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Hildegard von Bingen: Heilwissen - Kapitel 62
Quellenangabe
booktitleHeilwissen
authorHildegard von Bingen
titleHeilwissen
translatorDr. phil. Paul Kaiser
typereference
year1902
publisherTherapeutische Monatsheft, 16. Jahrgang, 1902, Berlin
senderDr Ann Elizabeth Wild; ann.wild@kulmbach.net
created20000710
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Gegen Leberverhärtung

Wenn in Folge übermässigen Genusses vielfältiger Speisen und davon herrührender schlechter Säfte die Leber leidet und verhärtet ist, nehme man Huflattich [minner hufladecha] und zweimal soviel Wegerichwurzeln und Blätter [?muos] einer Birnmistel [vielleicht ist das innere einer B. gemeint], soviel wie Huflattich, zerschneide die beiden ersten Kräuter in kleine Stücke, durchbohre sie mit einer Ahle oder einem anderen kleinen Instrument, stecke in die Löcher die Mistelblätter und lege sie so in reinen Wein. Man nimmt auch im Gewicht von einer Drachme von der Anschwellung, die auf einem Nussblatt oder Nusszweig bohnen- oder erbsenähnlich wächst, und legt dies in jenen Wein; dann trinkt man ihn nach dem Frühstück oder nüchtern ungekocht … Auch Maulbeerwein soll solch Kranker oft asl Getränk nehmen …, Speise aber mit Essig würzen … Auch Weizenbrot mag er geniessen, wie Einige es als Delicatesse in Einschnitte eines Schweinerückens legen und mit Wein tränken …

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