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Hand und Ring

Anna Katherine Green: Hand und Ring - Kapitel 22
Quellenangabe
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typefiction
authorAnne Kathrine Green
titleHand und Ring
publisherVerlag von Robert Lutz
seriesDetektiv-Gryce-Seríe
printrunFünfzehnte Auflage
year1921
translatorMargarete Jacobi
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Einundzwanzigstes Kapitel.

Er ist hier.

Ferris warf seine Zigarre weg und sah zu Byrd auf, der vor ihm stand.

Sie haben also keine Schwierigkeit gehabt?

Nein. Er benahm sich, als sei er der Aufforderung stündlich gewärtig gewesen. Kaum hatte ich gesagt, daß Sie ihn in Sibley zu sprechen wünschten, so stand er vom Schreibpult auf, wechselte einen raschen Blick mit Herrn Goodman, traf einige Vorbereitungen und erklärte sich bereit, mit dem nächsten Zug abzufahren.

Hat er keine Fragen an Sie gestellt?

Doch. Er wollte wissen, ob ich ein Detektiv sei, und als ich dies bejahte, erkundigte er sich, ob er als Zeuge vorgeladen werde. Ich blieb ihm natürlich die Antwort schuldig.

Lassen Sie ihn eintreten, Byrd! sagte Ferris, seine Schreiberei beiseite schiebend.

Einen Augenblick später stand der junge Mann vor ihm. Seine kraftvolle männliche Erscheinung verfehlte ihren Eindruck auf den Bezirksanwalt nicht, der Mansell zum erstenmal sah. Entschuldigen Sie, daß ich Sie herbemüht habe, sagte er, ich war gerade zu sehr beschäftigt, um die Reise unternehmen zu können.

Mansell verbeugte sich stumm, trat an den Tisch, vor welchem Ferris saß, stützte die Hand fest darauf und sagte kurz: Ich stehe zu Diensten – was wollen Sie von mir?

Genau so hatte Hildreth gesprochen unter ganz ähnlichen Umständen, aber wie verschieden war die Wirkung! Dort kamen die Worte aus dem Munde eines Schwächlings, hier sprach ein starker Mann. Unsicher und zweifelnd blickte Ferris zu Byrd hinüber.

Ihre Gegenwart hier ist uns von nöten, sagte er, weil wir hoffen, durch Sie über verschiedene Tatsachen Aufschluß zu erhalten, die mit dem gewaltsamen Tode Ihrer Tante im Zusammenhang stehen. Als Frau Klemmens' Verwandter muß Ihnen natürlich daran gelegen sein, daß der Mörder seiner Strafe nicht entgeht.

Ferris hatte die letzten Worte wie fragend gesprochen. Byrd wartete nicht weniger gespannt als er auf eine zustimmende Aeußerung, die unter allen Umständen fast geboten schien, aber sie erfolgte nicht. Der Bezirksanwalt wählte eine andere Wendung. Als Neffe der Ermordeten, sagte er, und Erbe ihrer kleinen Hinterlassenschaft ist das gewiß Ihr dringendster Wunsch, Herr Mansell?

Der Angeredete preßte die Lippen aufeinander, er schien die Frage völlig zu überhören. Seltsam: der Mann sollte den Todesstreich geführt haben und war von so strenger Wahrheitsliebe, daß er sich seinen Anklägern gegenüber zu keiner falschen Beteuerung verstehen mochte.

Ferris drang nicht weiter in ihn.

Es wird Ihnen bekannt sein, sagte er, daß ein gewisser Valerian Hildreth sich als des Mordes verdächtig in Haft befindet. Die Beweise gegen ihn sind stark, und man zweifelt im allgemeinen nicht daran, daß das Gericht ihn schuldig sprechen wird. Nun ist aber kürzlich auch gegen eine andere Person ein scheinbar ebenso belastendes Beweismaterial beigebracht worden. Um uns zu überzeugen, daß dies nur auf Täuschung beruht, habe ich Sie auffordern lassen, sich hier einzufinden.

Bei den Worten »eine andere Person« zuckte es krampfhaft in Craik Mansells Gesicht, aber noch ehe der Bezirksanwalt geendet, war er wieder vollkommen Herr seiner selbst.

Sie haben mir den Namen der neuerdings verdächtigten Person noch nicht genannt, bemerkte er.

Können Sie ihn nicht erraten? fragte Ferris, der sich eines unbehaglichen Gefühls nicht erwehren konnte, als er den Blick des andern so fest auf sich gerichtet sah.

Mir scheint, ich habe das Recht, ihn aussprechen zu hören, versetzte jener mit funkelnden Augen.

Sogleich, Herr Mansell, entgegnete der Bezirksanwalt, seine ruhige Haltung wiedergewinnend; zuvor möchte ich einige Fragen an Sie richten. Es steht natürlich ganz in Ihrem Belieben, mir die Antwort darauf zu verweigern; ich will Sie durchaus nicht dazu verleiten, Angaben zu machen, die Ihnen später leid werden könnten.

Reden Sie! war die einzige Erwiderung.

Ich bitte Sie also, mir zu sagen, wo Sie sich befanden, als Sie zuerst von dem Mordanfall auf Ihre Tante hörten.

An meinem Platze in der Fabrik.

Und – Sie verzeihen, wenn ich zu weit zu gehen scheine –, waren Sie am Morgen, als sie ermordet wurde, auch ebendaselbst?

Nein.

Wenn Sie mir sagen könnten, an welchem Ort Sie sich zu jener Zeit aufhielten, so würden Sie uns eine große Wohltat erweisen, die möglicherweise auch Ihnen selbst zu gute käme.

Mir selbst? – Erstaunt und ungläubig sah er sich langsam im Zimmer um. Sein Blick traf Byrd, der ihn mit unverkennbarem Mitgefühl betrachtete. Das schien Mansell mächtig zu erregen; er starrte den Detektiv an, als wolle er ihn durchbohren, um seine geheimsten Gedanken zu ergründen.

Sie können mir glauben, fuhr Ferris fort, daß es für alle Teile am besten ist, wenn Sie offen angeben, wo Sie an jenem Morgen waren.

Sollten Sie es nicht schon wissen? gab jener zurück, ohne das Auge von Byrd abzuwenden.

Wir haben Grund zu vermuten, daß Sie sich in hiesiger Stadt befanden, lautete die Antwort.

Ich wäre begierig, zu hören, wie Sie zu dieser Annahme kommen, bemerkte Mansell ruhig. Es kann mich hier niemand gesehen haben. Vor drei Monaten habe ich meine Tante besucht und seitdem heute zum erstenmal wieder die Straßen von Sibley betreten.

Sie brauchten die Straßen der Stadt nicht zu betreten, um in Frau Klemmens' Haus zu gelangen.

Und auf welchem andern Wege kann man es vom Bahnhof aus erreichen? fragte er mit kaum merklicher Bewegung.

Sind Sie denn auf dem Bahnhof in Sibley ausgestiegen? forschte Ferris statt der Antwort.

Das habe ich nicht gesagt, entgegnete der andere mit unerschütterlicher Selbstbeherrschung.

Herr Mansell, sprach jetzt der Bezirksanwalt mit Nachdruck, wir wollen Sie weder betrügen, noch irreführen. Wir wissen, daß Sie an dem Morgen der Mordtat hier in der Stadt gewesen sind, Sie waren sogar im Hause Ihrer Tante. Das steht zweifellos fest. Die Frage, um die es sich handelt und deren Tragweite zu beurteilen ich Ihnen selbst überlasse, ist nur, ob Sie früher als Hildreth dort waren, oder später. Wenn Sie Beweise vorbringen können, daß Sie vorHildreth da waren, werden wir ihnen die vollste Beachtung schenken.

In Mansells bis dahin unbeweglichen Zügen ward eine große Veränderung bemerkbar; er beugte sich vor und betrachtete Ferris mit scharfen Blicken, dann sagte er verächtlich auf Byrd deutend, der verlegen dreinschaute:

Als ich den Mann dort fragte, ob ich als Zeuge vorgeladen würde, hat er mich bei diesem Glauben gelassen. Ich möchte mir zuvörderst Auskunft erbitten, ob es in der Ordnung war oder nicht, mich hierüber in Unkenntnis zu erhalten?

Das war unter den obwaltenden Umständen nicht zu vermeiden, Herr Mansell, entgegnete Ferris. Ich ließ Sie vorladen in der Hoffnung, Sie würden mir beweisen können, daß Sie außer aller Beziehung zu der an Ihrer Tante verübten Mordtat stehen. Die Achtung, welche ich gegen verschiedene Personen hege, die mit Ihnen in Verbindung stehen – der Bezirksanwalt sagte dies mit besonderer Betonung – rechtfertigt allein mein etwas ungebräuchliches Verfahren einem verdächtigen Menschen gegenüber.

Ein unsagbar bitteres Lächeln glitt einen Augenblick über Mansells festgeschlossene Lippen; er richtete sich in die Höhe, und man sah ihm an, daß er entschlossen sei, seine Sache nach besten Kräften zu führen.

Es ist wohl billig, sagte er, daß ich erst erfahre, welche Beweisgründe gegen mich vorliegen, bevor ich versuche, Sie von der Unrichtigkeit Ihres Verdachts zu überzeugen.

Ich will Ihnen meine Gründe nicht vorenthalten, versetzte Ferris. Schon um meiner Freundschaft für Herrn Orkutt willen werde ich meinerseits alles tun, damit das ärgerliche Aufsehen vermieden wird, das durch Ihre Verhaftung und die daraus entspringenden Folgen unfehlbar entstehen müßte. Von Ihnen erwarte ich dann jedoch gleiche Aufrichtigkeit. Die Sache ist zu ernst für leere Ausflüchte. Mansell sah schweigend vor sich nieder.

Wir halten Sie aus verschiedenen Gründen für ebenso verdächtig, wie Hildreth, fuhr Ferris fort. Erstens ist erwiesen, daß Sie, um eine Erfindung ausführen zu können, die Sie sich haben patentieren lassen, dringend einer Geldsumme bedurften, welche etwa so viel betrug, wie das Vermögen Ihrer Tante.

Zweitens haben wir in Erfahrung gebracht, daß Sie Ihre Wohnung in Buffalo am Tage vor der Mordtat verließen, sich nach unserer Nachbarstadt Monteith begaben, an der kleinen Zwischenstation beim Steinbruch ausstiegen, über die Hügel und durch den Wald gingen bis an die Hütte, welche auf der Lichtung hinter dem Haus Ihrer Tante steht und daselbst die Nacht zubrachten.

Drittens können wir beweisen, daß Sie von da aus die Wohnung Ihrer Tante einmal, wenn nicht zweimal aufsuchten, das letztemal am Morgen des Mordes selbst. Sie kamen verstohlen zur Hintertür herein und stahlen sich, auf ebenso verdächtige Weise wieder fort, worauf Sie den weiten und beschwerlichen Rückweg über die Berge antraten.

Wenn wir nun neben diesen Tatsachen noch Ihre große Zurückhaltung in betreff jenes Besuchs bedenken, der für die Behörden von so augenscheinlicher Wichtigkeit sein mußte, so werden Sie mir selbst zugeben, daß der Verdacht gegen Sie nicht weniger stark ist, als gegen Valerian Hildreth.

Mansell warf schnell einen forschenden Blick auf Ferris, dann sagte er mit sichtlichem Zwang:

Sie stellen da allerlei Behauptungen auf, aber, wie wollen Sie zum Beispiel beweisen, daß ich eine Nacht oder auch nur eine Stunde in jener Waldhütte gewesen bin?

Das können Sie erfahren. Man hat Sie dort am Nachmittag vor der Ermordung Ihrer Tante in Gesellschaft einer jungen Dame gesehen, mit der Sie ein Stelldichein hatten. – Was wollen Sie bemerken? –

Nichts! klang es zornig, fast geringschätzig zurück.

Im Hause Ihrer Tante haben Sie nicht geschlafen, denn in keinem der Zimmer war ein Gast beherbergt worden; in der Hütte aber ließen Sie verschiedene Spuren Ihrer Anwesenheit zurück. Ich könnte Ihnen sagen, wo Sie die Tannenzweige abgeschnitten haben, die Ihnen als Kissen dienten, und wo Sie saßen, als Sie mit einem Blaustift, wie dort einer aus Ihrer Westentasche heraussieht, Notizen auf den Rand des Buffalo-Tageblattes schrieben.

Sie sind in der Tat gut berichtet, entgegnete der junge Mann mit düster gefalteter Stirn. Woher aber wissen Sie, daß ich das Haus meiner Tante am Tage ihrer Ermordung betreten habe? Hat mich dort jemand gesehen, oder trägt das Haus wie jene Hütte Spuren meiner Gegenwart zu einer bestimmten Zeit?

Sein Ton klang spöttisch, ja verächtlich, und grimmer Hohn blitzte ihm aus den Augen. Ferris sah nach der Hand hin, welche Mansell auf den Schreibtisch stützte und bemerkte ruhig:

Sie tragen heute den Diamantring nicht, den Sie von jenem Stelldichein mitnahmen? Ist das vielleicht derselbe, der nach der Mordtat in Frau Klemmens' Zimmer gefunden wurde? Sollten Sie ihn etwa da vom Finger verloren haben?

Bei diesen Worten schrak der junge Mann heftig zusammen: es war das erste Zeichen von Schwäche, das er sehen ließ.

Woher wissen Sie, fragte er bestürzt, daß ich von jener Zusammenkunft einen Diamantring mitnahm?

Gewisse Umstände, entgegnete der Bezirksanwalt, erheben dies über allen Zweifel. Fräulein Dare –

Fräulein Dare! – Mansells ganzes Inneres schien sich zu empören. Der Ton, mit dem er den Namen sprach, klang entsetzlich; Byrd schauderte, als er ihn hörte.

Fräulein Dare sagt aus, fuhr Ferris unbeirrt fort, daß sie Ihnen den Ring zurückgegeben habe, den Sie ihr bei jener Unterredung einhändigen wollten.

Es entstand eine bedrückende Pause.

Sie sind über den Fall so gut unterrichtet, bemerkte Mansell dann mit erzwungener Ruhe, daß mir kaum etwas zu sagen übrigbleibt. – Aber Herr, rief er von Entrüstung übermannt, plötzlich vorwärtstretend und mit der geballten Faust auf den Tisch schlagend, ich habe meine Tante nicht umgebracht! – Ich gebe zu, daß ich sie aufgesucht habe, wie Sie behauptet haben, aber das war am Tage vor dem Mord und nicht nach demselben. Ich ging zu ihr, um nochmals zu versuchen, sie für meine Erfindung günstig zu stimmen. Ich begab mich heimlich dahin und auf dem Umwege, den Sie beschrieben haben, weil mich noch ein anderer Zweck nach Sibley führte, der es mir wünschenswert machte, meine Anwesenheit dort zu verbergen. Bei meiner Tante waren alle Bemühungen vergeblich, auch mein anderer Herzenswunsch, auf den sich der Ring bezog, von dem Sie sprachen, ging nicht in Erfüllung. Durch diese Enttäuschungen entmutigt, lag ich die ganze Nacht dort in der Hütte, auch noch einen großen Teil des nächsten Morgens; aber ich habe meine Tante nicht wieder gesehen und die Hand nicht gegen sie erhoben.

Es lag eine feierliche Ruhe, eine überzeugende Gewalt in dem Ton, mit welchem er die letzten Worte sprach; sein Blick war fest und unbewegt auf den Bezirksanwalt gerichtet.

So behaupten Sie also, das Haus der Witwe am Tage ihrer Ermordung nicht betreten zu haben? fragte Ferris.

Ja.

Wir stünden demnach vor der Frage, wer von Ihnen die Wahrheit spricht, Sie oder Fräulein Dare.

Tiefes Schweigen.

Fräulein Dare sagt aus, daß sie Ihnen den Ring zurückgegeben hat. Da derselbe also in Ihrem Besitz war, als Sie beide am Montagabend auseinandergingen, wie kann der Ring am nächsten Morgen in das Eßzimmer der Witwe gekommen sein, wenn Sie ihn nicht selber dorthin gebracht haben?

Ich vermag nur meine Worte zu wiederholen, erwiderte Mansell.

Ferris fand es aus mehr als einem Grunde schwer, an die Schuld des Mannes zu glauben. Sie lassen es sich nicht sehr angelegen sein, mir bei der Ergründung der Wahrheit beizustehen, sagte er unmutig. Können Sie mir nicht angeben, was Sie mit dem Ring getan haben, nachdem Sie sich von Fräulein Dare trennten, ob Sie ihn an den Finger steckten, oder in die Tasche, oder ob Sie ihn fortwarfen? – Wenn er nicht durch Sie dort ins Haus gekommen ist, muß ihn ein anderer dahin getragen haben; helfen Sie mir entdecken, wer das war!

Ich kann über den Ring keine Auskunft geben, erwiderte Mansell bestimmt. Von dem Augenblick an, als Fräulein Dare ihn mir zurückgab, wie Sie sagen, habe ich ihn gänzlich vergessen. Hätten Sie mich nicht soeben daran erinnert, würde er mir schwerlich wieder eingefallen sein. Durch welche Hexenkünste er sich aus meinem Besitz verlor, um auf dem Schauplatz des Mordes wieder zum Vorschein zu kommen, bin ich außer stande, zu erklären.

Und weiter haben Sie mir nichts zu sagen?

Nein, jetzt wissen Sie alles.

In tiefes Sinnen versunken, stand Mansell da, starr und unnahbar, wie ein Marmorbild. Nach einer Weile wandte sich Ferris an den Detektiv.

Byrd, sagte er, Herr Mansell wird wahrscheinlich wünschen, nach dem Gasthaus zu gehen, wenn er nicht vorzieht, mit dem nächsten Zuge nach Buffalo zurückzukehren.

Jetzt kam wieder Leben in die regungslose Gestalt.

Sie wollen mir gestatten, nach Buffalo zurückzukehren? fragte Mansell überrascht auffahrend.

Ja, lautete die Antwort.

Sie sind ein wackerer Mann, kam es unwillkürlich von des andern Lippen; dem ersten Antrieb folgend, streckte er Ferris die Hand entgegen, zog sie aber sofort mit einem Anflug von Stolz zurück, der ihn trefflich kleidete.

Damit ist jedoch nicht gesagt, daß ich Sie der polizeilichen Aufsicht entheben kann, bemerkte jener. Es ist meine Pflicht als Bezirksanwalt, den Mörder der Frau Klemmens ausfindig zu machen. Die Auskunft, die Sie mir erteilt haben, ist weniger befriedigend und erschöpfend gewesen, als ich erwartete.

Die Polizei wird mich stets an meinem Platz in der Fabrik finden, entgegnete Mansell in gemessenem Ton, worauf er sich kurz vor Ferris verbeugte und das Gemach verließ.

Der Mann ist unschuldig, rief der Bezirksanwalt zu Byrd gewandt, welcher seine Weisung in betreff der polizeilichen Ueberwachung Mansells erwartete, die Art, wie er mir die Hand hinstreckte, sprach deutlicher als alle Schuldbeweise.

Der Detektiv warf einen düstern Blick nach der Richtung, in welcher sich Craik Mansell entfernt hatte.

Es würde Ihnen schwerlich gelingen, Hickory zu Ihrer Ansicht zu bekehren, erwiderte er.

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