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Hann Klüth

Georg Engel: Hann Klüth - Kapitel 10
Quellenangabe
typefiction
authorGeorg Engel
titleHann Klüth
publisherDeutsche Buchgemeinschaft GmbH
illustratorO. H. Engel
year1910
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080424
projectid61d1d230
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IX

In dem Walde wurde es neblig. Line fröstelte. Sie saß noch immer in dem weißen Kleidchen, von dem die rosige Schleife in Hanns Augen so wundervoll abgestochen hatte.

»Ob er nun nicht bald nach Hause geht?« dachte das Mädchen, für das der neue Lehrling mit seiner geschmeidigen Figur und den immer gut und städtisch sitzenden Anzügen von jeher einen vornehmen Herrn bedeutet hatte. Unwillkürlich legte sie dabei ihre Hand auf seine Finger.

Die fröstelnde Haut brachte den Nachdenklichen zu sich.

»Was willst du eigentlich hier. Kleine?« fragte er freundlich, während er ihr leicht über die Haare strich.

Er sah sie an.

Das Verhältnis zu der niedlichen Pflegeschwester war immer nur das eines erwachsenen Jungen gegen ein unbedeutendes spielendes Ding gewesen.

»O nichts,« versetzte sie ein bißchen schnippisch, »kümmere dich nicht um mich.«

Dabei führte sie den Finger an die Lippen und ließ sie leicht gegeneinanderschnellen.

Das sah liebenswürdig und trotzig zugleich aus. Bruno gefiel das so sehr, daß er plötzlich hell auflachte und die Kleine bat, dieses Spiel noch einmal zu wiederholen.

Sie jedoch schüttelte verwundert das Haupt. »Wozu?« versetzte sie gekränkt. »Ich bin kein Kind mehr. Das mußt du nicht glauben.«

»So? – Ach was? – Sag mal, wie alt bist denn eigentlich?«

»Das weißt du nicht?« Ihre Stimme nahm einen immer verletzteren Klang an, doch den Lehrling schien dies nur in seiner heiteren Laune zu bestärken.

»Das weißt du nicht?« wiederholte sie heftig, während sie auf der Steinplatte herumkratzte.

»Nein, nimm's nicht übel. Kleine, ich hab' nicht so genau aufgepaßt.«

»Schön, dann will ich dir's sagen. – Ich bin tausend Jahre alt,« platzte Line heraus und stieß ihn mit der kleinen Faust zornig vor die Brust. »So, nun weißt du's.«

Ihr Körper krümmte sich dabei zusammen wie der einer geschmeidigen Katze, mit einem Satz war sie von der Platte herunter.

»Ich geh nun nach Haus!«

»Dummes Zeug!« rief Bruno verblüfft. »Wozu? – Was soll das?«

Dennoch mußte er hinter ihr herrennen.

Sie wirbelte wie ein weißer Schatten durch den Klostergang. Die Blätter raschelten zu ihren Füßen.

»Line – Donnerwetter – steh doch.«

Da war sie verschwunden.

Wohin?

Eingesunken, von der Erde verschluckt. Eine Sage ging, daß oft Namenlose, von denen keine Pergamente melden, ehemals bei den Mönchen so verschollen seien. Verwirrt blickte Bruno nach allen Seiten.

»Line,« lockte er nochmals.

Kein Laut!

Nur die Eichenkronen schüttelten sich und an dem bröckligen Mauerwerk lachte die Abendröte.

Ein Eichhörnchen hockte in einer Fensternische und zog ihm eine Nase.

Unvermittelt erhielt er im Rücken einen Stoß, so daß er vorwärts taumelte. Eine Baumwurzel krümmte sich vor seinen Füßen. Die ließ ihn stolpern. Er kniete jetzt.

»So wird's gemacht,« klang hinter ihm Lines schadenfrohe Stimme, »du bist doch nicht klug genug.«

»Teufel nochmal, Ding; woher kommst du?«

»I, ich wollte dir bloß zeigen, daß ich auch manches kann, was du nicht weißt.«

Sie weidete sich einen Moment an dem Knienden und zeigte ihre weißen Zähne.

Plötzlich schrie sie auf.

Der Sekundaner war auf die Füße geschnellt und preßte mit einem festen Griff ihre Hände in den seinen.

»So,« forderte er atemholend, »nun bitt' ab.«

»Nein,« widersprach Line.

»Kleine, sei artig,« ermahnte der Lehrling. »Solche Wildheit muß dir abgewöhnt werden. Immer friedlich, Wurm.«

Allein sie sträubte sich, und er gab sie nicht frei. Bei dem Winden und Drehen stieg ihr das Blut in die Wangen, der geschmeidige Körper bog sich wie eine schlanke Gerte. Eine kurze Zeit, dann verließ sie die Kraft, und allmählich drängten sich ihr ein paar große Tropfen in die Augen.

»Tu ich dir weh?« forschte Bruno gespannt.

Line verbiß den Schmerz.

Er aber zog hastig seine Hände von ihr zurück und gab sie frei.

Merkwürdig – jetzt hätte sie entwischen können. Doch sie blieb und ging von jetzt an ruhig neben ihm her.

So waren sie bis an die niedrige, verfallene Feldsteinmauer gelangt, welche die Ruinen der Landstraße abschließt.

In der Abendsonne wand sich hier die Chaussee wie eine goldene Schlange vorbei, zur Seite schob der Wald seine dunklen Massen weiter ins Land hinein, und ganz hinten aus den nebligen Äckern, umquollen von den sich hebenden Abenddünsten, rollte unter undeutlichem Läuten die Sekundärbahn heran. Bruno blieb stehen. Ihm kam der Gedanke, daß er das alles heute für lange Zeit zum letztenmal sehen würde.

Leise vor sich hinsummend, ließ er sich auf dem Mauerwerk nieder und starrte in die weite, nebeldampfende Ebene hinein. So merkte er erst nach einer Weile, wie das Mädchen unschlüssig neben ihm verharrte, weil sie sich scheuen mochte, in ihrem weißen Festkleid ebenfalls auf der schmutzigen Mauer Platz zu nehmen. Da zog er sie einfach an sich.

»Komm!«

Und ohne viel Umstände, kindlich und natürlich setzte sie sich ihm auf die Knie. Er schlug seinen Arm um sie, und sie rückte sich zurecht.

Nach geraumer Zeit erst äußerte der Sekundaner: »Das ist hübsch.«

Und Line nickte ernsthaft dazu und sagte: »Ja, das ist es.«

Dazu lag still und warm und rot die scheidende Abendsonne auf ihnen und aus den herbstlichen Bäumen raschelten braune Blätter auf ihre Häupter.

Da wandte sich Line nach ihm zurück. Als sie ihn ansah, bemerkte sie mit Erstaunen, daß in dem hübschen braunen Gesicht des Pflegebruders ein dunkles Schnurrbärtchen auf der Oberlippe zu sprossen begann. Das war ihr neu. Und aus ihren Augen und aus dem sich langsam öffnenden Munde sprach so viel Bewunderung, daß Bruno, der wohl fühlte, daß etwas Schmeichelhaftes für ihn darin lag, das kleine Ding plötzlich lachend und doch mit Hast an sich riß.

Sie sträubte sich gar nicht.

Ganz eng schmiegte sie sich an ihn, ja, sie verkroch sich geradezu an seiner Brust, so daß er deutlich empfand, wie weich und fest zugleich ihre Glieder sich fügten.

Eine schülerhafte, scheue Begierde stieg in ihm auf, auch ihren Mund zu berühren. Die roten Lippen leuchteten ihm so dicht!

Aber nein – nein, das wagte er nicht. Es war überhaupt das erste Mal, daß er so kosend nah sich einem Mädchen fand. Und nun noch gerade diese! –

Nein!

Er schämte sich, fürchtete sich und lächelte doch ein wenig unwillig über sich selbst.

Ein merkwürdiger, angenehmer Schauer begann ihn dabei zu überrieseln. Und sie wand sich immer wohliger in seinem Arm. Noch war ihr unklar, warum, doch immer tiefer nistete sie sich bei ihm ein, blinzelte verstohlen zu dem Schnurrbärtchen empor und spann vor Freude, wie eine kleine Katze vor dem Schlummern.

Wieder wiegten sich beide einen fröhlichen Moment. – Dann surrte die Sekundärbahn mit ihren drei schwarzen kreischenden Waggons heran, und ein schriller, durchdringender Pfiff weckte beide auf.

Sie sahen sich an. Dann mußten sie lachen. Keiner wußte den Grund.

Es war das Lachen zweier blutjunger Menschen, die sich entdeckt haben.

Aber sie wußten es nicht.


Langsam schlich der Abend über die Landstraße. Rechts und links fing er in seinem schwarzen Sack die letzten Sonnenstrahlen, die wie goldene Mäuschen über den Weg huschten.

Überall stiegen Schatten an Mauern und Bäumen empor und griffen nach der Röte, die dort noch ruhte.

Die Sekundärbahn, die am Fluß entlang auf die Stadt zustrebte, fuhr wie in einen dunklen Tunnel hinein. – Nur ihre roten Augen, die sie auf dem Rücken befaß, glimmten noch eine Weile nach dem einsamen Paar zurück.

Da wand sich Line von Brunos Knien herab und streckte den Arm nach den roten, blinzelnden Augen aus. »Morgen abend bist du auch da drin,« begann sie beinah anklagend. »Ja, morgen abend schlafe ich schon in der Stadt,« entgegnete er rasch.

Hastig atmete er dabei auf.

»Was wirst du in der Stadt anfangen?« fragte sie weiter.

Er sah sich um, ob ihn auch niemand höre. Dann schlüpfte ganz heimlich das Unterste, Verborgenste aus ihm heraus.

Der Traum, der tief in der Seele im verschlossenen Kämmerchen auf weichem Bette geschlummert, der stieg scheu und schämig auf die Erde.

»Reich will ich werden, Line.«

»Reich?«

»Sehr reich. Unermeßlich reich.«

»Wozu willst du das?«

Mit einem Ruck hatte er sie wieder an sich gezogen. Doch sie setzte sich ihm nicht mehr aufs Knie. Stehend, von seinem zitternden Arm umschlungen, während ihr Ohr fast seinen Mund berührte, hörte sie alles mit an, sog es in sich ein, was er ihr nun mit fiebernder Hast, mit ausbrechender, üppiger Knabenphantasie vormalte.

Ein eigentümliches Beben ging durch seine flüsternde Stimme.

Ja, das mußte jahrelang in ihm geschafft und gewirkt haben. – Was vernahm sie nicht alles? – Das Gold, das sei der Schlüssel zu aller Macht und Herrlichkeit. Diese blitzenden Goldstücke hingen wie Sterne über jedem irdischen Menschenhimmel. Manchmal regne es von dort oben in weiten Strömen. Dann wüchsen aus dem getroffenen Acker Schlösser, Paläste, Gärten mit seltenen Blumen, Kleider, Livreen, schnelle Pferde und die seltensten Braten hervor. Freilich, nur ein paar Auserwählte seien es, die das Geheimnis ergründet hätten. Hollander gehöre dazu. Der hätte es. Und von dem alten Manne müßte er es auch erlernen. Sonst käme er nicht wieder, ganz gewiß nicht, sonst stürze er sich irgendwo in die See, wenn er das nicht erreiche. Denn sonst lohne es nicht, zu leben. – Aber er würde es erreichen, jede Nacht beinah hätte er ja davon geträumt, ja manchmal hätte er ganz deutlich gehört, wie es vor seinem Bette seltsam geklungen und geklappert hätte.

Ganz deutlich.

»Klipp – klapp.«

»Das ist fein,« flüsterte Line, der es wie Feuer durch die Adern brannte.

Die schönen Kleider und die Schlösser hatten es ihr angetan.

»Ja, aber es ist schwer,« murmelte er bekümmert.

Nun tastete langsam der Mond über die Baumkronen herauf.

»Und wenn du dann reich bist?« forschte sie mit verhaltenem Atem weiter, »dann –?«

»Ja, dann – –«

Ganz berauscht, toll von dem Klang der eingebildeten Schätze preßte er die Stehende an sich, bis er die Schläge ihres erregten Herzens hämmern hörte. Seine Knabenaugen leuchteten in den ersten Mondesstrahlen gleich einem Paar prachtvoller Edelsteine.

»Kann ich auch reich werden?« forschte sie plötzlich mit aufwachender Gier.

»Du?«

Er lächelte.

»Warum lachst du? Warum schüttelst du den Kopf?«

»Du nicht.«

Da riß sie ihre Hand ungestüm von ihm zurück. Ihr Mund zuckte. »Warum nicht?« rief sie verzweiflungsvoll.

»Weil du nicht genug gelernt hast,« erklärte er begütigend und erhob sich, um sie mit fortzuziehen. »Aber, das schadet ja auch nicht, Liebling. Wenn man so hübsch ist wie du. – Komm.«

Halb im Taumel ließ sie sich von ihm leiten. Alles summte in der aufwachenden Seele durcheinander, die Liebesworte und der Goldklang. Und immer wieder, fast bettelnd, suchte sie den Großen davon zu überzeugen, wie sie am Ende doch nicht so wenig gelernt hätte. Dabei ergab sich, daß sie die unregelmäßige Dorfschule monatelang überhaupt nicht gesehen, ja, wie dies dem alten verbummelten Lehrer Toll nicht einmal als etwas Besonderes aufgefallen wäre.

Spitzbübisch wollte sie die Lippen bei dem losen Streiche spitzen. Doch ganz ohne Übergang fuhr sie zusammen und begann laut vor sich hinzuschluchzen.

»Herrgott, Lining, was weinst du?«

»O nichts!«

Damit schüttelte sie sich die Tränen ab und warf ihr Köpfchen kräftig in den Nacken.

»Ich kann nicht reich werden, ich hab' nicht genug gelernt,« ging es durch ihre Gedanken. Und dann blickte sie wieder mit heimlichem Neid auf ihren Gefährten, der nun bald in diesen goldenen Gärten spazierengehen würde.

Plötzlich griff sie in der Dunkelheit heftig nach seiner Hand, und beinahe zornig stürzte es aus ihr heraus: »Sag' mal, kommst du nun bei Hollander auch mit lauter solchen Menschen zusammen, die was gelernt haben?«

Das bejahte er. Lachend über ihre kindliche Wut, und geschmeichelt, daß sie ihn augenscheinlich gleich einem höheren Wesen verehre.

Nun standen sie vor der Brücke. Unten gurgelte und sang der Fluß, vom jenseitigen Ufer blinkten die erleuchteten Fenster der Krugwirtschaft herüber. Und da! – Was war das?

Grobe Tanzmusik drang über das Wasser, hinter den angelaufenen Fensterscheiben huschten blasse Schatten vorbei!

Kling – kling – plump – plump – trala!

Line griff nach dem Geländer der Brücke und wurzelte an. Ihre Augen saugten sich an den kleinen, leuchtenden Fenstern, die so wunderliche Lichtstrahlen in die Finsternis hinaussandten, förmlich fest; ihre Zähne biß sie scharf zusammen.

»Nicht doch! – Was soll das? – Komm, Kleine.«

»Bruno?«

»Ja.« »Sieh da, bei Gastwirt Krügern da tanzen jetzt die Studenten mit den Fischerfrauen und den Mädchen.«

Auch er warf einen verlangenden Blick hinüber und streckte dann die Hand nach ihr aus.

»Ja, ja – aber was soll das? – Du mußt nach Haus.«

»Du, da drüben möcht' ich auch hin.«

»Da drüben?« Er hielt sie fest. »Hör', – da gehören keine Kinder hin.«

»Ich bin kein Kind mehr. Das sollst du sehen.«

Mit einer schlangenhaften Wendung wischte sie ihm unter der Hand fort.

»Jetzt lauf ich rüber.«

Er geriet in Angst.

»Lining – bedenk doch – wir haben ja Trauer.«

»Oh, bei so einer, die nichts gelernt hat, schadet das nichts. Nein, nein, da schadet das gar nichts. Ich will bloß zusehen.«

»Um Gottes willen, bitte, tu das nicht – mir zuliebe! Ja?«

Seine Stimme zitterte so flehentlich, daß sie stehen blieb und zögerte. Über die hohen Schwebebalken der Brücke glitt der Mond, so daß sich beide genau betrachten konnten. Da öffnete sich drüben in der Schenke eine Tür. Ein Strom von Musik und Gelächter schoß heraus.

Kling, kling, plump, plump, trala!

Das entschied.

Line zitterte vom Kopf bis zu den Füßen. »Bloß zusehen,« rief sie noch einmal mit geschnürter Stimme, »du kannst auf mich warten!«

Im nächsten Moment flog sie über die Brücke, und wie von unsichtbarer Hand zurückgehalten starrte ihr Bruno nach. Seine scharfen Augen verfolgten die Fliehende, bis sie gleich einem weißen Pfeil durch den Wirtshausgarten schoß. Dann griff er sich an die Stirn und sah sich um. Rechts von ihm ruhte die unendliche, finstere Masse des Meeres, links glitzerte im Mondenlicht der silberne Fluß, und weiterhin zuckte am Himmel ein breiter leuchtender Schein. Unter diesem lag in der Ferne die Stadt, in der er morgen schon wohnen und wirken sollte.

»Line!« rief er laut und ängstlich in unerklärlicher, aufsteigender Bangigkeit.

Aber nichts antwortete ihm.

Nur zwischen den nahen, glitzernden Fenstern glaubte er den weißen Schatten des Mädchens in das Innere des Hauses schlüpfen zu sehen.

Da brach auch bei ihm unvermittelt alle Überlegung zusammen. Die Trauer und den finsteren Ernst des Lebens, der dahinten lag und auf ihn lauerte, alles vergaß er. Er wollte nur die Kleine holen – nur sie überwachen, das unerfahrene Ding, das so hübsch auf seinen Knien gesessen. Noch fühlte er die heimliche Wärme. »Ja, nur sie holen.«

Ein paar leichte Sprünge.

Er war bereits jenseits der Brücke. Ganz nahe drang durch geschlossene Türen die Musik – hinter ihm versank still und schweigend die Stadt, in der er morgen einziehen und leben sollte.

Er sprang in den Saal.

Und draußen tauchte alles wieder in nächtliche Versunkenheit; die Ufer und die Landstraße und die raschelnden Binsen am Moor. – Nur unten, wo der Strom um die Brücke gurgelte, da sah Malljohann, der zur selben Zeit nachdenklich auf dem Dach seiner Kajüte hockte und zu dem Mond hinaufmurmelte, wie sich vorsichtig ein winziges Männchen aus dem Wasser hob, und wie es in die Hände klatschte und in ein scharfes Kichern ausbrach.

Das war nichts Menschliches.

Und Malljohann wußte recht gut, so lachte nur der Klabautermann, den ja Line für ihren Vater ausgab, und der sich nun über sein flinkes Dirnlein freute.

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