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Hahnenschrei

Hans Leifhelm: Hahnenschrei - Kapitel 30
Quellenangabe
typepoem
booktitleHahnenschrei
authorHans Leifhelm
year1926
firstpub1926
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart / Berlin / Leipzig
titleHahnenschrei
pages69
created20180323
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Heimkehr

        So wird es sein: zu deinem Heimatlande
Führt dich ein herbstlich später Wandertag,
Das Herz geht dir mit immer müderm Schlag
Und du liegst still im gelben Heidesande.

Du denkst zurück, noch einmal unermessen
Blüht auf um dich der Erde bunte Pracht,
Du hast die Augen langsam zugemacht,
Dann stirbt dein Herz – doch heimlich unterdessen

Neigt sich der Wind zu dir und küßt mit leisen
Lippen die Seele dir von deinem Mund
Und nimmt sie in die kühlen Hände und
Er spricht vertraut zu dir in Traumesweisen.

Komm, Bruder, einmal noch mit Sturmeswehen
In weißer Wolken weltdurchziehndem Heer
Wollen wir fahren über Land und Meer
Und dann in dunklen Wäldern schlafen gehen.

 


 

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