geographie, und Wolffs Anfangsgründe der Mathematik ganz; auch fand er Gelegenheit, seine Kenntnisse in der Sonnenuhrkunst noch höher zu treiben, denn er hatte auf der Schule, deren Fenster eins gerade gegen Mittag stund, oben unter der Decke mit schwarzer Ölfarbe eine Sonnenuhr gemalt, so groß als die Decke war, in dieselbe hatte er die zwölf himmlische Zeichen genau eingetragen, und jedes in seine dreißig Grad eingeteilet; oben im Zenit der Uhr, oberhalb dem Fenster, stund mit römischen zierlich gemalten Buchstaben geschrieben: Coeli enarrant gloriam Dei. (Die Himmel erzählen die Ehre Gottes.) Vor dem Fenster war ein runder Spiegel befestiget, über welchen eine Kreuzlinie mit Ölfarbe gezogen war; dieser Spiegel strahlte dann oben unter, und zeigte nicht allein die Stunden des Tages, sondern auch ganz genau den Stand der Sonne in dem Tierkreis. Vielleicht steht diese Uhr noch da, und jeder Schulmeister kann sie nutzen, und dabei wahrnehmen, was für einen Antezessor er ehmals gehabt habe.

Um diese Zeit hatte er im historischen Fach noch nichts gelesen als Kirchenhistorie, Martergeschichten, Lebensbeschreibungen frommer Menschen, desgleichen auch alte Kriegshistorien vom dreißigjährigen Krieg und dergleichen. Im Poetischen fehlt's ihm noch; da war er noch immer nicht weiter gekommen, als vom Eulenspiegel bis auf den Kaiser Oktavianus, den Reinicke Fuchs mit eingeschlossen. Alle diese vortreffliche Werke der alten Teutschen hatte er wohl hundertmal gelesen, und wieder andern erzählt; er sehnte sich nun nach neueren. Den Homer rechnete er nicht zu dieser Lektüre, es war ihm um vaterländische Dichter zu tun. Stilling fand was er suchte. Herr Pastor Goldmann hatte einen Eidam, der ein Chirurgus und zugleich Apotheker war; dieser Mann hatte einen Vorrat von schönen poetischen Schriften, besonders aber von Romanen; er lehnte sie dem Schulmeister gern, und das erste Buch, welches er mit nach Hause nahm, war die »Asiatische Banise«.

Dieses Buch fing er an einem Sonntag nachmittag an zu lesen. Die Schreibart war ihm neu und fremd. Er glaubte in ein fremdes Land gekommen zu sein, und eine neue Sprache zu hören, aber sie entzückte und rührte ihn bis auf den Grund seines Herzens. Blitz, Donner und Hagel, als die rächenden Werkzeuge des gerechten Himmels – war ein Ausdruck für ihn, dessen Schönheit er nicht genug zu rühmen wußte. Goldbedeckte Türme – welche herrliche Kürze! und so bewunderte er das ganze Buch durch, die Menge von Metaphern, in welchen der Stil des Herrn von Ziegler gleichsam schwomme. Über alles aber schien ihm der Plan dieses Romans ein Meisterstück der Erdichtung zu sein, und der Verfasser desselben war in seinen Augen der größte Poet, den jemals Teutschland hervorgebracht hatte. Als er im Lesen dahin kam, wo Balacin seine Banise im Tempel errettet, und den Chaumigrem ermordet, so überlief ihn der Schauer der Empfindung dergestalt, daß er fortlief, in einen geheimen Winkel niederkniete, und Gott dankte, daß Er doch endlich den Gottlosen ihren Lohn auf ihr Haupt bezahle, und die Unschuld auf den Thron setze. Er vergoß milde Tränen, und lase mit eben der Wärme auch den zweiten Teil durch. Dieser gefiel ihm noch besser; der Plan ist verwickelter, und im ganzen mehr romantisch. Darauf lase er die zween Quartbände von der Geschichte des christlichen teutschen Großfürsten Herkules, und der Königlich Böhmischen Prinzessin Valiska, und dieses Buch gefiel ihm gleichfalls über die Maßen; er las es im Sommer während der Heuernte, als er einige Tage Ferien hatte, aneinander ganz durch, und vergaß die ganze Welt dabei. Was das für eine Glückseligkeit sei, eine solche neue Schöpfung von Geschichten zu lesen, gleichsam mit anzusehen, und alles mit den handelnden Personen zu empfinden, das läßt sich nur denen sagen, die ein Stillings-Herz haben.

Es war einmal eine Zeit, da man sagte: der »Herkules«, die »Banise« und dergleichen, ist das größte Buch, das Teutschland hervorgebracht hat. Es war auch einmal eine Zeit, da mußten die Hüte der Mannspersonen dreieckicht hoch in die Luft stehen, je höher je schöner. Der Kopfputz der Weiber und Jungfrauen stand derweil in die Quere, je breiter je besser. Jetzt lacht man der »Banise« und des »Herkules«, ebenso, wie man eines Hagestolzen lacht, der noch mit hohem Hut, steifen Rockschößen, und ellenlangen herabhangenden Aufschlägen einhertritt. Anstatt dessen trägt man Hütchen, Röckchen, Manschettchen, liest Amourettchen, und buntscheckichte Romänchen, und wird unter der Hand so klein, daß man einen Mann aus dem vorigen Jahrhundert, wie einen Riesen ansieht, der von Grobheit strotzt. Dank sei's vorab Klopstock, und so die Reihe herunter bis auf daß sie dem unteutschen tändelnden Ton die Spitze geboten, und ihn auf die Neige gebracht haben. Es wird noch einmal eine Zeit kommen, wo man große Hüte tragen, und also auch die »Banise«, als eine herrliche Antiquität lesen wird.

Die Wirkungen dieser Lektüre auf Stillings Geist waren wunderbar, und gewiß ungewöhnlich; es war etwas in ihm, das seltene Schicksale in seinem eigenen Leben ahndete; er freute sich recht auf die Zukunft, faßte Zutrauen zum lieben himmlischen Vater, und beschloß großmütig: so geradezu, blindlings dem Faden zu folgen, wie ihn ihm die weise Vorsicht in die Hand geben würde. Desgleichen fühlte er einen himmlischsüßen Trieb, in seinem Tun und Lassen recht edel zu sein, ebenso, wie die Helden in gemeldeten Büchern vorgestellet werden. Er lase dann mit einem recht empfindsam gemachten Herzen die Bibel, und geistliche Lebensgeschichten frommer Leute: als Gottfried Arnolds »Leben der Altväter«, seine »Kirchen- und Ketzerhistorie« und andere von der Art mehr. Dadurch erhielt nun sein Geist eine höchst seltsame Richtung, die sich mit nichts vergleichen, und nicht beschreiben läßt. Alles, was er in der Natur sahe, jede Gegend idealisierte er zum Paradies, alles war ihm schön, und die ganze Welt beinah ein Himmel. Böse Menschen rechnete er mit zu den Tieren, und was sich halb gut auslegen ließ, das war nicht mehr böse in seinen Augen. Ein Mund der anders sprach, als das Herz dachte, jede Ironie, und jede Satire, war ihm ein Greuel, alle andre Schwachheiten konnte er entschuldigen.

 << Kapitel 6  Kapitel 8 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.