Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Hildegard von Bingen: Heilwissen - Kapitel 47
Quellenangabe
booktitleHeilwissen
authorHildegard von Bingen
titleHeilwissen
translatorDr. phil. Paul Kaiser
typereference
year1902
publisherTherapeutische Monatsheft, 16. Jahrgang, 1902, Berlin
senderDr Ann Elizabeth Wild; ann.wild@kulmbach.net
created20000710
Schließen

Navigation:

Von Geschwulst, Geschwüren u.s.w

Durch widerstreitende Säfte, gute und böse, werden Fleisch und Adern des Menschen dick, wie Mehl vom Sauerteig aufgeht. Geschwülste, die von Herz, Lunge, Magen und anderen inneren Theilen ausgehen und in unrichtigen, übermässigen Widerstreit gerathen, werden zuweilen hartnäckig, schlüpfrig und warm. Bleiben sie in dem Menschen, schaden sie seiner Gesundheit, brechen sie äusserlich auf, so machen sie ihn gesund. Wenn sie an eine oder mehrere Stellen so gerathen, dass dort ein oder mehrere Geschwüre entstehen, so lasse man sie reif werden und aufbrechen …;wenn sie dann ausgeflossen sind, soll man Medicin und Salben anwenden. Wenn sich aber von bösen Säften am ganzen Körper ein Ausschlag bildet, dann warte man, bis sich die Haut zwischen den Geschwüren röthet und trocken wird, und dann wende man passende Salben an und warte nicht länger, damit die Haut nicht noch mehr schmerzhaft schwärt und eitert.

 << Kapitel 46  Kapitel 48 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.