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Handbuch der Homöopathie

Adolph von Gerhardt: Handbuch der Homöopathie - Kapitel 67
Quellenangabe
typetractate
authorAdolph von Gerhardt
titleHandbuch der Homöopathie
publisherVerlag Dr. Willmar Schwabe
printrunZwölfte, vollständig neu bearbeitete Auflage
year1929
firstpub1869
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20141110
projectid9f902f02
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Leberkrankheiten

Die Leber, die etwa 4 bis 6 Pfund wiegt, ist die größte Drüse im Körper und liegt im oberen Teile der Bauchhöhle, hauptsächlich an der rechten Seite unter den Rippen, im rechten Hypochondrium; sie wird in zwei Hauptlappen, den rechten und linken, eingeteilt. Ihre obere Fläche ist konvex (gewölbt) und entspricht der Aushöhlung des Zwerchfelles, an dem sie durch mehrere Ligamente (Bänder) befestigt ist. Ihre untere Hälfte ist konkav oder ausgehöhlt und steht in Verbindung mit dem Magen und Zwölffingerdarm. Die Leber sondert nicht nur Galle ab, sondern hat auch auf den Untergang alter roter Blutkörperchen sowie auf die Zuckerbildung großen Einfluß. Denn das Blut, das reich an alten roten Blutkörperchen und arm an Zucker in die Leber eintrat, verläßt diese durch die Lebervenen, reich an jungen, roten und farblosen Blutzellen und an Zucker. – Bezüglich des feinen Baues der Leber ist man trotz der vielen und genauen Untersuchungen noch nicht in allen Punkten zur vollständigen Klarheit gelangt. Die wesentlichen Elemente des Leberparenchyms sind Zellen, Blutgefäße (Äste der Pfortader, der Leberarterie und Lebervenen), Gallenkanälchen und Bindegewebe. – Die Krankheiten der Leber sind sehr mannigfach und häufig, ihre Diagnose ist sehr schwer und gewöhnlich erst dann möglich, wenn die Krankheit bereits in ein fortgeschrittenes Stadium getreten ist. Die meisten Leberkrankheiten sind sekundär. Man unterscheidet Leberkrankheiten, die das eigentliche Lebergewebe, die Leberkapsel, die Gallenwege oder die Pfortaderverzweigungen betreffen.

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