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Handbuch der Homöopathie

Adolph von Gerhardt: Handbuch der Homöopathie - Kapitel 8
Quellenangabe
typetractate
authorAdolph von Gerhardt
titleHandbuch der Homöopathie
publisherVerlag Dr. Willmar Schwabe
printrunZwölfte, vollständig neu bearbeitete Auflage
year1929
firstpub1869
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20141110
projectid9f902f02
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Alpdrücken. Incubus
(Uneigentlich: Asthma nocturnum)

Es ist dies eine beängstigende, krampfhafte Brustbeklemmung im Schlafe, bei vollem Bewußtsein, ohne sich jedoch bewegen zu können. Die Erscheinung ist mit dem eigentümlichen, ihr vorausgehenden Gefühle verbunden, als zöge eine schwere Last von unten herauf, die beim Nachlassen des Anfalles wieder hinabzieht. Oft ist die Ursache davon das Schlafen mit den Armen über dem Kopf oder Magenüberladung, Gemütsbewegungen usw.

Aconitum: Bei mit Kongestivzuständen behafteten Personen, die häufig an Herzklopfen, Brustbeklemmung, Angst und Unruhe leiden. In ähnlichen Fällen wird sich auch Belladonna bewähren.

Nux vomica: Wenn Magenüberladung, Stuhlverstopfung usf. das Übel verursacht haben.

Opium: Bei sehr schweren Zufällen, lautem Schnarchen mit offenem Munde und halb geöffneten Augen; Zuckungen oder konvulsivischen Bewegungen der Glieder.

Pulsatilla: Besonders bei jungen Mädchen. Bei ängstlichen Träumen von schwarzen Tiergestalten.

Sulfur: Wenn leiser, unerquicklicher Schlaf mit den Anfällen verbunden ist; zuweilen halb geöffnete Augen und über den Kopf gelegte Arme; ängstliche Träume. –

Das den vorhandenen Erscheinungen entsprechende Mittel wird mehrere Tage hindurch verabfolgt und entweder nach einer Pause von 8 bis 14 Tagen wiederholt oder nach Umständen verändert.

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