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Hildegard von Bingen: Heilwissen - Kapitel 31
Quellenangabe
booktitleHeilwissen
authorHildegard von Bingen
titleHeilwissen
translatorDr. phil. Paul Kaiser
typereference
year1902
publisherTherapeutische Monatsheft, 16. Jahrgang, 1902, Berlin
senderDr Ann Elizabeth Wild; ann.wild@kulmbach.net
created20000710
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Von der Verdauung

Wenn der Mensch isst, vertheilen die Aederchen, die den Geschmack empfinden, ihn durch den Körper, und die inneren Adern der Leber, des Herzens, der Lunge empfangen den feineren Saft dieser Speisen vom Magen und tragen ihn durch den ganzen Körper, und so mehrt sich das Blut im Menschen, und der Körper wird ernährt, wie Feuer, das vom Blasebalg entfacht ist, und wie Gras durch Wind und Thau erstarkt und wächst … Was aber in den verzehrten Speisen und Getränken Unrath ist, senkt sich beim Menschen nach unten und verwandelt sich in Koth und geht dann ab; wie wenn man Trauben in die Kelter legt: den Wein füllt man in ein Gefäss, den Rest, die Hülsen, wirft man weg.

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