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Heinrich von Ofterdingen

Friedrich Lienhard: Heinrich von Ofterdingen - Kapitel 2
Quellenangabe
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authorFriedrich Lienhard
booktitleWartburg&
titleHeinrich von Ofterdingen
publisherVerlag von Greiner und Pfeiffer
printrunFünfte Auflage
firstpub1903
year1919
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Personen

Landgraf Hermann von Thüringen  
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Erster
Zweiter
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Erster
Zweiter
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Ritterlich Festvolk und Straßenvolk jedes Alters und Geschlechts, Edelknappen, der Henker (stumme Rolle), ein Knabe (Ludwig, Söhnchen des Landgrafenpaares: stumme Rolle)
Zeit: 1207 und 1208
Ort: Zu Anfang und im vierten Aufzug: Klingsors Turm; im übrigen in und bei der Wartburg.

»... Zugegeben nun, daß die Übertragung eines auf Geheiß des Bischofs Pilgrim durch seinen Schreiber Konrad lateinisch gedichteten Werkes in die deutsche Nibelungenstrophe mit dem Kürenberger zusammenhängen kann: so möge dem Schreiber dieser Blätter, der die Hoffnung nicht hegt, mit exakter Forschung alle Rätsel der Vergangenheit lösen zu können, gestattet sein, auch des Kürenbergers Nachbar, den von Ofterdingen, dessen dichterische Beteiligung an der deutschen Heldensage durch den König Luarin beglaubigt wird, sich in Beziehung zum Nibelungenlied zu denken und seine dichterische Persönlichkeit als einen kunstbegabten, in einheimischer Tanzreigenführung, Liederlust und epischen Weisen wohlgeschulten Sohn seiner traungauischen Heimat aufzufassen, der sich ... nach der Wartburg gewendet, dort mit den Verehrern formalen französischen Wesens und der unerquicklichen welschen Artusromane in tiefgehenden Zwiespalt geriet, – dann, zur Heimat zurückgedrängt, in großer läuternder Arbeit das Nibelungenlied der lateinischen Hülle des 10. Jahrhunderts entkleidete, um als letzten versöhnenden Abschluß des Sängerkrieges dem Thüringer Landgrafen das vaterländische Epos in vaterländischer Gestalt überreichen zu können.« J. V. Scheffel, »Frau Aventiure«; vgl. dazu des Verfassers »Thüringer Tagebuch«, 14. Aufl., S. 138: »Der Nibelungendichter«.)

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