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Hand und Ring

Anna Katherine Green: Hand und Ring - Kapitel 6
Quellenangabe
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typefiction
authorAnne Kathrine Green
titleHand und Ring
publisherVerlag von Robert Lutz
seriesDetektiv-Gryce-Seríe
printrunFünfzehnte Auflage
year1921
translatorMargarete Jacobi
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Fünftes Kapitel.

Horaz Byrd stammte aus einer angesehenen, gebildeten Familie. Im Wohlstand aufgewachsen, hatte er sich von Kindheit an mit der Hoffnung geschmeichelt, dereinst in den Besitz eines beträchtlichen Vermögens zu gelangen. Allein der frühzeitige Tod seines Vaters machte diesen stolzen Erwartungen plötzlich ein Ende. Als Horaz zwanzig Jahre alt war, sah er sich auf sich selbst angewiesen, ohne Mittel, ohne Beruf, ja, was noch weit schlimmer war, ohne an regelrechte Arbeit und Anstrengung gewöhnt zu sein. Und doch sind für den Menschen die eigenen Kräfte oft weit bessere Helfer in der Not, als Freunde und Geld.

Nicht nur seinen eigenen Unterhalt hatte er jetzt allein zu bestreiten; er sollte auch eine kränkliche Mutter und zwei jüngere Schwestern unterstützen, an denen er mit zärtlichster Liebe hing. Zwar standen ihnen freundliche Verwandte zu Anfang mit Rat und Tat bei, so daß er sich der schlimmsten Sorge überhoben sah, doch erkannte der junge Mann es für seine Pflicht, der Versorger seiner Familie zu werden, und machte sich voll Mut und Hoffnung an die Aufgabe, sich nach einer passenden Beschäftigung umzusehen.

Nun folgte eine lange Reihe von Enttäuschungen, wie sie dem Unerfahrenen nicht erspart bleiben, der sich hat träumen lassen, ein gutes Gehalt oder eine angenehme Stelle seien für jeden zu haben, der nur die Hand danach ausstrecken wolle. Alle Versuche schlugen fehl, kein Wunsch ging in Erfüllung, eine Hoffnung nach der andern ward zuschanden. Allmählich begnügte er sich infolgedessen mit bescheidenen Ansprüchen und war bereit, jedes Anerbieten mit Freuden anzunehmen, das ihm ermöglichte, seine Lieben vor Not und Entbehrung zu schützen.

Der Zufall führte ihn um diese Zeit mit dem berühmten Neuyorker Detektiv Gryce zusammen, der in dem hochgebildeten jungen Mann, welcher sich in so übler Lage befand, Zeichen einer natürlichen Begabung für die »feinere Arbeit«, wie er es nannte, zu entdecken glaubte. Gryce war sehr erfreut über seinen Fund, da er schon lange danach gestrebt hatte, sich mit einer Persönlichkeit aus den bessern Ständen in Verbindung zu setzen. Einer solchen bedurfte er oft dringend, wo es galt, in vornehmen Häusern geschickte Nachforschungen anzustellen und mit seinen Herren oder schönen Damen Unterredungen oft peinlicher und heikler Art zu führen.

Sich der Polizei als Detektiv zur Verfügung zu stellen, wäre Horaz Byrd wohl von selbst niemals in den Sinn gekommen. Aber Leute in bedrängten Umständen können nicht allzu wählerisch sein. Eine Woche lang schwankte er noch, dann entschloß er sich und teilte seiner Mutter mit, welcher Vorschlag ihm gemacht worden sei. Die vom Unglück schwergebeugte Frau legte ihm weniger Schwierigkeiten in den Weg, als er erwartet hatte, und ehe er sich dessen noch recht klar bewußt ward, war der entscheidende Schritt getan: er hatte sich Gryces Leitung anvertraut und war bei der Neuyorker Geheimpolizei angestellt.

In der Öffentlichkeit erfuhr man nichts hiervon. Nur die höchsten Polizeibeamten kannten seinen Namen und verwandten seine Dienste zu besonderen Zwecken. Im Hauptquartier der Polizei brauchte er nicht zu erscheinen, da er möglichst unbekannt bleiben sollte. Sein zuverlässiger Charakter, seine Talente und Fähigkeiten machten ihn jedoch bald zu einem geschätzten Mitglied der Geheimpolizei; im Hauptquartier hielt man große Stücke auf ihn, und nach Ablauf eines Jahres hatte er sich in seinen neuen Beruf völlig eingelebt.

Für gewöhnlich wurde Byrd nicht nach auswärts geschickt. Er war nur infolge besonderer Umstände dem Bezirksanwalt Ferris zur Verfügung gestellt worden, als dieser zu gewissen Nachforschungen bei dem Kriminalfall, der in Sibley verhandelt wurde, eines umsichtigen und verschwiegenen Mannes bedurfte. Der Polizeiinspektor hatte dabei ausdrücklich die Bedingung gestellt, Byrds Stellung als Detektiv dürfte nicht öffentlich bekannt werden. Außer den wenigen Eingeweihten ahnte denn auch kein Mensch, daß der liebenswürdige, vornehm aussehende junge Fremde, welcher in dem Gasthofe des Ortes abgestiegen war, ein Mitglied der Neuyorker Polizei sei.

Der geheimnisvolle Mord wollte Byrd gar nicht aus den Gedanken – er wußte selbst nicht warum. Das Schreiben des Rechtsanwalts las er mit wahrer Herzenserleichterung. Brachte es ihm doch die Gewißheit, daß es mit dem Interesse der schönen jungen Dame an dem Verbrechen keine besondere Bewandtnis gehabt habe. Nur von weiblicher Neugier getrieben, war sie in dem Haus der Witwe erschienen. Er konnte nun seine Nachforschungen getrosten Mutes anstellen, ohne fürchten zu müssen, daß Fräulein Dare auf unliebsame Weise in die Sache verwickelt werden würde. So glaubte er wenigstens. – Zu seinem Leidwesen fand er schon bald darauf Veranlassung, seine Meinung abermals zu ändern.

Auf dem Bahnhof angekommen, um sich in Herrn Ferris' Auftrag nach Monteith zu begeben, bemerkte er unter den Fahrgästen, welche auf den Neuyorker Schnellzug warteten, auch Imogen Dare, eine Reisetasche in der Hand, zur Abfahrt gerüstet. – Sah das nicht täuschend nach Flucht aus? – Sie wollte sich aller ferneren Beobachtung entziehen, wollte Sibley und sein Geheimnis hinter sich lassen – und er selber – ein Polizeibeamter – hatte sie gewarnt, hatte ihr einen Wink gegeben, daß sie in Gefahr schwebe! – Trotz Orkutts beruhigender Zuschrift sah sich Byrd von neuen Zweifeln bestürmt, ja, sein Gewissen machte ihm Vorwürfe, daß er sich habe eine Pflichtverletzung zu schulden kommen lassen.

Und doch – die edle, ruhige Erscheinung, der feste, fast feierlich ernste Ausdruck in ihren Zügen, der stolze Blick ihrer Augen! – Er fragte sich wieder und wieder, ob es denn möglich sei, daß dies Mädchen Kenntnis von dem schändlichen Verbrechen gehabt habe. – Es nützte nichts, daß er sich vornahm, sich aller Gedanken daran zu entschlagen: wie eine Klette hing ihm der Zweifel an. Er fühlte sich unwiderstehlich in Imogens Nähe gezogen, er beobachtete sie verstohlen, und als er sah, daß ein junger Mann an sie herantrat, offenbar in der Absicht, sie anzureden, horchte er aus allen Kräften, was sie sagen würde.

Es waren nur wenige Worte. Fräulein Dares Bekannter erkundigte sich, wie lange sie in Buffalo zu bleiben gedenke, und sie erwiderte, sie wisse noch nicht, ob sie eine Woche oder einen Monat abwesend sein werde. Dann brauste der Zug heran, und die Reisenden stiegen ein.

Das Geschäft, das Byrd nach Monteith gerufen hatte, hielt ihn unerwartet lange in dieser kleinen Nachbarstadt auf. Es war bereits fünf Uhr, als er Sibley wieder erreichte. Bei seiner Ankunft fuhr zugleich ein Zug vom Westen in den Bahnhof ein; es stiegen nur wenige Reisende aus, aber unter ihnen bemerkte er zu seinem größten Erstaunen eine junge Dame, die ihm schon von weitem bekannt vorkam. Und als er näherkam, entdeckte er, daß es wirklich Fräulein Dare war, die erst vor wenigen Stunden die Stadt verlassen hatte, mit der ausgesprochenen Absicht, einen längeren Besuch in Buffalo zu machen. Was konnte ihre Pläne so plötzlich verändert haben?

Der junge Mann mochte sich aber den Kopf zerbrechen, soviel er wollte, er konnte zu keiner Lösung der Frage gelangen. So war er denn herzlich froh, als ihn nach seiner Rückkunft in den Gasthof Herr Ferris aufsuchte, um ein Stündchen mit ihm zu verplaudern; er hoffte, das werde ihn auf andere Gedanken bringen.

An Stoff für Gespräche fehlte es nicht. Byrd hatte zunächst über sein Geschäft in Monteith zu berichten, das er glücklich zu Ende geführt, dann teilte ihm Ferris den Verlauf des Gerichtsverfahrens mit, das heute von dem Coroner eröffnet worden war, und dem der Bezirksanwalt beigewohnt hatte. Nach der Wahl und der Vereidigung der Geschworenen waren verschiedene Zeugen vernommen worden, und dabei einige, immerhin bemerkenswerte Tatsachen ans Licht gekommen.

Es hatte sich mit ziemlicher Sicherheit herausgestellt, daß der Angriff in mörderischer Absicht und mit Vorbedacht verübt worden sei; aber die Person des Täters war nach wie vor in Dunkel gehüllt geblieben, da keine Zeugenaussage Aufschluß darüber gebracht hatte. Der Verdacht gegen den Hausierer und den Buckligen war zwar noch keineswegs ganz aufgehoben, aber doch bedeutend abgeschwächt. Man wollte nämlich wissen, daß ersterer das Haus der Witwe gar nicht betreten habe; letzterer aber war erwiesenermaßen mit dem Morgenzug angekommen, hatte sich sofort in das Gerichtsgebäude begeben und es nicht verlassen, bis zu dem Augenblick, da er nach seiner seltsamen Rede vor aller Augen die Straße hinunterging.

Seitdem war er spurlos verschwunden; alle Nachforschungen nach ihm hatten sich als nutzlos erwiesen, was an und für sich schon verdächtig war. Immerhin konnte er höchstens als Mitschuldiger bei dem Verbrechen beteiligt sein; das Hauptinteresse drehte sich aber jetzt um die Frage: wer war der Verwegene, der das in der belebten Straße gelegene Haus bei hellem Tage zu betreten gewagt hatte, um den Mordstreich gegen die harmlose Frau zu führen?

Sieht es nicht genau so aus, als habe sie einen Feind gehabt, der ihr nach dem Leben trachtete? bemerkte der Bezirksanwalt. Und doch – wie kommt der Bösewicht dazu, sich an einer Frau zu vergreifen, die still für sich lebt, ihre Hausarbeit allein besorgt und sich grundsätzlich nicht in die Angelegenheiten anderer mischt?

Hat sie denn ein so zurückgezogenes Leben geführt? fragte Byrd, der bisher noch nichts von dem Charakter und den Gewohnheiten der Witwe erfahren hatte.

Freilich! Ich habe in all den Jahren, seit ich hier in der Stadt wohne, von niemand gehört, mit dem sie verkehrte. Sie hätte ein wahres Einsiedlerleben geführt, wäre nicht Orkutt gewesen. Ihr Haushalt ging regelmäßig wie ein Uhrwerk. Sie stand zur bestimmten Stunde auf, machte einen Tag wie den andern zur selben Zeit Feuer an, kochte ihr Essen, wusch Teller und Töpfe aus, und nahm dann ihre Näharbeit vor oder irgendein anderes häusliches Geschäft. Eine Ausnahme von dieser gewohnten Ordnung machte sie nur für Orkutts Mittagsmahl. Er sagt, er habe es stets bereit gefunden und nie darauf zu warten brauchen, mochte er sich auch noch so unpünktlich dazu einfinden.

Hatte sie denn auswärts keine Freunde, keine Verwandten? fragte Byrd, dem der angefangene Brief wieder einfiel. Sein Inhalt ließ nicht gerade auf ein gleichförmiges, ungestörtes Leben schließen.

Ich habe nur von einem Neffen gehört, aber ich weiß nicht, wo er sich aufhält. Er ist, glaube ich, ein Sohn ihrer Schwester und muß wohl in ihrer Gunst gestanden haben, denn ihm wollte sie ihr Geld hinterlassen.

So besaß sie Vermögen?

Etwa fünftausend Dollars; das gilt bei uns schon für eine recht ansehnliche Summe. Wie sie dazugekommen ist, weiß niemand, denn zur Zeit, als sie in unsere Stadt zog, war sie arm und begnügte sich mit einem einzigen Zimmer. Orkutt hat natürlich für seine Kost bezahlt, aber von dem Gelde kann sie unmöglich allwöchentlich zehn Dollars bei der Bank eingezahlt haben, wie sie dies in den letzten zehn Jahren getan hat. Für Geld gearbeitet hat sie auch nicht, soviel man weiß. – Sie sehen, es ist noch manches Rätsel bei der Sache zu lösen, dem Sie als Detektiv gewiß auch gern nachspüren würden.

So haben Sie nichts dagegen, wenn ich dem Coroner behilflich bin, im Falle er meinen Beistand braucht?

Nicht das mindeste, erwiderte der Bezirksanwalt verbindlich, indem er sich zum Gehen anschickte.

Er war kaum fort, als der Coroner ins Zimmer trat. Ich habe Ihretwegen nach Neuyork telegraphiert, sagte er, und erwarte jeden Augenblick einen günstigen Bescheid. Der Inspektor, der mein Freund ist, wird meinen ausdrücklichen Wunsch sicher erfüllen. Morgen soll nun das eigentliche Zeugenverhör beginnen, aber der Hauptzeuge fehlt uns noch immer. – Um halb zwölf hat der Milchmann das Haus der Ermordeten verlassen, und es muß ein Zeuge aufzutreiben sein, der gesehen hat und eidlich bekräftigen kann, daß sich zwischen dieser Zeit und dem Augenblick, da Orkutt die Witwe sterbend am Boden liegen fand, irgendein Mensch dem Hause genähert oder dasselbe betreten hat. Um zu dem Hoftor zu gelangen, mußte der Täter an allen sechs Häusern vorübergehen, die an der Straße gelegen sind. Irgendein Bewohner derselben, Mann, Weib oder Kind, wird doch wohl seiner ansichtig geworden sein. Die meisten, die ich befragt habe, sind freilich gerade bei Tische gewesen, oder in der Küche mit dem Anrichten des Essens beschäftigt; doch ist der Hausierer von Verschiedenen bemerkt worden, unter andern von zwei Frauen, die bereit sind, zu beschwören, daß sie gesehen haben, wie er um das Haus herum bis zur Küchentür gegangen und dann wieder umgekehrt ist. So läßt sich doch annehmen, daß jemand auch den andern Menschen erblickt haben wird, der wenige Minuten vor dem Hausierer des Weges gekommen sein muß. Wir dürfen kein Mittel unversucht lassen, einen solchen Zeugen zu entdecken, und es wäre mir von großem Nutzen, wenn Sie mir dabei behilflich sein wollten.

Aber, warf der Detektiv ein, muß denn der Mörder notwendigerweise von der Straße hereingekommen sein? Kann er das Haus nicht durch die Hintertür betreten und sich so den Blicken der Nachbarn entzogen haben?

Schwerlich; dort ist kein gangbarer Pfad, nur eine Strecke Sumpfland, das mühsam zu überschreiten ist. Jemand, dem es dringend darauf ankommen muß, unentdeckt zu bleiben, würde zwar die Hindernisse des Weges überwinden können, doch scheint mir diese Anstrengung unwahrscheinlich für einen Menschen, der die Mittagsstunde zu seiner Mordtat wählt. Jedenfalls müssen wir zuerst feststellen, daß in jener verhängnisvollen halben Stunde niemand auf dem gewöhnlichen Wege in das Haus der Witwe gegangen ist.

Welchen Grund gibt denn der Hausierer dafür an, daß er an der Küchentür wieder umgekehrt ist?

Er sagt, er habe drinnen einen heftigen Wortwechsel gehört.

Wirklich! – Hat er auch nähere Angaben gemacht, welcher Art die Stimmen waren?

Nein; das würde auch nicht viel nützen. Er ist ein stumpfer, unwissender Mensch, der kaum die Sprache eines Gebildeten von der eines Steinklopfers würde unterscheiden können; zudem raubt ihm jetzt die Angst alle Ueberlegung.

Hier wurde das Gespräch durch ein Klopfen an der Tür unterbrochen. Ein Bote brachte das erwartete Telegramm aus Neuyork. Während Tredwell es las, verfinsterte sich seine Miene; er reichte es Byrd hin und sagte mit unverhohlenem Verdruß: Das kommt mir sehr ungelegen! Der Inspektor scheint wenig geneigt, meine Wünsche zu beachten.

Errötend las Byrd folgende Worte:

»Erwarten Sie den geeigneten Mann mit dem Nachtzug. Er bringt einen Brief.«

Sie sehen, ich hatte recht, daß ich nicht für das Geschäft tauge, sagte der junge Detektiv betreten.

Doktor Tredwell stand auf. Das ist noch keineswegs ausgemacht, erwiderte er. Jener Abgesandte des Inspektors mag noch so scharfsichtig und erfahren in seinem Beruf sein, ich bin doch überzeugt, daß Sie mir in diesem Fall bessere Dienste geleistet haben würden.

Ich danke Ihnen für Ihre gute Meinung, versetzte Byrd, jenen zur Tür begleitend. Der Inspektor weiß schon, was er tut; ich bin noch wenig gewöhnt, selbständig zu handeln. Sie sahen ja, ich hatte gleich das Gefühl, als ob ich den Fall nicht übernehmen dürfe. Es ist mir lieb, daß ich die Verantwortlichkeit nicht zu tragen habe.

Als der Coroner sich entfernt hatte, und Byrd die Angelegenheit noch einmal überdachte, empfand er doch – er wußte nicht recht warum – eine weit größere Enttäuschung, als er hatte eingestehen mögen. Zwar bangte ihm noch immer vor den Enthüllungen, die bei der genaueren Untersuchung der Beweggründe, welche zu dem Verbrechen geführt hatten, möglicherweise zu Tage treten könnten, aber doch war es ihm im höchsten Grade peinlich, durch die Anordnung seines Vorgesetzten von der Verfolgung dieses Falles, der ihn so lebhaft beschäftigt hatte, ausgeschlossen zu werden.

Um sich etwas zu zerstreuen und auf andere Gedanken zu kommen, begab er sich in das Gastzimmer hinunter.

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