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Halali! Die schönsten Jagdgeschichten der Welt

Verschiedene Autoren: Halali! Die schönsten Jagdgeschichten der Welt - Kapitel 33
Quellenangabe
typenarrative
authorVerschiedene Autoren
titleHalali! Die schönsten Jagdgeschichten der Welt
publisherGeorg Müller
editorRolf Bongs
year1914
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20141107
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Anmerkungen des Herausgebers

Freiherr Börries von Münchhausen ist der Hauptvertreter der zeitgenössischen Ballade, die er psychologisch vertiefte. Er steht hinsichtlich der Pracht der Sprache, Schönheit der Form und Kraft der Gestaltung direkt neben Liliencron. Das Gedicht »Jagdlied« ist mit Genehmigung des Autors und des Verlages Egon Fleischel u. Co., Berlin dem bei diesem Verlag erschienenen Band »Die Balladen und ritterlichen Lieder« entnommen. Bei dem gleichen Verlag erschien ein weiterer Balladenband »Das Herz im Harnisch«. Die Ballade »Le Kalli« erschien bisher nur in Velhagen u. Klasings Monatsheften, mit der Aufnahme in den vorliegenden Band erklärte sich der Autor einverstanden.

Ludwig Ganghofer, einer der meist gelesensten deutschen Schriftsteller, dessen Bücher richtige Volksbücher geworden sind, weil sie das verkünden, was in der deutschen Volksseele zur Entfaltung drängt: daseinsfroher Kampf gegen feindliche Gewalten, Aufwärtsstreben zu den reinen Höhen des Guten und Schönen. Die beiden Novellen »Adleriagd« und »Pirsche auf den Feisthirsch« wurden mit Ganghofers Genehmigung dem im Verlag von Adolf Bonz u. Co. in Stuttgart erschienenen Band »Hubertusland« entnommen.

Friedrich Gerstäcker (gest. 1872) machte große Reisen in allen Weltteilen. Viele seiner Romane und Schilderungen, die immer spannend, interessant und gleichzeitig auch belehrend sind, hatten großen Erfolg, so: »Die Regulatoren in Arkansas«, »Die Flußpiraten des Mississippi«, »Kalifornische Skizzen«, »Unter dem Äquator« und andere.

Jules Gérard, Offizier des 3. Spahi-Regiments, erwarb sich um die Mitte des vorigen Jahrhunderts durch seinen Mut und seine Tollkühnheit den Namen »der Löwentöter«; er schrieb über seine Jagden ein Buch: » La chasse au Lion«, dem der vorliegende Beitrag entnommen ist.

Hanns Heinz Ewers steht heute in der deutschen Literatur an erster Stelle. Er begann seine Laufbahn als Schriftsteller zusammen mit Theodor Etzel mit einem Fabelbuch, das Infolge seiner scharfen satirischen Angriffe außerordentliches Aufsehen erregte. Dann folgten eine Anzahl Märchenbücher: » Die verkaufte Großmutter«, » Die Ginsterhexe« u. a., in denen es Ewers gelang, einen neuen, modernen Märchenstil zu prägen. Aber erst das nächste Buch: » Das Grauen«, zeigt Ewers ganz in seiner Eigenart, seiner Neigung zur Darstellung grausig-phantastischer Vorgänge. Diese Note ist in seinen folgenden Werken: » Die Besessenen«, » Der Zauberlehrling« und » Alraune« bis zur letzten Konsequenz durchgeführt. Unerbittlich reißt er die letzten Schleier von den Geheimnissen der Menschenseele. Besonders das zuletzt genannte Werk hat einen außerordentlich starken Erfolg gehabt. Außer den vor angeführten Werken schrieb Ewers noch zwei Dramen: » Delphi« und » Das Wundermädchen von Berlin«. Ferner ein paar Reiseberichte: » Indien und ich« und » Mit meinen Augen«, die von seinem Globetrotterleben in fünf Weltteilen berichten. Als Lyriker zeigt er sich in dem schönen Bande » Moganni Nahmeh«. Die Tigerjagd und das Gedicht »Reiherjagd« sind mit Zustimmung des Autors dem im vorerwähnten, im Verlag von Konrad W. Meklenburg, Berlin, erschienenen Buch »Mit meinen Augen«, »Schweinestechen« dem Band »Indien und ich« (bei Georg Müller, München, in welchem Verlag die meisten der Ewersschen Werke erschienen) entnommen worden.

Hans Schomburgk [1880 – 1967. Geschichte aus Urheberrechtsgründen nicht aufgenommen. Re.] ging als ganz junger Mensch nach Afrika und brachte dort, teils in der englischen Armee, teils auf Privat-Expeditionen zwölf Jahre zu. Die Beobachtungen während dieser Zeiten sind niedergelegt in dem bei Egon Fleischel u. Co. in Berlin erschienenen Band »Wild und Wilde im Herzen Afrikas«, aus dem mit Genehmigung des Verlages der vorliegende Abschnitt übernommen wurde.

Der leider zu früh (1909) verstorbene Stefan von Kotze hat sich seinen Platz in der deutschen Literatur durch die prachtvollen, scharfbeobachtenden Schilderungen aus Australien, Afrika und dem »europäischen Hinterhaus« gesichert. Es erschienen von ihm im Verlag Continent, G. m. b. H. in Berlin verschiedene Romane, ferner »Australische Skizzen«; diesem Buch wurde mit Genehmigung des Verlags Continent die Känguruh-Jagd entnommen. »Ein afrikanischer Küstenbummel«, »Aus Papuas Kulturmorgen« u. a. erschien im Verlag von Fontane u. Co. in Berlin.

Rudyard Kipling ist zweifellos die markanteste Erscheinung der englischen Literatur unserer Tage. Mit einer Schilderung der schrecklichen Nachtseiten Kalkuttas, » The City of Dreadful Night« lenkte er zuerst die Aufmerksamkeit auf sich. Seine bekanntesten Bände sind: »Kim«, vor allem die beiden Dschungelbücher. Daneben hat er eine große Anzahl prächtiger Balladen und glühend patriotischer Lieder verfaßt. 1910 erhielt er den Nobelpreis. Fast alle seine Werke sind ins Deutsche übertragen, die meisten im Verlag Vita, Deutsches Verlagshaus, Berlin-Charlottenburg. Die Übertragung des Gedichtes »Augustivun Tina« besorgte Hanns Heinz Ewers.

Iwan Turgenjew hat durch seine Werke viel dazu beigetragen, russische Art und Sitte den Deutschen näher zu bringen. Schon in seinen Jugendwerken zeigt sich Selbständigkeit der Auffassung gepaart mit großer Sicherheit in der Technik, die in seinen späteren Werken glänzend zum Ausdruck kommt. Eine vorzügliche Gesamtausgabe seiner Werke ist, von Otto Bueck und Kurt Wildhagen herausgegeben, bei Georg Müller, München in zwölf Bänden im Erscheinen. »Kassian aus Krassiwa Metsch« und der »Epilog« wurden mit Genehmigung von Georg Müller dem vierten Band der Gesamtausgabe entnommen.

Jürgen Jürgensen, ein Däne, machte sich in Deutschland bekannt durch ein großgeartetes Buch: » Christian Svarres Kongofahrt«. Weiter schrieb er einen Kongoroman: »Die große Expedition« und eine Anzahl afrikanischer Novellen. Allen seinen Werken liegt ein einziges Thema zugrunde: Die Begegnung des Europäers mit dem Urleben im Kongostaat. Dieses Thema ist mit einer so vielfältigen Erfahrung und einem solchen Schatz an Erlebnissen vereint, daß immer wieder neue Bilder entstehen. – In deutscher Sprache erschienen seine Werke in dem Verlag der Literarischen Anstalt Rütten und Loening in Frankfurt am Main, der auch zum Abdruck der Erzählung »Anatole« aus dem Bande »Fieber« (übersetzt von Hermann Kiz) seine Zustimmung gab.

J. C. Sörensen, ein Däne, noch ziemlich jung, Weltenbummler, ist fast stets auf Reisen. Er schrieb zwei Bücher, die von einer außerordentlichen Darstellungskraft Zeugnis geben. Das eine trägt den Titel » Die Fahrt der Jomsburg«, das andere heißt » Der Hai«; beide erschienen bei Erich Reiß, Verlag in Berlin. Aus dem letzterwähnten Buche wurde mit Genehmigung des Verlags die hier abgedruckte Walfischjagd herausgeschält.

Egon Freiherr von Kap-herr holt die Stoffe zu seinen trefflichen Jagdgeschichten aus Sibirien und Rußland. Bisher erschienen folgende Bücher: » Scheitan« und » Ein Sohn der Wildnis« im Verlag von Egon Fleischel u. Co., Berlin, ferner in Alexander Dunkers Verlag, Weimar: » In russischer Wildnis und in sibirischen Urwäldern«. Der Abdruck der in »Halali« aufgenommenen Novellen erfolgte mit Erlaubnis der vorgenannten Verleger.

Perceval Gibbon ist ein weitgereister und sehr origineller, moderner Erzähler. Seine Geschichten spielen in Transvaal, unter Buren und Kaffern, und sind von einer außerordentlichen Plastik. Die Novelle » Der König der Paviane« ist dem im Verlag der Literarischen Anstalt Rütten und Loening, Frankfurt am Main erschienenen und von Marie Franzos übersetzten Band » Was Vrouw Grobelaar erzählt« entnommen.

Pierre Mille reist seit langen Jahren in der Welt umher, lebt bald im Sudan und am Senegal, bald am Kongo oder am Niger, in Tunis, Algier, Tonkin oder Annam. Er hat eine ganze Reihe von Geschichten geschrieben, die diese noch unbekannten Gebiete in greifbare Nähe rücken. Die Novelle »Hasenjagd« ist mit Zustimmung des Verlegers einem Novellenband entnommen, der demnächst bei Georg Müller, München, erscheinen wird. Im gleichen Verlag erschien bereits früher ein Novellenband unter dem Titel »Marianne Übersee«.

Hermann Löns ist einer der führenden Schriftsteller auf dem Gebiete der Jagdliteratur, mit einem eminent starken Verständnis für Natur und Tierwelt begabt, versteht er es wie wenige, in das verborgene Leben der Tiere einzudringen und sie den Menschen nahezubringen. Die meisten seiner Bücher sind im Verlag von Adolf Sponholtz in Hannover erschienen, so das grüne, braune und blaue Buch, » Aus Wald und Heide«, » Kraut und Cot«, » Dahinten in der Heide« und andere. Die Novelle » Vor der Seehundsklippe« ist mit Genehmigung von Autor und Verlag dem bei Sponholtz erschienenen Bande »Auf der Wildbahn«, »Der Mümmelmann« dem gleichnamigen, ebenfalls bei Sponholtz herausgegebenen Suche entnommen.

Johan Turi, bis vor wenigen Jahren Renntierhüter, heute Fischer und Wolfsjäger. Sein ganzes Leben lang Nomade, der nie Schulunterricht genossen hat, erzählt in schlicht einfacher, primitiver Form, die aber gerade darum einen starken Reiz ausübt, von seinem Volk, seinem Leben und Schaffen. Der Herausgeber glaubte an diesem eigenartigen Buche, das bei der Literarischen Anstalt Rütten und Loening in Frankfurt am Main erschienen ist, nicht vorübergehen zu dürfen, ohne daraus mit Zustimmung des Verlags einige Abschnitte für Halali zu entnehmen.

Andreas Haukland, ein Norweger, hat lange Jahre als Redner und Agitator unter den norwegischen Lappen gelebt. Seine Stärke liegt in den grandiosen Schilderungen der Natur des hohen Nordens, von ihm erschienen bisher – sämtlich im Verlag Axel Junker, Berlin – die folgenden Bücher: »Das Meer und die großen Wälder«, »Ansiedlergeschichten aus Nordland«, »Bonsacks Erzählungen«, »Eli vom Schwarzwasser« und »Orms Söhne«. »Die Elchjagd« ist mit Genehmigung des Verlags Axel Junker dem Band »Das Meer und die großen Wälder« entnommen.

Guy de Maupassant, der beste französische Novellist, ist weit über sein Vaterland hinaus berühmt geworden. Eine vorzügliche Gesamtausgabe seiner Werke ist im Verlag Egon Fleischel u. Co., Berlin, erschienen, ins Deutsche übertragen von Georg Freiherrn von Ompteda. Dieser Ausgabe wurden mit Genehmigung des Verlags die Novellen »Liebe« und »Der Wolf« entnommen.

Berthold Körting, Globetrotter, Maler und Schriftsteller, schrieb ein Buch »Jagden am oberen Nil«, aus welchem mit Genehmigung des Autors und des Verlegers Georg Müller, München, das Kapitel »Jagd auf Großwild« abgedruckt wurde.

Detlev von Liliencron, Führer der modernen Lyrik. Seine Stärke liegt in der bewundernswert feinen Beobachtungsgabe, gepaart mit einer souveränen Beherrschung der Form.

Fritz Skowronneck, ein sehr fruchtbarer und vielseitiger Schriftsteller, dessen Stärke in der Heimatkunst wurzelt, schrieb verschiedene Romane, viele Novellen, deren beste in dem Sammelband »Masurenblut« gesammelt sind; er gibt darin sehr gute Schilderungen des Lebens und Charakters des interessanten Volksstammes der Masuren. Weiter hat Skowronneck eine Anzahl Bühnenwerke, Humoresken und Jagdgeschichten geschrieben. Die » Wolfsjagd« ist mit Genehmigung des Verlags Otto Janke, Berlin, dem Buche »Mit Büchse und Angel« entnommen worden.

Heinz Karl Heiland, Weltenbummler, Jäger und Schriftsteller, meist auf Jagden und Reisen, veröffentlichte bisher ein Buch » Mit Auto und Büchse um Asien« im Verlag Braunbeck-Gutenberg in Berlin. Der Abdruck der interessanten Orang-Utan-Jagd erfolgte mit Genehmigung des Autors.

 

Sämtliche Geschichten sind, soweit sie geschützt sind, mit ausdrücklicher Genehmigung der betreffenden Verleger beziehungsweise der Autoren hier abgedruckt.

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